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Wer inspirierte mich zur Dividendenstrategie?

Bestimmt wollt ihr wissen, wer mich zu meiner Dividendenstrategie inspiriert hat? Ich hatte 2010 auf diversen Amerikanischen Webseiten nach Informationen zum Thema Dividenden & Dividendenstrategien gesucht und bin auf die Webseite von Tony Farrell aufmerksam geworden.

Seine Dividendenstrategie in USA funktioniert folgendermaßen:

Research and discover all high yield monthly dividend payers, and start buying them up a whopping $ 200 or so worth at a time. WHAT?!?!? ARE YOU SERIOUS?!?!?!? Yes that’s right ONLY $ 200 each. If I had $ 20,000 to invest then I’d be acquiring about 96 positions at $ 200 each and paying the rest in trade commissions. Always get dividends paid in cash, make additional cash infusions when I can to accelerate the process, and use the cash to acquire more positions in other monthly dividend payers. Continue to buy more and more positions as enough cash becomes available, $ 200 or so at a time in each one, starting with higher risk / higher yield and working down to lower risk / lower yield (remember, time is on my side).

Similar to many of the funds themselves, the focus is primarily current dividend yield and maximum dividend yield (the highest regular monthly dividend paid out in the last five years) relative to last trade price. Secondary focus is capital appreciation (the highest price it traded at within the last five years), which is also necessary for reasonable dividend growth. Note however that capital appreciation is often dictated more by demand and less by how the market moves.

I would also consider, if the price was right, expanding certain positions already acquired. For now I am basically ignoring pretty much everything else that normally matters including industry, leverage, management, locality, expense ratios, and so on. I am generally assuming everything is gradually moving up over time because, quite frankly in my opinion, it is.

In Amerika sind die Transaktionsgebühren bei den US-Brokern wirklich sehr gering, daher kann man auch für sehr niedrige Kaufgebühren die Aktien im Wert von 200$ kaufen.

Aus der Strategie von Tony Farrell habe ich dann meine Dividendenstrategie abgeleitet. Maximal 1.500 € in REITs und maximal 2.500 € bis 3.000 € in US / Canada Dividenden Aristokraten, sowie DAX30 Aktienwerte. Mit dieser Dividendenstrategie fahre ich seit über 2 Jahren sehr gut und freue mich zu sehen, wie die Dividendeneinnahmen von Jahr zu Jahr steigen.

Insgesamt Dividenden Einnahmen 2011: 2.006,96 EUR Netto
Insgesamt Dividenden Einnahmen 2012: 7.183,49 EUR Netto

In 2013 rechne ich mit Dividenden Einnahmen von ca. 8.600 EUR Netto. In 2014 sollten es dann ca. 12.000 EUR Netto bereits sein.

17 Responses to “Wer inspirierte mich zur Dividendenstrategie?”

  1. Kai sagt:

    Mich würde sehr interessieren mit wieviel Kapital du gestartet bist und wieviel und noch weiter reingepumpt hast. Also Kapital aus Arbeit und nicht passiv. Ich könnte nicht über 100.000 gleich rein stecken. Über ein Feedback würde ich mich freuen.
    Gruß Kai

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Kai: Ich habe unter 100.000 EUR umgeschichtet in die Dividenden Aktien des aktuellen Dividenden Depots. So um die ca. 80.000 EUR gestartet.

    • Prager sagt:

