Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )

[Buch] Beamte – Was die Adeligen von heute wirklich verdienen

Torsten Ermel hat das Buch Beamte – Was die Adeligen von heute wirklich verdienen geschrieben.

Beamte genießen zahlreiche Privilegien, von denen »normale« Arbeitnehmer nur träumen können. Sei es beim Ruhestandsgehalt, bei der Altersteilzeit, Gesundheitsvorsorge, bei Lohn- und Einkommenssteuer oder dem Eltern- und Kindergeld.

Torsten Ermel rechnet die Privilegien der Beamten in absolute Zahlen und Euro um und kommt dabei zu einem frappierenden Ergebnis: Im Vergleich zu einem Arbeitnehmer mit vergleichbarem Aufgabenfeld, für den die üblichen Regelungen gelten, verdient ein Beamter effektiv rund das Doppelte. Doch sind diese Vergünstigungen wirklich gerechtfertigt?

Ermel liefert mit seinem Buch alles, was eine ausgewogene und längst überfällige Debatte zu diesem Thema braucht: das sachkundige Wissen, den historischen Hintergrund sowie zahlreiche konkrete Änderungsvorschläge. Ein Buch für Staatsdiener und ihre Kritiker – eben alle, die wissen wollen, was Beamte wirklich verdienen.

Meine Rezension:
Dank Herrn Ermel bekommt man in seinem Buch – sehr zahlenlastig bedingt durch Daten und Formeln – jedoch anders geht es nicht, einen Einblick in die sichtbaren und unsichtbaren Begünstigungen von Beamten.

Im Februar 2016 war ich auf dem Kongress vom Ludiwg Mises Institut in Kronberg und dort fordert man ganz offen weniger Staat bzw. sogar die Abschaffung des Staates. Zurück zu diesem Buch: Es gab beim Lesen sehr viele „aha“ Erlebnisse.

Ein Beamter geht fast immer mit höheren Pensionszahlungen in Pension, als ein Angestellter in der freien Wirtschaft – wenn es um den Vergleich gesetzliche Rentenversicherung und Pensionszahlungen geht. In Zeiten der Rentenkürzungen und wachsenden Schere von Arm und Reich, kann dieses Buch durchaus als Diskussionsgrundlage dienen, um notwendige Anpassungen am System durchzuführen.

Eine Anmerkung noch: Ermel ist AfD-Mitglied und laut Internetpräsenz der Partei als Schatzmeister im Kreisverband Minden-Lübbecke tätig.

Amazon: Beamte – Was die Adeligen von heute wirklich verdienen
Verlag: Tectum Verlag
Seiten: 237 Seiten
Preis: 16,95€ (Taschenbuch)

Hier geht es zum Online Kurs „Aktien Akademie“:
Online Kurs: Die Aktien Akademie – Endlich entspannt reicher werden!

Kennst Du schon meine eBooks/Taschenbücher für Deinen Börsenerfolg?

Kostenloser TOP-Dividenden Aktien Newsletter
Deine EMail Adresse:
Wir halten uns an den Datenschutz.
Kein SPAM. Keine Weitergabe Ihrer Daten.
GD Star Rating
loading...
GD Star Rating
loading...
[Buch] Beamte - Was die Adeligen von heute wirklich verdienen, 1.7 out of 5 based on 6 ratings

7 Responses to “[Buch] Beamte – Was die Adeligen von heute wirklich verdienen”

  1. Fliegerone sagt:

    Hallo Markos,
    das ist vermutlich ein Buch wie viele andere Bücher auch, Theorie und Realität sollte schon auseinander gehalten werden. Von welchen Beamten wird gesprochen ? Die Masse der kleinen Beamten, die den ganzen Tag beschäftigt sind oder die „höheren Klassen“ die mit möglichst wenig Arbeit ihr Geld bekommen wollen?
    Ein normaler Masse-Beamter hat nicht die hochgepriesenen Vorteile:
    Ruhestandsgehalt. Wer zukünftig mit 67 seine Pension bekommen wird (ca. 1600-1800 Euro netto) und davon noch mehrere hundert Euro für seine Krankenversicherung zahlen muß, kann irgendwie nicht auf das doppelte eines vergleichbaren Angestellten kommen.
    Bei den höheren Klassen der Beamten sieht es anders aus, das ist unbestreitbar und beschämend, wenn Leute für eine Halbtagsleistung Volltagsgeld bekommen, stimmt da etwas gewaltig nicht.
    Altersteilzeit: In der Theorie ja, aber in der Realität steht es im Gesetz, wird aber von den vorgesetzten Ministern abgelehnt.
    Gesundheitsvorsorge:
    Was ist bei der Gesundheitsvorsorge besser?
    Weil die meisten privat versichert sind? Man muß die Beiträge von seinem Nettoeinkommen bezahlen, Das man keine Zuzahlungen hätte, stimmt nicht, da immer Teile der Rechnungen nicht anerkannt werden und man auf den Kosten sitzen bleibt, zusammen mit der staatlich verordneten Eigenbeteiligung kommt man schnell auf 1000 Euro pro Jahr und wer ins Krankenhaus muß, kommt schnell auf ein paar tausend Euro, die man selbst zahlt.
    Aber wer soll das ändern? Unsere Politiker ?
    Leute, die sich für eine Sitzung eintragen, um ca. 200 Euro zu bekommen, aber auf dem Fuße kehrt machen und den Tag genießen, sind dazu wohl nicht geeignet, um nur ein Beispiel von jahrelanger Ausnutzung zu nennen.
    Mir soll mal einer erklären, wie Politiker bis in die obersten Spitzen begründen wollen, dass sie für ihr Gehalt genügend leisten? Bei den Entscheidungen, die diese Leute treffen, würden andere Personen in der freien Wirtschaft gefeuert!
    In Deutschland muß der kleine Mann, egal welches Berufes schufften.

