Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Kleinsparer aufgepasst – Keine Panik, besser Weichenstellung

Kleinsparer sollten jetzt genau aufpassen, wie es in der Euro Krise weitergeht. Keine Panik würde ich sagen, besser eine Weichenstellung für die privaten Finanzen vornehmen.

Etliche Würdenträger in Deutschland versichern uns jetzt, dass unsere Einlagen bei den Deutschen Banken sicher sind. Gilt das auch für die Zukunft? Da viele Politker auch am Wochenende – bedingt durch die Krise arbeiten, kann auch eine Entscheidung zur Zwangsenteignung am Sonntag beschlossen werden und bevor die Banken am Montag aufmachen auch gleich umgesetzt werden.

Unser damaliger Arbeitsminister Norbert Blüm bleibt uns mit der berühmten Aussage „Die Rente ist sicher!“ in Erinnung. Wenn ein Staat mit dem Rücken zur Wand steht, dann kann sich der Staat auch vielen Mitteln bedienen, um die Schulden durch uns Bürger zu tilgen. (Finanzielle Repression, Sondersteuern, Zwangsenteignung)

Sehr viele Aktienkurse von US Unternehmen steigen seit Monaten. Ich vermute das entnervte Anleger aus Europa u.a. jetzt verstärkt auch in USA & Kanada investieren. Wie man bei meinem US & Kanada Dividenden Depot sehen kann, zahlt sich diese Strategie bereits sehr gut aus.

15 Responses to “Kleinsparer aufgepasst – Keine Panik, besser Weichenstellung”

  1. egghead sagt:

    „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen !“
    passt auch noch.

  2. Fliegerone sagt:

    Lach, der Satz mit der Mauer gefällt…..

    Was Politiker und Würdenträger versichern hat absolut keinen Wert.
    Wenn irgendetwas durchgesetzt werden soll, dann werden sie es durchziehen und die Erklärung kommt danach, vermutlich wieder irgend eine Bla-Bla-Begründung.

    Heute haben die Politiker doch absolut freie Hand, Lügen und Betrügen und haben nichts mehr von dem ursprünglichen Eid im Kopf, von wegen Schaden für Deutschland abzuwenden usw.
    Heute kümmern sie sich um sich selbst und das mittlerweile ganz unverhohlen.

    Aber wer weiß, was kommen wird, wenn sie die Quitung dafür bekommen werden…..das könnte auch recht ungemütlich werden.
    Viele Grüße
    Raymund

    • Esarie sagt:

      Hmm naja, also wenn mir jemand anbieten würde 10% meines Vermögens zu opfern, um die restlichen 90% zu erhalten, würde ich sicher maulen, aber trotzdem zuschlagen.

      Klar ist es immer eine Frage, was mit dem Geld gemacht wird. Es wird ja auf „Zockerbanken“ geschimpft, aber seien wir doch mal ehrlich. Jede Investition ist auch mit Risiken verbunden und wenn der Ausfall dann mal eintritt, hat man als Investor schlechte Karten. Das weiß der Kleinsparer am Aktienmark sicher aus leidvoller Erfahrung.
      Blöd ist, wenn bei einer Bank das „normale“ Geschäft vom gehebelten Geschäft nicht getrennt ist und die Verluste bei Hebeln gleich mal eine Menge mehr mit in den Abgrund reißen.
      Da kann man noch so laut rufen, dass man die Banken doch pleite gehen lassen soll. Die Auswirkungen sind leider viel zu krass. Es hängt eben mehr dran, als die Arbeitsplätze und Lieferanten. Was macht denn so ein Insolvenzverwalter mit den ganzen Mittelstandskrediten z.B.? Fortführen? Eintreiben? Verkaufen? Ich weiß es nicht, mag es aber auch nicht wirklich herausfinden.

      So richtig viel Handlungsspielraum hat ein Entscheider auf politischer Eben dann gar nicht. Freie Hand nenne ich das jedenfalls nicht.

      So wählt man dann eben das kleinere Übel. Würde ich vermutlich auch nicht anders machen.

      Das Problem in der öffentlichen Meinung ist nicht die Entscheidung der Politik an sich, sondern deren grottenschlechte Vermarktung…

  3. Das Geld der Kleinsparer (also unter 100.000 €) wurde auch in Zypern bis jetzt nicht angetastet. Klar macht es Sinn, zu überlegen welcher Bank ich mein Geld gebe und nicht nur auf die Einlagensicherung zu hoffen. Aber viel stress würde ich mir jetzt als deutscher Kleinsparer nicht machen.

  4. Thomas sagt:

    Auf langfrisitge Sicht vernichtet derzeit jeder so , oder so sein Kapital , der es auf einem Bankkonto liegen läst.

    Die Kaufkraft durch die Infaltion aktuell und in den nächsten Jahren verliert ohne Ende.

    Bei Verzinsungen von 1-2 % die es auf Sparguthaben gibt und einer Infaltion die Richtung 3 % läuft kann sich das jeder selber ausrechnen.

    Sinn macht es daher in solide Unternehmen zu investieren , die seit Jahren das produzieren und herstellen, was “ verlangt “ wird.

