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Buch Rezension: Cashkurs

In den letzten Tagen habe ich das Buch Cashkurs: So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld: Aktien, Versicherungen, Immobilien
gelesen.

Der Autor Dirk Müller ist bekannt dafür, dass er ganz normalen Anlegern ehrliche Informationen vermittelt.

Im Buch geht es um die zentralen Themen:

  • Was kann ich tun mit meinem Geld ?
  • Wie spare ich am besten ?
  • Ist das der richtige Ratenkredit ?
  • Woran erkenne ich eine riskante Anlage?
  • Wie sorge ich vor ?
  • Was sind die besten Aktienstrategien ?

Dirk Müller erklärt für Einsteiger ebenso wie für erfahrene Anleger humorvoll und leicht verständlich die wichtigsten Themen rund ums eigene Geld. Ob Umgang mit Geld, Versicherungen oder Anlagen, er zeigt die Fallstricke und weist hin auf Vorzüge und Risiken.

Bewertung:
Ich kann dieses Buch für Einsteiger empfehlen. Für erfahrene Anleger ist dieses Buch evtl. nicht so empfehlenswert. Dafür geht Cashkurs nicht so sehr in die Tiefe der einzelnen Anlageklassen.

Es ist für Leute geeignet, die sich zum ersten Mal mit den Themen Vorsorge und Vermögen befassen, also am Anfang Ihrer Vermögensplanung.

Das Thema Aktien wird im Verhältnis zu den übrigen Themen aus dem Buch sehr allgemein und knapp gehalten. Meiner Meinung ist gerade das Thema Aktien ein sehr wichtiger Baustein bei der Vorsorge und Vermögensplanung. Für mich war leider wenig neues und spannendes dabei.

Amazon: Cashkurs: So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld: Aktien, Versicherungen, Immobilien
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Knaur TB
Sprache: Deutsch

12 Responses to “Buch Rezension: Cashkurs”

  1. Marc M. sagt:

    Ich kann das Buch persönlich überhaupt nicht empfehlen. Dirk Müller wirft viele Aussagen in den Raum ohne Sie zu belegen. Vieles geht in Richtung Verschwörungstheorien. Außerdem habe ich das Buch schon vor 3 Jahren gelesen. Seine pessimistische Haltung ist auch in seinen Prognosen zu finden. Dirk Müller zockt auf seiner Webseite mit Premium Abos über seine Prognosen ab. Letztendlich liegt er damit ziemlich daneben, weil sich seit Herausgabe seines Buches die Börsen prächtig entwickelt haben.

    IMHO

    Marc

    • Markus sagt:

      Hi,
      du magst dieses Buch mit Crashkurs verwechseln. Hier sind Chancen/Risiken und Diskussionen zu den Finanzmärkten aufgezeigt.
      Man muss auch nicht alle Äußerungen immer für der Weisheit letzter Schluss halten – der Autor sagt dieses auch in Crashkurs, er zeigt sogar unterschiedliche Szenarien auf – aber er regt zum Nachdenken an. Und das finde ich gut.
      Dirk Müller kann man gut finden oder nicht, aber er ist einer der wenigen Personen, welche die Zusammenhänge einfach erläutern kann und auch in seinen Kommentaren nicht mit der ein oder andere Spitze hinter dem Berg hält. Erfrischend gut, von den weichgespülten Politikeraussagen haben wir genug – siehe nur die Überarbeitung an dem letzten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung.

      Cashkurs ist ein Buch, welches ich uneingeschränkt empfehlen kann.
      Hat doch einmal jemand aufgeschrieben, wie man mit seinem Geld umgehen sollte: diese Dinge selber in die Hand nehmen nicht mehr ausgeben, als man einnimmt, Haushaltsbuch führen, kurzfristige Rücklagen in Höhe von 2-3 Nettogehältern für Ausfall von Waschmaschienen etc., erst Schulden tilgen, dann Sparpläne, usw.
      Gerade diese Basisinformationen scheinen mir in der aktuellen Generation völlig abhanden gekommen zu sein.
      Da der Rufer in der Wüste nicht gehört wird, verschenke ich dieses Buch sehr gerne und siehe da, auf einmal stimmt man mir zu. Es sind gerade in den Anfangskapiteln Binsenweisheiten, welche wir von unseren Eltern vermittelt bekommen haben, aber viele beachten sie nicht.

