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Zusatzrente für Beamte, Angestellte, Selbständige und Freiberufler – Dividendeneinnahmen

Seit 09. November 2012 läuft die von Holger und Ulrich ins Leben gerufene Blogparade zum Thema Anlagenotstand und Finanzielle Repression.  Mit diesem Artikel möchte ich das Thema Anlagenotstand für die zukünfigte Rente von Beamten, Angestellten, Selbständigen und Freiberufler behandeln.

Anfang 2011 kam für mich das Thema Zusatzrente in den Fokus bzw. Zeiten ohne Aufträge über meine  IT-Firma und somit auch keine Einnahmen. Durch die 10 Jahre Erfahrung an der Börse und diversen Finanzprodukten ausserhalb der Börse, bin ich auf die Dividendenstrategie aufmerksam geworden.

Diese Dividendenstrategie wird seit Jahrzehnten erfolgreich primär in USA und Kanada umgesetzt und ist  somit auch erprobt. Es wird in Aktien investiert, die mindestens Quartalsweise ihre Dividenden an die  Aktionäre auszahlen und jedes Jahr kontinuierlich ihre Dividendenzahlungen um 5 bis 10% pro Jahr anheben. Hier gibt es viele US Dividenden Aristokraten Aktien, die seit 30 Jahren, 40 Jahren und sogar über 50 Jahren jedes Jahr ihre Dividendenzahlung angehoben haben.

Was mir in den Zeitschriftenläden in Deutschland aufgefallen ist und auch im deutschprachigen Internet ist, dass hier primär nur über die DAX30/MDAX/SDAX Aktienwerte berichtet werden die Jährlich ihre Dividende ausschütten (oder auch nicht) und somit der deutsche Mainstream die Dividendenstrategie aus USA und Kanada nicht behandelt.

Mein persönliches Ziel ist es vor dem gesetzlichen Rentenalter (aktuell 67 Jahre) ein Netto Einkommen durch Dividendenausschüttungen zu erzielen, dass alle monatlichen Kosten abdeckt und sogar noch einen Überschuss für Urlaub und nötige materielle Anschaffungen abwirft. Das Ziel ist es, frei entscheiden zu können, ob man gerne in den Job weiter arbeiten möchte, oder einen anderen Job ausprobiert, oder sogar 4 Monate sich eine Auszeit nimmt.

Auf meinem Blog hier habe ich ein Dividenden Depot erstellt, daß jetzt schon eine Netto Dividendenrendite von ca. 6,5% auszahlt und jedes Jahr einen Zuwachs um + 10% erzielen soll. Das wäre somit eine fast 16% jährliche Cash-Machine. Ist die Cash-Machine einmal aufgebaut, dann hat man einen kontinuierlichen Cash Flow.

Wie sagt schon der Amerikaner? „Keep the money flow“ 😉

Nicht vergessen :
Dieses Jahr schütten uns die Aktien aus USA übermässig hohe Sonderdividenden aus. Das 2te Weihnachtsgeld für einige.

8 Responses to “Zusatzrente für Beamte, Angestellte, Selbständige und Freiberufler – Dividendeneinnahmen”

  1. […] Zusatzrente für Beamte, Angestellte, Selbständige und Freiberufler – Dividendeneinnahmen ( am 29. November 2012 von finanzielle-freiheit-dividende-blog.de ) […]

  2. Zaza sagt:

    Ich find Dein Blog interessant und hab mir schon mal eine Investmentidee hier abgeguckt. Ich habe eine Frage und ein Aber:
    – wie und in welchem Umfang prüfst du vor der Investition Geschäftsmodell und Zahlen des Unternehmens?
    Mir erscheint der sehr starke Fokus auf die USA als problematisch; ich meine dass wegen der ungelösten massiven Staatsverschuldung das Währungsrisiko hoch ist. Selber stecke ich daher nicht mehr als 20% meines Portfolios in US-Aktien.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Zaza: Dazu kann ich einen Blogartikel verfassen bzw. ich gehe auf das Thema in meinem eBook genauer drauf ein. Wenn es für Dich richtig ist nicht mehr als 20% Deines Portfolios in US-Aktien zu investieren, dann ist es Deine Entscheidung. Jeder fährt eine andere Anlagestrategie. Ich frage mich nur was die 100 Millionen Amerikaner mit US Dividenden Aktien machen wollen ? 😉 – Komplett Europa Aktien kaufen ? ;-))