    -Nahrung, Lebensmittel , Kleidung, Medikamente, usw…

    Wer nach diesem Motto langjährig fährt wird
    a ) jeder Krise , oder Crash überleben
    b) bekommt durch DividendenRendite mehr Zinsen
    c) sitzt auf langfrisitge Sicht im Boot der steigenden Aktien, weil die Nachfrage auch in Krise nicht nachlassen wird und diese Unternehmen schnell zu alter Sträker zurück finden
    d) kann nicht Enteignet werden , wie im Falle von Zypern , wenn das Geld auf Sparkonten liegt

    Daher meine Devies und Motto seit Jahren 2/3 meines Kapitals liegt in Aktien. 1/3 dennoch auf Tagesgeldkonten, falls man mal schnell an sein Geld kommen muß.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Thomas: Ich muss zum Glück sehr wenig Geld auf dem Tagesgeldkonto parken, da meine laufenden Ausgaben fast zu 100% über die monatlichen Dividenden Einnahmen und die Internet Einnahmen über meine Firma schon gedeckt sind und ich so aktuell fast zu 100% mein monatliches Einkommen in verschiedene Cash Flow Ströme investieren kann (Kauf von Internet Projekten, Dividenden Aktien usw.)

  5. plutusandme sagt:

    Wie sagte schon Konrad Adenauer, Zitat:“ Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.“ passt auch noch hier hinein.
    Ich denke auch, das Deutschland nicht so gefährdet ist, das das Vermögen jetzt auf viele Banken verteilt werden muß. Allerdings , wie lange kann sich der Steuerzahler die Unterstützung der in Schieflage geratenen Länder noch erlauben?
    Es ist ja geradezu ein Absicherung der finanziell schlecht darstehenden Länder, wenn Deutschland oder auch Frankreich mit in dem (EU)Boot sitzten.

  6. Hallo. Ich würde auf Aktien setzen. Vom Girokonto kann die Regierung leicht Geld abheben oder pfänden. Immobilienbesitz kann mit besonderen Steuern oder Abgaben belastet werden. Aber Aktien wurden in der Vergangenheit nie angetastet. Der Grund hierfür ist denkbar einfach: Wenn die Regierung von jedem Aktionär zehn Prozent seines Depotbetrages verlangen würde, müsste jeder Aktionär zehn Prozent seiner Aktien verkaufen. Dies würde zu einem riesigen Kurssturz an den Börsen und zu einer globalen Wirtschaftskrise führen.
    Aktien schwanken im Wert. Aber Aktien von gut aufgestellten und krisenfesten Unternehmen sind langfristig eine gute Sache.

    Viele Grüße,
    Tobias

  7. Paul sagt:

    @Tobias das ist eine sehr naive Sichtweise. Der Staat hat immer die Möglichkeit an jedes Vermögen zu kommen. Und zur Not wird ein neues Gesetz beschlossen und fertig.
    Desweiteren ist es doch überhaupt nicht notwendig eine Sonderabgabe oder Ähnliches einzuführen. Es reicht doch vollkommen die Kapitalertragssteuer zu erhöhen. Das trifft alle Anleger gleichermaßen und belastet Kapitalerträge auf Dauer.

  8. Paul sagt:

    Noch was… Ich verstehe überhaupt nicht, warum jetzt so eine Welle gemacht wird und die deutschen Kleinanleger Angst um ihre Ersparnisse haben. Alles nur Hysterie… ich für meinen Teil kann komplett ruhig schlafen und mach mir darüber überhaupt keine Gedanken. Und ich rede hier nicht nur über einen 4-stelligen Betrag, den der durchschnittliche Anleger mal in paar Fonds investiert hat. Ich investiere weiter in ETFs etc. und parke Geld selbstverständlich auf dem Tagesgeldkonto/Festgeld etc.
    Die Wahrscheinlichkeit das in Deutschland eine Enteignung stattfindet ist äußerst gering, wenn nicht sogar ausgeschlossen. Eher wird die Kapitalertragssteuer angehoben. Jeder kann mal selber ausrechnen, was eine Erhöhung auf 35% bedeutet.
    Genauso unsinnig finde ich die Verteilung auf verschiedene Banken. Je nach den Lebensumständen sollte jeder eine ständig verfügbare Reserve besitzen, aber mehr als 10.000€, größere anstehende Ausgaben ausgeschlossen, kann wohl niemand sinnvoll begründen und ist einfach nur Geldvernichtung.
    Die Sicherung bei 100k ist doch Augenwischerei, da keiner weiß, wie groß der Sicherungsfond tatsächlich ist und ob das Geld tatsächlich für alle Kunden reicht. Wenn eine Bank in Deutschland kollabiert, ist der Sicherungsfond pulverisiert und der Steuerzahler muss sowieso einspringen.

    Bevor man sich jetzt viel zu viele unnötige Gedanken macht, lieber den Ostersonntag genießen 😉

  9. Fleigerone sagt:

    Hallo zusammen,
    wie immer sehr interessant hier.
    Ich sehe es auch so, dass kurzerhand die Kapitalertragssteuer angehoben oder wofür sollte sie sonst eingeführt worden sein ?

