Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Ausstieg aus dem aktiven Einkommen

Sobald man keine Schulden mehr hat und nur noch seine monatlichen und jährlichen Fixkosten hat, dann kann man beim Verfolgen der Dividendenstrategie zur Finanziellen Freiheit schauen, wann man den Ausstieg aus dem aktiven Einkommen starten kann.

Wichtig ist, dass das Dividenden Depot sehr viele Dividenden Aristokraten beinhaltet. Mindestens 80% des Depotwertes sollten es sein. Mit diesen Dividenden Aristokraten ist sichergestellt, dass sich von Jahr zu Jahr weiterhin die Dividendenausschüttungen der jeweiligen Unternehmen weiter steigen.

Es gibt sehr viele Dividenden Aristokraten die seit über 30,40 und 50 Jahren jedes Jahr ihre Dividendenausschüttungen erhöht haben.

Beispiel eines Ausstiegsszenarios:

Benötigt werden 1.500 € Netto pro Monat um alle monatlichen und jährlichen Fixkosten zu decken. Bitte einen 15% Sicherheitspuffer hinzufügen.

In unserem Beispiel bitte erst den Ausstieg aus dem aktiven Einkommen wagen, wenn man 1.700 € Netto an Dividendenausschüttungen pro Monat verzeichnen kann und 70-80% der Dividenden Aktien im Dividenden Depot Aktien sind, die jedes Jahr ihre Dividendenausschüttungen anheben wie z.B. eine P&G, 3M, Vectren, CocaCola, Johnson&Johnson, Colgate usw. .

  • Welchen monatliche Summe an Netto Dividendenzahlungen benötigst Du, um den Ausstieg aus dem aktiven Einkommen durchzuführen?

33 Responses to “Ausstieg aus dem aktiven Einkommen”

  1. Ingo sagt:

    Tja, welche monatliche Summe brauche ich? Das wüßte ich auch gerne. Meine aktuellen Kosten kenne ich, aber was ändert sich, wenn ich das Angestelltenverhältnis aufgebe und nur noch vom Vermögen/Dividendenzahlungen leben möchte? Muss ich noch Arbeitslosenversicherung zahlen? Was ist mit der Pflege- und vor allem der Krankenversicherung? Als Arbeitnehmer zahle ich ja keine Abgaben auf meine Kapitaleinkünfte an die Krankenversicherung – aber als „Privatier“? (Wenn mich nicht alles täuscht, darf ich den vollen Beitrag (also 15,x%) auf meine Einkünfte (aus Kapitaleinkünften) zahlen.)
    Wer hat sich hiermit schon auseinander gesetzt und kann weiterhelfen? Du, Markos?

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Ingo: Ich bin in keinem Angestelltenverhältnis seit mittlerweile 6,5 Jahren. Somit muss ich nur meine Private Krankenversicherung zahlen. Ansonsten fallen nur meine monatlichen und jährlichen Fixkosten an. Meine Ausgaben über die Firma sind bereits durch das Passive Internet Einkommen voll gedeckt. Das Internet Einkommen will ich aber weiterhin die nächsten Jahre ausbauen.

      Vielleicht kann ein andere Leser / Stammleser meines Blogs die Fragen von Ingo beantworten?

  2. Max sagt:

    Angenommen, wir erzielen eine durschnittliche Jahresdividende von 3%, dann benötigt es knapp eine Million EUR im Depot, um monatlich an brutto 2300 EUR = netto 1700 zu kommen. Das muss hier auch mal klar gesagt werden.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Max: Ja das muss hier auch mal gesagt werden Max. Danke für Deinen Kommentar – jedoch sind 3% ein bisschen zu niedrig angesetzt. Es gibt so viele US&Kanada Dividenden Aristokraten die aktuell eine Dividendenrendite von > 4% Brutto p.a. haben und seit über 30/40 Jahren ihre Dividendenzahlungen jedes Jahr angehoben haben. Da kann aus dem Ursprungsinvestment mit 4% Dividendenrendite ganz schnell mal in 5 – 10 Jahren schon 8% p.a. Dividendenrendite rausspringen und wenn dann das Unternehmen noch Aktiensplits durchführt, dann wirkt sich das in Verbindung mit den jährlichen Dividendensteigerungen des Unternehmens noch mal als Turbo auf das Investment aus. Weiterhin kann man auch Aktien hinzumischen, die 5 bis 8% Dividendenrendite p.a. zahlen, damit die Gesamtdividendenrendite des Dividenden Depots über 6% p.a. liegt. Jedenfalls kann man es auch mit unter 1 Million Euro Investment in Dividenden Aktien schaffen. Wichtig ist doch, man fängt frühzeitig mit dieser Strategie als Value Investor an der Börse an zu investieren.

