Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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Zwangsanleihe für Reiche ?

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schlägt eine Zwangsanleihe für Reiche ab einen Vermögen von mehr als 250.000 Euro vor. Mit einem Vermögen von mehr als 250.000 Euro zählt man in Deutschland bereits zu den reichsten 8 Prozent der Bevölkerung. Das sind ca. 4,4 Millionen Menschen in Deutschland. Diese 8 Prozent der Bürger in Deutschland sollen zum Kauf von Anleihen in Höhe von 10% ihres Vermögens verpflichtet werden.

Eigene Anmerkung:
Um wen handelt es sich bei den ominösen Reichen wirklich? Doch nicht Bürger die ihr ganzes Leben lang ein 250.000 EUR bis 300.000 EUR Haus abbezahlt haben … Hier läuft irgendwie etwas falsch und man kann hoffen, dass diese Vermögensabgabe nicht umgesetzt wird….

Quelle: Pressemitteilung DIW Berlin – Vermögensabgaben – ein Beitrag zur Sanierung der Staatsfinanzen in Europa

4 Responses to “Zwangsanleihe für Reiche ?”

  1. plutusandme sagt:

    Wo sind wir nur hingekommen.
    Der werden Millionenbeträge verschleudert und der Bürger soll es wieder ausbaden. Hätte man die Bürger auch an einen Gewinn beteiligt, wenn die ganze Bankenzockerei geglückt wäre? Wohl kaum.
    Das Schlimme daran, ist so eine Idee in Deutschland erstmal ausgesprochen, irgendwann wird irgendwer versuchen diese umzusetzten. Hoffentlich reicht unser Vermögen dann schon dies aus der Ferne zu betrachten.
    siehe deinen Artikel „Rentner im Ausland leben – Ein Traum ?“

  2. fliegerone sagt:

    Hallo,
    nur aufregen bringt doch auch nichts, also hab ich mir mal Luft in einer Mail an den DIW gemacht.
    Falls erlaubt hier Auszüge.
    Ich würde mir wünschen, dass die ganze Bevölkerung sich auf diesen neuen Wegen mal Luft macht und nicht nur in 4-Augen-Gesprächen, dann würden vielleicht einige Leute nachdenklicher.
    Grüße
    Raymund

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    mit Verwunderung bin ich heute zum ersten Mal auf Ihre Seite aufmerksam geworden. Sie schlagen allen Ernstes vor eine Zwangsanleihe einzuführen !? Dabei bleibt mir glatt die Luft weg.

    Deutsche Bürgern, denen die Altersversorge über Jahre hinweg gemindert und zerstört wird, die selbst vorsorgen sollen, weil der Staat seine Gelder vorher für sogenanntes „Löcher stopfen“ verpraßt oder lieber an Personen verteilt, die überhaupt nicht Ihren Beitrag zum deutschen Staatshaushalt leisten, die dann wirklich über einen langen Zeitraum hinweg eine kleine Altersversorgung aufbauen und dann wieder mit Besteuerungen Ihre Altersversorgung dahinfließen sehen, die immer wieder von dieser oder den früheren Regierungen zunehmend besteuert werden, weil sich seltsame Finanzlöcher urplötzlich auftun.

    Leute, die es schaffen, aus einem kleinen Einkommen eine relativ gute Altersversorgung aufzubauen sollen also Ihrer Meinung nach mit einer Zwangsabgabe von 10 Porzent belegt werden und wieder zur Kasse gebeten werden?
    Der Steuerzahler kann nicht im Gegensatz zu Politikern sich mal eben nebenbei 500 oder 1000 Euro monatlich zur Förderung der Altersversorgung in die Tasche stecken.
    Wer soll denn dann die Wirtschaft „am Laufen“ halten? Glauben Sie ernsthaft, die noch größeren Vermögen werden dann weiterhin im Lande verbleiben ?

    Das Experiment „Euro“,das mit unfähigen delitanten Verträgen beginnt,in denen sehenden Auges Länder wie z.B. Griechenland aufgenommen werden (aber nicht vorgesehen ist, dass Länder ausgeschlossen werden können), die sich dann im Euroraum sanieren wollen und das auch noch nicht mal durchsetzen müssen, weil sie „sehr freiwillig“ Hilfe bekommen, da ja das Experiment erhalten bleiben muß, schließlich könnte ja am Ende ein positives Ergebnis dabei herauskommen, was sich allerdings meiner Vorstellungskraft entzieht.