    Der Staat kann und wird sich immer wieder kurz oder großes Federlesen am Kapital des Volkes bedienen, bis es sich wehrt,
    denn ich sehe zwar ein, dass man gewissen Menschen helfen sollte, aber das sich Politiker, die die Bankenaufsicht nicht ausführen und Banken, die Geld anderer Leute verzocken sehe ich nicht ein, erst recht nicht, wenn Leute mit ihrem Privatvermögen helfen sollen. Das Volk bekommt von Milliardengewinne der Banken auch keinen Cent ab, das wird dann lieber unter millionenhohen Bonis aufgeteilt, das ist doch Abzocke am Staat und den Leuten, die ihr Geld zu den Banken bringen, dagegen muß man vorgehen, die Bedienerei und Zockerei mit Fremdgeldern muß aufhören und die Politiker sollten ihre Arbeit auch ausführen und nicht nur z.B. mal eben ihre eigenen Altersversorgung mit 1500 !! Euro Gehaltserhöhung aufbessern, wie es vor einiger Zeit geschehen ist.
    Ob Bänker oder Politiker, eins haben sie gemeinsam:
    Lügner und Betrüger sind sie, wobei ich mir noch nicht sicher bin, welche Gruppe die Schlimmeren sind, denn die Politiker sind besser organisiert und sitzen recht komfortabel an den richtigen Knöpfen, allerdings weiß ich auch nicht, wie lange sich ein Volk diese verbrecherischen Machenschaften noch ansehen wird.
    Viele Grüße
    Raymund

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Fliegerone: Ich habe Deinen Kommentar mal veröffentlicht. Ich weiß aber nicht, ob man öffentlich Bänker und Politiker – allgemein – als Lügner und Betrüger bezeichnen kann ?!?

  10. ruwis sagt:

    Hallo,

    die pauschalen Aussagen, bestimmte Berufsgruppen seien böse, zeugen nach meiner Ansicht von einer unreflektierten und oberflächlichen Auseinandersetzung mit der überaus komplexen Thematik.

    Ja es gibt Mißstände, ja es gibt Enttäuschungen und Verunsicherung, aber diese Verschuldungskrise ist bislang ohne Präjudiz, sprich ohne Beispiel.

    Es gibt bereits einiges an Dynamik, um die Situation in den Griff zu bekommen. Nicht alle Maßnahmen schaffen es dabei in die Medien.

    Wie immer bietet jede Krise auch eine Chance zur Genesung. Es wäre zu hoffen, dass diese Krise retrospektiv eine Zäsur in der Finanzpolitik der EU-Länder bedeuten würde in der klar zu Ausdruck kommt, dass man die öffentlichen Haushalte nicht unbgerenzt verschulden, den Wählern nicht Wahlversprechungen auf Pump mehr machen kann und die Wähler selbst eine solche Politik im Eigeninteresse ablehnen.

    Die aktuelle Krise bietet auch die Chance die Vokswirtschaften der angeschlagenen Länder von Grund auf umzukrämpeln und neu auszurichten, sie wettbewerbsfähig und prosperierend zu machen. Dass dies auch während einer Krise möglich ist zeigt die deutsche und andere Volkswirtschaften der EU-Länder in einer beindruckenden Art und Weise.

    Probleme benennen und den Finger in die Wunde legen hilft bei der Anamnse der Problemtik, so dann muss jedoch der zweite Schritt mit Verbesserungsvorschlägen folgen. Das Verharren in einem Beklagensmodus und Pauschalurteile helfen bei der Bewältigung der Probleme gewiss nicht.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @ruwis: Wo wir wieder bei den Bedenkenträger sind, die alles negativ reden und keine Lösungsvorschläge unterbreiten können, oder wollen. Solche Leute liebe ich ja 😉

  11. Fliegerone sagt:

    Hallo Markos,
    klar waren das deutliche Worte von mir.
    Ruwis hat einen guten Text geschrieben.

    Aber hätte es denn erst überhaupt zu den ganzen Problemem kommen müssen oder dürfen?
    Wenn ein Land mit gefälschten Zahlen in die EU aufgenommen wird, gibt es nicht nur die Zahlenfälscher sondern auf der anderen Seite die Politiker, die das Land „unbedingt“ aufnehmen wollen.
    Überhaupt habe ich das Gefühl, das Probleme erst ignoriert werden damit es zur EU-Vereinigung kommt, ausserdem wurden ja auch die Äußerung vor der EU-Einführung geschönt.

    Nun ist es wieder so, das alle mit im Boot sitzen und irgendwie die Probleme beseitigt werden auf Kosten der Allgemeinheit und
    wenn die Probleme irgendwann beseitigt sind, dann warten wir vermutlich auf das nächste Problem, das garantiert kommen wird.
    Aber wenn bei den Banken teilweise Gelder die als Hilfe fließen direkt wieder in Bonis umgewandelt werden, sieht man ja recht deutlich, wie groß der Wille zur Änderung ist.

    Noch geht es uns hier in Deutschland noch ganz gut, wie gesagt noch…..

    Viele Grüße
    Raymund

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