      Was dieses Buch vermitteln möchte: Geldsachen müssen in die eignen Hände genommen werden, nicht die großen Beträge lassen am Ende des Gehaltes noch einen großen Rest vom Monat erscheinen, sondern der ganze Klein“sch..“ und wenn man diesen in einem Haushaltsbuch aufführt, stellt man fest wo das ganze Geld hingeht.

      @Markos: ein lesenswerter Blog und Kompliment für deinen Einsatz und deine Zielstrebigkeit!

      ~ Markus

    • Turing sagt:

      Aus diesem Grunde mag ich Dirk Müller nicht. Ich könnte ihn küssen, wenn er im Fernsehen die vermeintlich Spitzeninvestition Immobilie auseinandernimmt, um ihm dann im nächsten Moment den Hals umzudrehen.

      1. Er empfiehlt „10 bis 20 % Edelmetalle“. Das ist der größte Unfug aller Zeiten. Gold und Silber taugen nicht einmal als Sicherheit für Notlagen. Man sollte für sehr ernste Zeiten Spirituosen, Zigaretten, Medikamente und Dosenfraß vorhalten, weil sich deren Wert Extremzeiten steigt.

      2. Er kritisiert die Anlageform Aktie zu Unrecht und mit hanebüchenen Argumenten. Es gibt so gute Tipps von Leuten wie Kostolany oder Martin Weber, die einfach nur Geduld propagieren. Geduld, Geduld, Geduld. Müller aber redet den Leuten ein, sie machten bereits Verlust, wenn sie Kurseinbrüche einfach aussäßen.

      3. Sie haben das wichtigste Wort bereit genannt: Verschwörungstheorie. Dirk Müller bedient sich eifrig solcher, beispielsweise dass den USA die Eurokrise zupasskommt und dass sie von einer Verschlimmerung der Krise profitierten. Er ist auch nicht mehr sehr weit weg von Leute, die ständig auf Romano Prodis Anstellung bei Standard & Poor’s hinweisen und alles für eine große Verschwörung halten. Diese Leute klatschen ihm Beifall.

      4. Dirk Müller hält sich für megaintelligent, übersieht aber, dass die Währungsmanipulationen, wie sie früher stattfanden und die er heute noch begrüßen würde (z. B. Abwertung der Drachme), wenn es den Euro nicht gäbe, nie ein Problem gelöst haben.

      • Finanzielle Freiheit sagt:

        @Turing: Mit Dirk Müller „Mr. DAX“ und seinen Ansichten tue ich mich auch sehr schwer. Was halten Sie/Du von Prof. Max Otte und seinen Büchern?

        • Turing sagt:

          Über Max Otte liest man häufiger im Handelsblatt; er wird dort gerne interviewt. Ich halte ihn für gescheit und er gefällt sich auch nicht in der Kunst des Schwarzmalens. Seine Bücher kenne ich nicht.

          Ich habe das Buch von Martin Weber, zwei Bücher vom alten Kosto (unterhaltsame, aber lehrreiche Kost!) und natürlich ein Buch von Graham (sehr sperrig, nicht komplett durchgelesen). Ich finde Kostolany am interessantesten. Ich weiß, dass Unterhaltung in Deutschland ein böses Wort ist, aber sie hat ihren Zweck: Die Leute saugen das Wissen nebenbei auf.

          Das interessante an Kostolany ist auch, dass er in seinen Büchern beschreibt, dass er ab den 60ern/70ern zu einem Langfristinvestor wurde. Und wenn ein Guru, der vorher u.a. mit Anleihenspekulation viel Geld gescheffelt (aber auch verloren hat), dann aus Altersweisheit zum Value-Investoren wird, mit einem diversifizierten und dividendenstarken Depot, ist doch geradezu bezeichnend. Und wenn man dank solcher Literatur als Berufseinsteiger ohne Wirrungen und Irrungen zum Value-Investoren wird, umso besser.