    Bücher über dieses Thema schüren nur den Unfrieden, denn sie unterscheiden nicht zwischen den Massebeamten, die eigentlich auch nur arme Schweine sind und den eingebildeten „besseren“ Beamten, die für jeden „Vorteil“ zu haben sind und dieses System bis zum Erbrechen ausnutzen.
    Viele Grüße
    Raymund

    GD Star Rating
    loading...
    GD Star Rating
    loading...
  2. Alexander sagt:

    Wenn es den Beamten so super geht, warum wollen dann die Wenigsten in den Staatsdienst? Vielleicht, weil der Massenbeamte, wie sie Raymund nennt, doch nicht das Beste ist?
    Man könnte auch den Spitzenbeamten mit Fußballprofis, Vorstände oder Investmentbanker vergleichen. Alles eine Frage des Standpunktes. Ein kleiner Beamter (Polizei, Verwaltung etc.) kommt auch nicht so toll davon. Diese Neiddebatte nervt mich irgendwie.

    Ich bin übrigens kein Beamter.

    GD Star Rating
    loading...
    GD Star Rating
    loading...
    • Fliegerone sagt:

      Hallo Alexander,
      genau so sieht es aus. Einerseits will der Staat Bedienstete, andererseits tritt er ihnen in den Hintern.
      Gruß
      Raymund

      GD Star Rating
      loading...
      GD Star Rating
      loading...
  3. blubbblubb sagt:

    Dieses Buch ist eine Neuauflage seines alten Buches. Zum alten Buch hatte ich mal eine Rezension verfasst und frage mich bis heute ob es die Absicht des Autors ist die Fakten verzerrt darzustellen.

    Ich glaube ich schreibe mal so ein Buch und vergleiche die „reichen Banker“ mit dem Durchschnittsverdiener und Durchschnittsrentner. Was wird dabei wohl herauskommen…

    GD Star Rating
    loading...
    GD Star Rating
    loading...
    • Fliegerone sagt:

      Hallo Blubbblubb,
      das wäre eine gute Idee, ob die Leute wirklich den realen Fakten hören wollen. Evtl. wird Dein Buch viel besser.
      Viele Grüße
      Raymund

      GD Star Rating
      loading...
      GD Star Rating
      loading...
  4. kaunlaran sagt:

    Wie hier schon erwähnt wurde: Der Staat hat tlw. erhebliche Schwierigkeiten, Nachwuchs zu gewinnen. Wer will heute schon Polizeibeamter oder Lehrer werden, wenn er weiß, daß er die ersten Jahr(zehnt)e in den sozialen Brennpunkten eingesetzt wird? Hat man eine Ausbildung, die man auch in der freien Wirtschaft nutzen kann (Finanzbeamter, Jurist, Techniker), ist die Wechselquote nicht gering.

    Der große Vorteil des öffentl. Dienstes ist die hohe Familienfreundlichkeit. Teilzeit, Elternurlaub uä kein Problem – aus dem Grund wird die Beamtenlaufbahn auch häufig von Frauen eingeschlagen.
    Der Nachteil: Man ist auf Gedeih und Verderb dem Dienstherrn ausgeliefert. Will der die Gehälter nicht erhöhen, die Pensionen kürzen, die Arbeitszeit erhöhen oder die Beförderung einschränken (alles schon vorgekommen), kann keine Gewerkschaft ihn durch Streik von seinem Vorhaben abbringen.

    GD Star Rating
    loading...
    GD Star Rating
    loading...
  5. Fliegerone sagt:

    Hallo Ihr Drei,
    genau so ehrlich und differenziert muß man die Sache angehen, wie Ihr es hier gerade zeigt, nur dann kann eine ehrliche Darstellung getroffen werden.
    Den öffentl. Dienst rosig darstellen…….das machen vermutlich nur Leute, die nicht genau wissen, wie es im öffentl. Dienst abgeht.
    Wie Kaunlaran schon schreibt, auf Gedeih und Verderb ausgeliefert,
    Die Idee von Blubblub ist schon ok, mal ein Buch darüber zu schreiben, aber alles, was sich Durchschnitt nennt, sind vermutlich die armen Schweine, die man für soooo gut abgesichert hält, aber gerade vor dem Abgrund stehen. Wenn, dann nehme reale Leute zur Hand, die mit Fakten helfen, das richtige Bild in Licht zu rücken.
    Sind Minister nicht auch Beamte?…..ach ja. das waren die, die man sich für ein paar tausend Euro mieten konnte, z.B. für sein Abendessen…….das waren bestimmt die armen Socken, die nebenbei arbeiten müssen, um über die Runden zu kommen…..predigen aber irgend Untergebenen, was sie nicht dürfen…..blöde Scheinheiligkeit.
    Viele Grüße
    Raymund

    GD Star Rating
    loading...
    GD Star Rating
    loading...

Leave a Reply