  3. egghead sagt:

    Guter Beitrag.
    ich denke ich würde/werde wohl nicht abrupt aufhören, sodern würde sukzessive versuchen weniger zu arbeiten, das wäre mir sicherer.
    Hat man was übersehen, reicht es evtl. doch nicht ?

    Als Angestellter geht das kaum (höchstens Altersteilzeit), als Selbstständiger geht das vielleicht. In meinem Fall köntne es gehen, wenn ich zwischen den Aufträgen imemr längerer Pausen machen würde. Momentan denke ich noch nicht wirklich daran. Umsatz und Gewinn müssen monatlich reinkommen.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @egghead: Da wir ja beide im IT-Bereich selbständig sind, kann man immer mal 1-2 Monate pro Jahr frei machen, soweit der Kunde dies zulässt. Ich möchte auch nicht das ganze Jahr „frei“ haben, jedoch die Möglichkeit auch an meinen eigenen Projekten weiterzuarbeiten.

      • egghead sagt:

        Haha, auf diese 1 bis 2 Monate warte ich seit zig Jahren.
        Jedes Mal nehme ich mir vor eine Pause zu machen und jedes Mal stürze ich micht nahtlos ins nächste Projekt… denn ein Absagen könnte ja bedeuten, dass man plötzlich 6 oder 9 Monate ohne Job ist – ist schon 2 meiner Kollegen mal in schlechten Zeiten passiert.
        Also lieber gewollt im Stress als ungewollt langzeitsarbeitslos 😉

  4. David sagt:

    Gute Frage. Ich denke so ca. 2000 Euro im Monat wären schon ok, wenn wir realistisch bleiben. Man bräuchte nicht zu arbeiten und könnte seine Zeit so verbringen wie man möchte. Ich würde mir mein Rad schnappen und ne Tour durch Deutschland, dann durch Europa machen 🙂 Rechne so ca. mit 50 Euro am Tag. 10 Euro Verpflegung, 40 Euro Übernachtung (klar geht natürlich auch günstiger). Dann wären wir im Monat schon bei 1.500 Euro. Ansonsten habe ich auch nichts dagegen bescheiden zu leben und nur ne kleine Wohnung zu unterhalten, sodass es mit den 2000 Euro hinhauen würde 😉

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @David: Ich würde mit einem Rad, oder Bahn erstmal unser Land erkunden wollen. So wie Du ! Es gibt so viele schöne Ecken in Deutschland. Könnte mir auch vorstellen zu Zelten, wenn ich im Frühling/Sommer in Deutschland unterwegs bin. Das wichtigste ist wirklich bescheiden leben >>zu wollen<<. Wer brauch schon wirklich eine große Wohnung, die er dann mit sinnlosen Gegenständen vollstellt ?!

  5. Marvin sagt:

    Die 1500 Euro reichen natürlich nur, wenn man keine finanziellen Verpflichtungen gegenüber anderen – zum Beispiel Kinder – hat. Aber mit deinem Ziel der finanziellen Freiheit mit 2000 Euro pro Monat sollte selbst das möglich sein.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Marvin: Ist die Frage was man von den 1.500 EUR Netto an Dividenden Einnahmen (wenn man keine weiteren Einnahmen hat) an die Kinder zahlen muss. 😉 Jeder hat ja seine eigene persönliche Financial Freedom Number ! Meine liegt bei mindestens 5.000 EUR Netto, aber ich wäre auch mit 2.000 EUR Netto/Monat an Dividenden Einnahmen schon sehr zu frieden !!

