Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )

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Fiatgeld – Grundlage nahezu aller Währungen

Im Alltag kommen die meisten Menschen nur mit einer Währung in Berührung, nämlich mit der des eigenen Landes. Ausnahmen sind Urlaubsreisen und natürlich die Umstellung von D-Mark auf unsere aktuelle Währung, den Euro. Doch es gibt weitaus mehr offizielle Währungen verteilt über den ganzen Globus: Von US-Dollar über britische Pfund bis hin zu japanischen Yen.

Dabei sind nahezu alle derzeit offiziellen Währungen freie, auch als „Fiatgeld“ oder „Fiat-Money“ bekannt. D.h. es besteht seitens der Emittenten keine Verpflichtung, die jeweilige Summe in Gold, Silber etc. umzutauschen. Die Bezeichnung kommt dabei allerdings nicht etwa vom Automobilhersteller Fiat, sondern geht auf das Lateinische zurück.

Das Fiatgeld wird zwar als gesetzliches Zahlungsmittel akzeptiert, hat aber selbst keinen eigenen materiellen Wert. Das erleichtert den Zentralbanken zwar eine flexible Geldpolitik, bedeutet im Gegenzug allerdings auch, dass die Inflationsgefahr steigt. Viele Anleger sehen daher den einzigen sicheren Weg in einer Investition in Edelmetalle, um ihre Ersparnisse möglichst risikolos anzulegen.

Als Alternative zum gesunkenen Vertrauen in den Euro als freie Währung ziehen Privatanleger zunehmend in Erwägung, in Fremdwährungen zu. Vor allem Laien ist davon allerdings abzuraten, denn das Einschätzen der Kursentwicklungen missrät oftmals auch den Profis und hat schon so manchen finanziell ruiniert.

Da die jeweiligen Wechselkurse natürlich keine feste Konstante sind, ist ein Währungsrechner von Vorteil, weil mit dem Währungsrechner rechnen immer sehr viel einfacher ist, als im Kopf zu rechnen. Mit wenigen Mausklicks erhält man zu seiner Ausgangswährung und der entsprechenden Summe den Betrag in der Zielwährung. Das ist nicht nur für jene praktisch, die auf dem Börsenmarkt unterwegs sind, sondern lohnt sich auch bei Urlaubsreisen in Länder außerhalb der Euro-Zone oder jene, die den Euro nicht eingeführt haben. Im Falle des Euros kann innerhalb der EU noch nicht in jedem Mitgliedsland mit dem Euro gezahlt werden, so hat beispielsweise Dänemark neben 9 weiteren Ländern weiterhin seine eigene Währung, in diesem Falle die dänischen Kronen. Interessierte können sich auch die Wechselkurse der Vergangenheit anzeigen lassen und so den Verlauf der Kursschwankungen besser beobachten.

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