Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )
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25.000 Euro würden für ein finanziell unbesorgtes Leben genügen

Habt Ihr Euch schon einmal gefragt, ob 25.000 € für ein finanziell unbesorgtes Leben reichen würden?

Bereits mit 25.000 € bei Geburt angelegt, kann die finanzielle Freiheit ein Leben lang geschaffen werden. Dies würde eine Ausbildung, Studium, Hauskauf und eine ewige Rente / Passives Einkommen sicherstellen.

Genau das gleiche Investment mit 25.000 € und derselben Rendite, jedoch mit der aktuellen Abgeltungssteuer von 25%, endet völlig anders. Die Abgeltungssteuer schwächt den Zinseszinseffekt. Die Geldanlage kann nicht im selben Tempo wachsen wie ohne Abgeltungssteuer.

Nachfolgend ein Beispiel über einen Zeitraum von 18 Jahren bei einem Beispiel Zinssatz von 8% p.a. Nach 18 Jahren hätte man in diesem Beispiel ohne Abgeltungssteuer Zinseszins Einnahmen von 82.892,53 € erzielt und mit Abgeltungssteuer nur 62.169,39 €. Die Abgeltungssteuer hat also über die Jahre den Zinseszinseffekt um 20.723,14 € deutlich abgeschwächt.

Finanzielle Freiheit mit 25.000 Euro

25% Abgeltungssteuer schmälern den Zinseszinseffekt erheblich kombiniert mit der Abschaffung des Halbeinkünfteverfahrens bei Dividenden, sowie der vollen Besteuerung von Aktiengewinnen zu jeder Zeit.

6 Responses to “25.000 Euro würden für ein finanziell unbesorgtes Leben genügen”

  1. M. W. Nielsen sagt:

    Hallo, die gestellte Frage lässt sich relativ leicht beantworten: Ne, man bräuchte eher eine halbe Million Euro, wenn eine finanzielle Freiheit erlangt werden soll, wo man nicht zu wenig Geld hat. Nicht um im dem Geld zu schwimmen, sondern um möglichst sicher zu sein, dass der Wert von den zukünftigen Ausschüttungen nicht zu sehr durch Inflation entwertet wird. In dem Rechenbespiel muss gesagt werden, dass eine 8%-Verzinsung von dem angelegten Geld zur Zeit nicht möglich ist, es sei denn man liebt italienische Staatsanleihen oder Ähnliches…. Klar ist es auch dumm mit der Angeltungssteuer, aber man muss ja auch sonst Einkommenssteuer zahlen.

  2. Andi7 sagt:

    Hallo,
    schöner Blog.

    Ich mag auch Hochrechnungen, denn erst nach der Berücksichtigung der Komponente Zeit wird deutlich was so alles mit durchschnittlichen Beträgen erreicht werden kann.
    Z.B. bei 1.000€ monatlich zu 6% eine Million in 30 Jahren. Dürfte also von fast jedem machbar sein 😉

    Zum aktuellen Post:
    1. wenn man den Betrag auf das Konto des Kindes (bei Geburt) anlegt, dann fällt doch die Abgeltungssteuer nicht an? Denn auch im letzten Jahr gibt es nicht mal 8.000€ Gewinn.
    2.die letzte Spalte wird anhand des Betrages berechnet. Dieser ist jedoch bei der Einbeziehung von Abgeltungssteuer nicht der gleiche, wie im ersten Fall. Also die Differenz dürfte noch deutlich höher ausfallen.

  3. Falk sagt:

    Hallo,

    in deiner Rechnung wird leider nur berücksichtigt, dass Kapitalerträge über den Freistellungsauftrag gehen. Für Kinder mit Einkünften aus Kapitalvermögen könnten die gesetzl. Vertreter eine Nichtveranlagungsbescheinigung beim zuständigen Finanzamt beantragen und somit die Abgeltungssteuer umgehen. Ein großer Vorteil, wie ich finde.

    Also alles nicht ganz so dramatisch schlimm 🙂

    Viele Grüße,
    Falk

  4. Turing sagt:

    Die Rechnung ist nicht ganz sauber. 8 % erreicht man allenfalls mit Aktien. Die 8 % Rendite setzt sich zusammen aus ca. 4 % Dividende und ca. 4 % Kurswachstum, sodass man immer noch mit einer Nettorendite von 7 % rechnen kann, weil ja nur die Dividenden besteuert werden und nicht das Kurswachstum. Das Kurswachstum wird erst dann steuerrechtlich relevant, wenn verkauft wird, was hoffentlich nie passiert. Und wenn es dann doch aus Opportunismus passiert, dann sollte man bei einer Kursverdoppelung verkaufen.

  5. Ein Einwurf: Was ist, wenn das Depot auf den Namen des Kindes lautet? Dann ist doch das Kind steuerpflichtig. Da es kein Erwerbskommen haben dürfte, wären die Dividenden das einzige Einkommen und man könnte die gezahlte Abgeltungssteuer schmälern.

  6. Jan sagt:

    Ja ich mag auch solche Hochrechnungen, aber leider macht man selbst Plan A und Plan B wird dann vom Leben gemacht. Ich habe die Erfahrung gemacht das immer irgendetwas dazwischen kommt, aber als utopisches Ziel ist es allemal sehr gut.

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