    • egghead sagt:

      2000 EUR / Monat ?
      Ein Kind kostet in der Ausbildung wenigstens 1000 EUR/Monat, wenn es an einem anderen Ort ist und studiert, alles andere ist schöngerechnet. Da sind bei 2 Kindern 2000 EUR/Monat schon für einige Jahre weg.
      Daher oberstes Ziel : mietfrei wohnen.
      4000 EUR netto wäre dann schon was, um nicht kürzer treten zu müssen.
      Ich kann hier noch ein paar Euros abziehen, da ich noch anderes passives Einkommen habe.
      Aber was wie wird hängt davon ab wie viel ich in den nächsten Jahren ansparen kann.

      • Finanzielle Freiheit sagt:

        @egghead: Durch die US Dividenden Aristokraten steigen die Dividendenzahlungen automatisch jedes Jahr. Aus 2.000 EUR Netto Dividenden Einnahmen können in 5 Jahren locker 2.500 EUR Netto Dividenden Einnahmen pro Monat werden.

  6. rwsub sagt:

    Was man aber dabei auch einkalkulieren muss sind die Mehrkosten die man hat, weil man mehr Freizeit hat. Man ist öfter vielleicht unterwegs. Gönnt sich dann hier und da ein Kaffee, ein Mittagsessen oder so. Trifft sich häufiger mit anderen und und und. Man hat mehr Zeit zum lesen. Zeitungen, Zeitschriften, Bücher…..vielleicht will man sich Weiterbilden um die Zeit Nutzvoll- zu verbringen. Da kommt denke ich Monatlich ruhig der ein oder andere Hunderter dazu den man braucht.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @rwsub: Das stimmt ! Die Focus Money hatte in 2011 ein Heft veröffentlicht zum Thema Sabbatical. Ich habe dazu nur den alten Online Artikel aus 2008 gefunden. . In der Heftausgabe von damals wurden auch die Mehrkosten aufgelistet, die man einkalkulieren muss, weil man mehr Freizeit hat. Sollte man z.B. den ganzen Monat „frei“ haben, dann möchte man vielleicht jeden Tag 1 x ins Cafe gehen und sich mit Freunden treffen, oder gemütlich ein Buch lesen. Ein Cappuchino kann dann schon mal bis zu 2,40€ kosten. 2,40€ x 30 Tage = 72,00 € pro Monat ! Das muss man natürlich einkalkulieren. Die beste Strategie wird wohl sein – Ausstieg aus dem aktiven Einkommen, da man z.B. 1.500€ Netto an Dividenden Einnahmen verzeichnen kann und ein kleines Gewerbe, das bereits passiv Internet Einnahmen Monat für Monat generiert. Jedenfalls ist das meine mittelfristige Stategie ! Eine Möglichkeit wäre, dass Auto im Frühling und Sommer einfach stehen lassen um die Spritkosten zu sparen und einfach das Fahrrad zu nutzen.

  7. Schöner Artikel!

    Es sollte ein wichtiges Ziel im Leben eines jeden sein derart viel passive Einkommensströme zu erschaffen, dass man nicht mehr arbeiten gehen muss.

    Es gibt mehrere Möglichkeiten brutto eine Ausschüttungs-Rendite von 5 bis 7% p.a. zu erzielen. Mit einem Kapitalstock von 300.000 Euro lassen sich bereits über 1000 Euro pro Monat (netto!) erzielen.

    VG
    Lars

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Lars: Natürlich ist es davon abhängig, ob der jeweilige Anleger auch bereit ist sein Geld für 5 bis 7% Brutto Ausschüttungs-Rendite anzulegen. Viele – ich weiß eine verallgemeinerung – sind mit den Tagesgeldkonto Zinsen zufrieden und wollen gar nicht das Risiko eingehen.

  8. xxxarthurdentxxx sagt:

    Wenn ich zu dieser Diskussion beitragen kann: seit 01.01. Pensionär und die Differenz zwischen aktivem und Ruhegehalt decke ich mit Dividenden und Zinsen ab. Also keine „Rentenlücke“.

    Über welche Beträge man redet, muss wirklich jeder für sich – je nach Lebensstandard – entscheiden. M.E. sind aber schon 2000,- insgesamt notwendig, um hinreichend kommod zu leben (Wohnung, Auto, Versicherungen etc.).