          Zu Dirk Müller habe ich mich auch schon einmal ausgelassen: http://eigentumisteingrundrecht.blogspot.de/2013/02/mit-verschworungstheorien-kasse-machen.html

          • Finanzielle Freiheit sagt:

            @Turing:
            >Ich finde Kostolany am interessantesten. Ich weiß, dass Unterhaltung in Deutschland ein böses Wort ist, aber sie hat ihren Zweck: Die Leute saugen das Wissen nebenbei auf.

            Das nennt man Storytelling. 😉

      • Markus sagt:

        Hallo, mein letzter Beitrag für diesen Artikel – es ging eigentlich um ein Buch und wir sind ganz woanders gelandet 😉

        zu 1. Mit dieser Zahl ist er übrigens nicht der Einzige, Hr. Otte sieht es genauso. Beide begründen dies auch in ihren Büchern und Interviews. Es geht beiden um etwas anderes, als das was man mit Zigaretten etc. erreicht.

        zu 2. Er steht mitnichten gegen die Aktie, er empfiehlt sie sogar als realen Wert (gleiches äußert auch Hr. Otte).
        Was er aussagt ist: das Zitat von Kostolany kaufen und schlafen gehen gibt es nicht mehr. Hier werden seine Äußerungen auch vom Kostolany Gefährten Hr. Heller unterstützt, der sagt: „Kostolany wird falsch zitiert, bzw. zu stark reduziert und hat es so nie gemeint. Den Kopf beim Kaufen einzuschalten ist nicht verboten, nein sogar notwendig (Bsp. Telekom bei 120€ kaufen und schlafen gehen).“
        Aktien müssen bewertet werden. Hier empfiehlt Müller die von diesem Leserkreis (vermute ich mal) favorisierten Value/Dividenden-Aktien und begründet dies ebenfalls.
        Hier steht er ebenfall in einer Reihe mit Otte und Heller.

        zu 3. Auch hier: er begründet auch hier seine Aussagen – dies wird alles im Buch Crashkurs beschrieben und man sollte das Zwinkern in den Augen nicht überlesen (Verschwörungstheorien). Er erfindet keine Verschwörungstheorien, er zeigt nur „überspitzt“ Zufälligkeiten auf und ermuntert den Leser seine eigenen Schlüsse zu ziehen.

        zu 4. Hier wird übersehen, dass auch er andere Lösungsvorschläge gibt und Hinweise auf die Schwierigkeiten in den betroffenen Ländern gibt und was getan werden müsste. Ihn allein auf die Abwertung zu reduzieren wird dem nicht gerecht.

        Zum Abschluss möchte ich bemerken, dass Hr. Kostolany oder Hr. Otte ebenfalls Geld mit der Anlageberatung, Büchern, etc. verdient haben oder noch tun. Es besteht kein Grund, nur weil jemand in dem Thema in dem er sich bewegt und Kenntnisse besitzt Dienstleistungen anbietet, ihn zu verteufeln.

        Ich bin der Meinung, dass es viel zu wenige von solchen gutgeschriebenen Büchern gibt, die einfach und verständlich geschrieben sind. Seien sie von Otte, Müller, Kostolany oder Heller. Kostolany oder Müller waren oder sind bei TV Auftritten in der Lage zu polarisieren, Themen mit plastischen Beispielen zu erörtern und scheuen sich auch nicht davor gegen die Obrigkeit zu sprechen. Auch hiervon gibt es meiner Meinung nach zu wenige.

        Insofern bin ich dankbar, wenn Menschen streitbar in die Öffentlichkeit gehen.

        ~ Markus

  2. egghead sagt:

    Vermeintliche Ehrlichkeit ist wohlmöglich sein Trick.

  3. Felix sagt:

    Nach Oscar Wild ist es leichter über Geld zu schreiben als Geld zu machen. Deshalb gibt es wahrscheinlich so viel Regalmeter Finanzliteratur und Dirk Müllers.

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