      Lieber Kai, ich kann Folgendes berichten falls Dich natürlich interessiert!?.Mein Depot beträgt PMD (pimaldaumen) 146T Euro. Meine Dividendeneinkünfte (natürlich netto, vom brutto habe ich ja nichts) kann ich eigentlich gar nicht zuverlässig angeben, ich habe erst im Okt 2012 richtig begonnen sie zusammenzuzählen, also im Okt=313 Euro, im Nov=5586 Euro und im Dez=3389Euro. Bitte nicht erschrecken und blass werden: Die Summen im Nov. und Dez. sind Sonderdividenden (BALDA und ein am. Biounternehmen- ENZON ist der Name.) Die Position Balda habe ich nach Kurssteigerung mit Gewinn von ca 1800 Euro in 3 Monaten wieder verkauft, ENZON besitze ich mit tiefem Verlust, mal sehen wenn ich mir sage, dass das gebundene ENZON-Kapital vielleicht in einem REIT viel mehr bringen würde und in einem Jahr auch der Verlust ausgeglichen sein wird!Ja, ich weiss, es dauert! Mit den Sonderdividenden ist es so eine Sache, ich weiss nicht ,ob ich es noch einmal machen würde
      Wenn ich die Sonderdividenden herausrechne (Im Übrigen sind sie natürlich schon wieder investiert) komme ich auf Schnitt von 295 Euro im Monat ,aufs Jahr ca3540 Euro. das ist natürlich zunächst nicht viel, ich habe aber im Jahr 2011 und 2012 hauptsächlich in den Dow Jones und in den S&P investiert ( KO 440 Stk, MCD 220 Stk, FTR 3600 Stk, PIB 700 Stk)……… bevor ich durch Markos auf die Reits gestossen habe! Mittlerweile habe ich 7 Reits, jeweils 150 bis 200 Aktien, so dass ich hoffe, mein Dividendenhimmel sich in diesm Jahr allmählich aufklärt………
      Jetzt „to the roots“, Kai, ich habe natürlich auch nicht 146tsd auf einmal gehabt. Die Anfänge gehen in das Jahr 1997 zurück,wo ich angefangen habe mit Pioneer Midcap Fund, später in 3(!) von diesen unsäglichen Investmentsclubs, diesen Geldverbrennungsmaschinen, später bei Dresdner Bank und der Deutschen Bank, alles in allem ein Jammertal!!!!!!!!. Erst Ende 2009/anfangs 2010 habe ich langsam aber konsequent diese o.g. Investments wieder an mich zurückzu führen, unabhängig von den Verlusten und habe angefangen mein Dividendendepot aufzu bauen. Im2011 kam auch eine LV in Höhe von Euro 18.000, alles schön in einem Online -Depot ( ING Diba)….. so kam ich auf die heutige Höhe. Frisches Geld beläuft sich auf ca Euro 300 monatlich. Es ist unser Geld, meine Frau steht voll dahinter und trägt midestens die Hälfte, wenn nicht mehr dazu bei: Das wäre fürs heute, wenn Interesse besteht ,bin ich gerne bereit ,Erfahrungen auszutauschen, ich bereue unendlich, dass ich auf die Idee der Finanziellen Freiheit á la Marcos nicht früher aufmerksam geworden bin, nicht auszudenken, wo ich heute gewesen wäre, wenn ich damit z.B. sagen wir mal um die Jahrtausendwende angefangen hätte! Mit freudlichen Grüßen Peter ( mein Nickname kommt von meiner Geburtsstadt an der Moldau, ich bin tatsächlich mit Moldauwasser getauft)

      • Kai sagt:

        Hallo Prager, vielen Dank für deine Worte. Mir ist schon klar das man nicht gleich mit 100k anfängt. Ich habe bislang ausschießlich auf Kursgewinne gesetzt. Mein Depot ist zwar noch klein aber wächst 😉 Ich habe derzeit 10k im Depot bestehend aus zwei Positionen. BASF gekauft 2009 und McDonald’s. Ich bin hier auf REITs gestoßen und werde demnächst wohl auch mal ran gehen. Wie Felix unten schreibt ist es mir allerdings auch wichtig das das Unternehmen seine Dividenden nicht aus der Substanz zahlt sondern aus dem Erträgen. Als Indikator gucke ich mir den Jahresüberschuß und die Höhe der Ausschüttungen an (Payout Ratio) Dabei achte ich drauf das die nicht mehr als 70% beträgt. Bei den REITs sieht es da schon ziehmlich end aus.

        • Felix sagt:

          @Kai
          Mit den von dir genannten Aktien, BASF und McDonalds, habe ich glänzende Erfahrungen gemacht. Ich halte sie allerdings schon über 10 Jahre. Beide haben inzwischen das investierte Kapital in Form von Dividenden in der Summe längst an mich zurückbezahlt (unter Berücksichtigung der Abgabe des 3. [nicht des Zehnten, waren das noch Zeiten] an den Vater Staat). Beide haben in dieser Zeit beträchtliche Kurssteigerungen und Dividendenerhöhungen vorgenommen. D.h., ich bekomme von diesen großartige Unternehmen regelmäßig schöne Ausschüttungen, obwohl ich gar kein eigenes Geld mehr darin stecken habe. So schön können Aktien sein. Wenn ich nur solche gehabt hätte, wäre ich längst finanziell unabhängig :-).