    Am besten funktioniert wohl tatsächlich der Weg ein regelmäßiges, kleines Einkommen zu haben um auf der sicheren Seite zu sein…

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Carsten: Klar kannst Du etwas zur Diskussion beitragen. Ich freue mich über jeden Kommentar ! Ich tendiere auch zu den 2.000 € Netto pro Monat durch Dividenden & Zinseinnahmen und zusätzlich noch 1-2 weitere passive Einkommensströme. Man muss bedenken, dass man ja den kompletten Monat „frei“ hat und sicherlich auch ein paar Stunden pro Woche weiterhin für seine eigenen Projekte arbeiten könnte, die ein Einkommen erzielen. So stelle ich mir das jedenfalls vor.

      • xxxarthurdentxxx sagt:

        Jetzt möchte ich auch Tipps loswerden. Schau dir mal Hi-Crush an. Da das Fracking in USA so ausgebaut wird, denke ich dass sich der Sand noch jahrzehntelang gut verkaufen wird.

        Dann ist immer noch interessant Pitney-Bowes, sozusagen die US-Version von Francotyp-Postalia. Habe ich im Mittel zu 11,35$ gekauft und freue mich auf die erste Quartalsdividende. In US durchaus umstritten, aber bei so einem langweiligen Geschäftsmodell bestimmt grundsätzlich sicher, meiner Meinung.

        • Finanzielle Freiheit sagt:

          @Carsten: Bin auch gespannt, wie es mit Pitney-Bowes weitergeht. Ein US Dividenden Aristokrat – auch wenn der Kurs in den letzten Monaten nicht so toll aussieht.

  9. Naja so zum Überleben würden 1.000 € monatlich schon reichen, sicherlich schönes Gefühl nicht zum Überleben arbeiten zu müssen. Allerdings ist nichtstun sowieso nichts für mich, also würde ich auch mit 5.000 € passivem Einkommen, weiter Projekte machen und dieses noch zu erhöhen 🙂

  10. Felix sagt:

    Interessante Diskussion!
    Wer 2000 EUR netto pro Monat benötigt, also rund 25.000 EUR pro Jahr, muss brutto über 35.000 EUR jährlich an Dividendeneinkünfte haben. Das bedeutet eben tatsächlich, dass rund 1 Million EUR Cash in Form von Dividendentiteln angelegt ist.
    Nun muss man wissen, dass Dividenden nicht nur steígen, auch wenn es zugegebenermaßen einige Aristokraten gibt,denen das in der Vergangenheit gelungen ist. Nokia, Eon, Telefonica usw. waren hochprozentige Dividendenzahler, wir wissen, dass sie in Schwierigkeiten sind und als erstes die Dividendenzahlungen kappen oder ganz aussetzen. Andere Titel, wie Enron (ein Versorger!) sind pleite, da werden nicht nur keine Dividenden mehr gezahlt, das eingesetzte Kapital ist auch noch weg.
    Wenn man nur, wie vorgeschlagen, auf amerikanische und kanadische Aktien setzt, kommt das Wechselkursrisiko hinzu. Nebenbei, auch diese Firmen können in Schwierigkeiten kommen. Jederzeit kann sich in einem Land auch die Steuergesetzgebung ändern, dann verdoppelt sich plötzlich die Quellensteuer.
    Also es gibt eine Menge Unwägbarkeiten, wenn dem nicht so wäre, wäre es auch zu einfach.
    Allerdings sind die wirklich legendären Investoren (Buffett und Co.) nicht durch Dividenden, sondern durch Kurszuwächse reich geworden.
    Ich gebe aber gerne zu, dass Dividenden eine schöne Sache sind. Wieso sich durch Aktiensplits etwas ändert (wie ein Beitrag suggeriert), erschließt sich mir nicht (Aktienzahl wird verdoppelt, Kurs und Dividend halbiert).

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Felix: Sicherlich wird nach einem Aktiensplit die Aktienanzahl verdoppelt (je nach Splitverhältnis) und die Dividende halbiert, wenn aber die Dividendenzahlungen dann jedes Jahr angehoben werden, dann erhält man auch eine höhere Summe an Dividenden ausgezahlt. Sicherlich gibt es ein Währungsriskio und auch die Steuern können sich ändern, aber es gibt nicht >>die Sicherheit<< ! Ich fühle mich mit dieser Dividendenstrategie sehr wohl als Value Investor und werde in Zukunft auch DAX30 Unternehmen ins Dividenden Depot kaufen und auch Aktien aus Australien und UK.