    Jeder Mensch, der ein wenig über Griechenland in der Vergangenheit erfahren konnte, konnte sofort erkennen, das dort Steuern zahlen zum „schlechten“ Ton gehörte und das die familiären Machenschaften in Ämtern und Jobs an der Tagesordnung waren, um nur zwei Punkte zu nennen.
    Wie kann man ein solches Land mit Deutschland, Frankreich oder den Benelux-Ländern auf eine Ebene heben. So etwas kann doch garnicht funktionieren, weder damals noch heute.

    Das ist ein Fass ohne Boden, in dem der ganze deutsche Haushalt verschwinden könnte, solange krampfhaft an der Erhaltung der vollständigen Euroländer festgehalten wird. Im Endeffekt wird man dann plötzlich und unerwartet feststellen, dass es nicht funktioniert.

    Vielleicht hat bis dahin auch jeder Deutsche nachgerechnet, wieviel Leute im Euroraum für wieviel Einwohner Griechenlands Schulden machen müssen, denn schließlich muß doch sowieso jeder deutsche „Steuerzahler“ die Zukunft mit der Rückzahlung der Schulden verbringen. Ein Vergleich wäre da sehr anregend.

    Der Staat Deutschland wird gerade von den Politikern vor die Wand gefahren, wie man so schön sagt, weil sie jahrelang den Banken freie Hand ließen und diese natürlich frei Ihren Machenschaften nachgehen konnten und viel zu viel Geld verbrannt haben, hier in Deutschland wie im Ausland, weil die Politiker Ihre Kontrollfunktion nicht ernst genommen haben und natürlich nicht entsprechende Kontrollen durchgeführt wurden. Zu der politischen Qualität schreibe ich erst lieber gar keinen Kommentar, denn Qualität ist in meinen Augen etwas anderes, als Geld scheinbar endlos zu verteilen und das nur für die Banken, die es vorher durch die unqualifizierten Nichtkontrollen der Politik erst überhaupt erst verbrennen konnten.

    Sie sollten vielleicht mal den Banken vorschlagen, dass sie der Bevölkerung jährlich 10 Prozent von den Gewinnen als Rückzahlung zukommen lassen sollten, damit diese auch denen zu gute kommt, die sie leisten mußten und das waren nicht die Politiker sondern der deutsche Steuerzahler.

    Nun werden zur Aufrechterhaltung des Experiments nicht vielleicht ein oder zwei Millarden vergeben, nein die Milliarden werden gleich zu 100 Mrd., 200 Mrd, oder 300 Mrd Euro-Päckchen vergeben und dann lese ich, dass Sie einen solchen Vorschlag machen, weil die Bevölkerung mehr Geld gespart hat als die Politiker Schulden produzieren.

    Die Beschleunigung der Verschuldung Deutschlands geht doch mit Riesenschritten voran, da werden die Politiker sehr bald die Höhe der Ersparnisse der deutschen Bevölkerung eingeholt haben, wenn alles so ungehindert fortgesetzt wird und die Qualität der politischen Verträge weiter so abnehmen, wie z.B. in der Frage der Haftung.

    Was wird bloss aus diesem Land ?

    Da ich mir jetzt schon wie ein Querolant vorkomme, beende ich jetzt lieber diese Mail, aber loswerden mußte ich das jetzt mal
    als Reaktion auf Ihren „tollen“ Vorschlag aber scheinbar kann man heutzutage alles Mögliche publizieren.

    Mit freundlichen Grüßen

  3. logisch sagt:

    die letzten male, als deutsche bürger so massiv zwangsenteignet wurden, waren im 3. reich und in der ddr.
    und jetzt wollen wir die zeiten wiederhaben?
    gute nacht… 🙁

  4. amtmann sagt:

    Hi,
    verfolge die Seite auch sehr gerne und sehr aufmerksam. Hier ein Auszug aus einem Blog von Olaf Jentsch zum Thema Zwangsanleihen:

    http://hartgeld.com/filesadmin/pdf/Jentsch-hoert-die-Signale.pdf

    Somit könnten Rückkaufswerte von Versicherungen, Rentenanwartschaften, zukünftige Erbschaften u.s.w. auch mit ein- und hochgerechnet werden. Damit wären sicherlich einige Menschen mehr betroffen als das zunächst vermuten lässt…

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