          • Finanzielle Freiheit sagt:

            @Felix: Ich hätte gerne schon 1999 konsequent in Dividenden Aktien investieren sollen, anstatt auf Kurssteigerungen zu spekulieren. Wie in allen Lebensbereichen muss man anscheind erst einen Entwicklungsprozess durchlaufen 😉

  2. Felix sagt:

    Wesentlich scheint mir nicht allein die Dividende einer Aktie zu sein, sondern auch ihre Kursentwicklung. Manche Unternehmen, wie die dt. Telekom, zahlen ihre Dividenden aus der Substanz, so das der Wert des Unternehmens und damit letztlich der Kurs der entsprechenden Aktie immer weiter fällt (auch dt.Telekom), und das ohne, dass das Unternehmen ein Problem hat (wie etwa NOKIA). Zusätzlich gehen fast 30 % der Ausschüttungen an Vater Staat. Würden sie im Unternehmen verbleiben könnten sie den Wert das Unternehmens steigern (Zinseszinseffekt), und müssten erst beim Verkauf versteuert werden. So macht es ja Buffett, weshalb seine Beteilungsgesellschaft auch nicht ausschüttet.

    • xxxarthurdentxxx sagt:

      @Felix
      @Kai:Denkt immer daran dass Kursgewinne ausschließlich aus euren – hoffentlich möglichst vielen – Überlistungen von Mr. Market resultieren. Dividenden hingegen aus dem Geld, dass das Unternehmen mit seinen Geschäften von Kunden bekommen hat. Der manisch-depressive Mr. Market ist bei Dividenden aus dem Spiel.

      Felix hat natürlich recht bzgl. Dividenden, die aus der Substanz ausgeschüttet werden. Deshalb sollten solche Investments auch nicht gemacht werden und entsprechen nicht eine klugen Dividendenstrategie.

      Bei Dividenden-Investments gibt es auch jedes Mal die Chance auf Kurssteigerungen, die sind natürlich immer – schon psychologisch willkommen. Berkshire-Hathaway schüttet nichts aus, das ist richtig hat aber seine Gründe. Sein (Warren Buffet) Erfolg gründet sich im Grunde ausschließlich auf dieDividenden, die er von seinen von der Börse genommenen Beteiligungen erhält und die er deshalb auch mit keinem anderen Aktionär teilen muss. Sie funktionieren wie zinslose Darlehen und bieten immer wieder die Gelegenheit, Gld zu investieren, das man quasi geschenkt bekommen hat.

  3. xxxarthurdentxxx sagt:

    @Markos: Habe gerade ein neues Buch begonnen, dass ich bereits nach 50 Seiten jedem empfehlen möchte, der sich für Dividendenstrategien interessiert: The Ultimate Dividend Playbook: Income, Insight, and Independence for Today’s Investor
    von Josh Peters von 2008. Es ist allerdings auf Englisch,ob es eine deutsche Edition gibt, ist mir nicht bekannt.

  4. Turing sagt:

    Ich mache es ähnlich: Sobald ich ein paar tausend Euro über habe, wird investiert. Ich habe es innerhalb von 3,5 Jahre auf 60000 € geschafft und will in diesem Jahr die 80000 € knacken. 🙂

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Turing: In 3,5 Jahren von 0€ auf 60.000 € ? Das ist ordentlich ! Mach weiter so. Wenn Du erstmal die 100.000 € geknackt hast, dann geht es richtig aufwärts !

  5. Dgi sagt:

    Also >100 Titeln mit primärem Fokus auf Dividendenrendite. Da dürften viele faule Eier ins Nest kommen. Wie gehst Du mit Titeln um die Dividenden nicht steigern, kürzen oder einstellen? Monitorst Du die Titel überhaupt?

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Dgi: Wies faule Eier? Dividenden Aristokraten steigern jedes Jahr ihre Dividenden. Klar monitore ich die Dividendenzahlungen und News. Wenn man programmieren kann, dann kann man sich eine Monitoring Oberfläche schreiben, die alle Daten auf einen Blick darstellt.

  6. Martin sagt:

    @Marco: Was genau hast du dir denn programmiert? Ich suche noch nach einer geeigneten Oberfläche, nur RSS Feeds sind mir zu allgemein. Überleg mal ob du da auch was verkaufen kannst wie deine Excel Listen 😉

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Martin: Was hättest Du gerne? Ein Dividen Verwaltungsprogramm?

      • Martin sagt:

        „Wenn man programmieren kann, dann kann man sich eine Monitoring Oberfläche schreiben, die alle Daten auf einen Blick darstellt.“
        Hört sich so an als ob Du Dir da etwas gebastelt hast, vielleicht ist das ja eine Marktlücke… oder zumindest für weitere Leute interessant.

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