      • xxxarthurdentxxx sagt:

        Wenn dich momentan gerade UK-Aktien interessieren, ich beobachte Shell. Wenn, dann natürlich die mit UK-ISIN. Schon im Bestand habe ich Admiral Group, eine Kfz-Versicherungsgruppe.

        • Finanzielle Freiheit sagt:

          @Carsten: Sind für Dich beide Unternehmen Shell und Admiral Group ein Investment für die nächsten 20-30 Jahre ? Also kaufen, liegen lassen und die Dividendeneinnahmen reinvestieren ?

          • xxxarthurdentxxx sagt:

            Admiral Group auf jeden Fall, Div.-rendite z.Zt. 7,5 %. Shell vielleicht, wenn Rohstoff-korreliete Investments, dann im Öl-/Gassektor. Shell wird dann interessant, wenn die Div.-rendite auf 7% kommt.

            Generell suche ich nach Werten, die ein KGV unter zehn und eine Div.-rendite über 10% haben, wenn es um Investments für 30 Jahre geht. Bzgl. der Re-Investments verfolge ich ohnehin den Ansatz, nach jeder Div.-zahlung neu zu überlegen, in welchen meiner das Geld investiert wird. Oder, wenn die Konditionen gerade interessant sind, eine neue Position eröffnet wird.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Felix: Damit mir das eingesetzte Kapital nicht komplett weg ist, bei einer Firmenpleite – streue ich mein Kapital über sehr viele Unternehmen !

    • Hallo Felix,

      gut, dass Du auf die möglichen Risiken hinweist. Diese können theoretisch alle eintreffen. Genauso gibt es aber Risiken, dass man seinen Arbeitsplatz verliert, dass die Regierung die Einkommenssteuern erhöht oder die Rentenzahlung kürzt. Zu letzterem gehören auch mögliche Gesetzesänderungen bzgl. staatlich geförderte Altervorsorgezahlungen wie Riester und Rürup.

      Sich ein passives Einkommen aus regelmäßigen Dividenden- oder auch Zinszahlungen zu erschaffen ist m.E. nach ein wichtiger Bestandteil finanziell unabhängiger zu werden. Nach meiner eher konservativen Rechnung komme ich bei einem Kapital von 1 Millionen Euro auf 3.500 Euro monatliche Ausschüttung (netto, also Abgeltungssteuer bereits berücksichtigt).

      Dennoch macht es wie so oft Sinn nicht alle Eier in einen Korb zu legen. Passive Einkommensströme können neben Dividendenzahlungen auch Tantiemen, Mietzahlungen oder regelmäßige Werbeeinnahmen von Blogs oder Webseiten sein, um nur einige zu nennen.

      Der Mix minimiert das Risiko, wobei selbst bei Dividendenzahlungen nicht sämtliche großen – oft global agierende – Unternehmen in Schwierigkeiten kommen. Aber klar ist auch, dass man für die finanzielle Zukunft nicht zu knapp kalkulieren sollte.

      VG
      Lars

      • egghead sagt:

        Ich setze langfrisitg auf Dividenden und Mieteinnahmen.
        Bei den Mieteinnahmen arbeite ich schon über 10 Jahre dran, das wird was. Bei den Dividenden bin in arg im Rückstand, weil ich die eigene Hütte abbezahlen muss(te).

        Werbeeinnahmen würde ich für mich nicht als dauerhaft ansehen. bzw. das einrechnen wollen. Wer weiß wie das in 20 Jahren aussieht und ob ich dann noch Lust dazu habe.Es wird alles schnelllebiger….und ich muss es mit 80 auch noch kapieren können.

        Rieste rund Rürup fallen für mich flach, denn es ist nicht liquide und nicht verrerbbar. Trotzdem habe ich beide Verträge aber minimal gefüttert – auch weil HarzIV-sicher. Kurz vor der Rente maximal zugedonnert (20.000/40.000€ pro Jahr) wirkt eine Rüruprente immerhin steuersparend. an das Geld komtm man aber nicht mehr ran, das muss klar sein. DAfür kapiertman auch noch mit 80, ob das Geld auf dem Konto eingeht oder nicht….

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