  3. egghead sagt:

    Der Staat und die Medien werden Aktien nie fördern, da der Anlager hier zu viele Freiheiten hat. Er könnte ja aussteigen und das Ganze verkonsumieren. Vieeeeel zu unsicher, haha und die Rentenpapiere gehen zu 100% pleite, jedenfalls die griechischen Bonds.
    Staatsrente, Riester, Rürup, Betriebsrente, alles wo der Sparer nicht mehr rankommt wird auf Teufel heraus gepuscht. Langsam kommt heraus, dass auch her nicht mehr viel zu erwarten ist.
    Die Selbstverantwortung für die Altersvorsorge ist nicht im Programm.
    Daher auch der unsinnige Vorschalg Selbstständige in die Rentenkasse zu zwingen.
    Es soll alles seinen sozialistischen Umverteilungsgang gehen.
    Au weia.
    Daher kann man auch nicht rot-grün wählen, denn deren Klientel schaut nur zum Staat udn den pösen pösen Reichen auf und traut dem Menschen eine Selbstverantwortung nicht zu. Wie ihr habt noch ein Aktiendepot ?
    Da kommt schnell eine neue Rot-Grün-Steuer und schwupp ists weg mit der Rendite. Die Einzigen, die das selbstverantwortliche Menschenbild richtig tragen sind die Gelben, aber die sind weg vom Fenster, selber Schuld.

  4. buerlihans sagt:

    Die Strategie mit dem passiven Einkommen finde ich sehr gut und bin selbst aktiv in dieser Richtung. Zur Rente möchte ich aus meiner Erfahrung berichten, dass ich das System mit dem Umlageverfahren sehr gut finde. Nur sollte jeder, also Beamte, Selbständige, Künstler, Freiberufler usw. dort einen prozentualen Betrag vom Einkommen einzahlen müssen. So wie z. B. In der Schweiz die erste Säule(AHV) http://www.beobachter.ch/geld-sicherheit/ahviv/artikel/ahv_so-kommen-sie-nicht-zu-kurz/ . Als weiteres eben privat vorsorgen so wie jeder finanziell kann. Aktien, Immobilien also Sachwerte. Die Aussicht auf eine gute Altersversorgung hatte sicher keiner, der 1940-1948 im Alter von 16 bis 20 war. Diese haben/hatten aber meistens sehr gute Renten.
    Die damals älteren und vermögenden die z. B. Eine Lebensversicherung oder dickes Sparbuch hatten gingen ziemlich leer aus. Die Rente war in den Jahren 1970-1985 noch sehr gut und floss wieder nach dem Krieg. Ich meine hier nicht Rürup oder Riester, das ist Nonsens.
    Wer nach dem Krieg wieder auf seine CH-Fränkli zugreifen konnte war dann doppelt gesegnet und hatte sicher Startvorteile.
    Ich selbst habe auch einige Aktien gem. Ihrem Dividendendepot, aber das Gefühl, dass etwas schief läuft mit den Amis würde ich mir gern nehmen lassen. Es gab eben schon viele Pleiten, wo die Dividenden-Renten dann ausgeblieben sind.
    Den Blog finde ich übrigens sehr informativ und die Excel-Tabellen auch, ich habe alle gekauft.
    Gerne warte ich auf weitere Informationen und Ideen.

    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @buerlihans: Die US Dividenden Aristokraten haben in den letzten 100 Jahren bereits gezeigt, daß sie Quartal für Quartal ihre Dividenden zahlen und einige seit über 50 Jahren ihre Dividenden sogar jedes Jahr erhöhen – egal welcher Krieg und welche Krise. Ich bin zu 95% in Dividenden Aktien investiert !

  5. Rico sagt:

    Ich bin so gespannt, ob sich 5 Prozent Dividende und 10 Prozent Wachstum wirklich langfristig realisieren lassen. Andererseits vermute ich aber auch, wenn Unternehmen dieses Wachstum nicht halten können, wird es auch woanders nur schwer erreichbar sein. Als Angestellter und Renten-Empfänger ist man am Ende sowieso der letzte, der von dieser Entwicklung profitieren könnte. Ich sehe ein Investment in Aktien mit Dividenden-Zahlungen daher auch als „Wette auf eine gute wirtschaftliche Zukunft mit politischer Stabilität“. Hoffen wir, dass die Wette aufgeht!

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