Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )

2017 – Wird die EU und der Euro zerbrechen?

2017_ausblickIm Juni 2016 hat der Brexit“ die Börsen kurz durchgeschüttelt – doch wir wissen das Politische Börsen kurze Beine haben und so hatte auch die US-Wahl in 2016 keine langfristigen negativen Auswirkungen auf die weltweiten Aktienmärkte. Im Gegenteil: Zum Jahresende konnten die wichtigen Aktienmärkte neue Höchststände erklimmen. Aktuell läuft die Trump-Ralley im DAX und Dow Jones. Der Dow Jones Index konnte in dieser Handelswoche zum ersten Mal die 20.000 Punkte überschreiten.

Viele Anlege fragen sich nun, was uns in diesem Jahr 2017 alles bevorstehen wird und wie man darauf reagieren kann. Ich werde zum Beispiel ab der zweiten Jahreshälfte einen PUT zur Absicherung in mein Dividenden Depot legen. Noch ist es etwas zu früh dafür, da die Trump-Ralley läuft. Auch dieses Jahr lauern wieder sehr viele Risiken und Ungewissheiten für die globalen Aktienmärkte:

– Parlamentswahlen in Italien
– Parlamentswahlen in Frankreich
– Parlamentswahlen in den Niederlanden
– Bundestagswahl in Deutschland
– Auswirkung Protektionismus und Importzölle seitens der USA

Es gibt sehr viele offene Fragen in Bezug auf 2017. Wenn in Frankreich Marine Le Pen die Präsidentschaftswahl gewinnt – wird sie die Grande Nation aus der EU führen und steht somit die Zukunft der Europäischen Union auf dem Spiel? Dem neuen US-Präsidenten Donald Trump würde es wahrscheinlich erfreuen, wenn die EU zerbrechen würde und bestimmt gibt es den ein oder anderen Europäer und Deutschen der sich darüber freuen würde.

In Deutschland wird im Herbst ein neuer Bundestag gewählt. Die Frage wird auch hier sein: Wird die Bundeskanzlerin Merkel noch einmal für weitere 4 Jahre durch das Volk legitimiert, oder wird es doch der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz? Viele werden sich auch fragen: Wie stark wird die AfD werden?

Für die USA könnte 2017 ein positives Jahr werden. Viele mögen Donald Trump nicht, doch noch ist es zu früh sich eine Meinung über seine Präsidentschaft zu bilden. Seit Trumps Wahlsieg Anfang November 2016 ist der Dow Jones Aktienindex um 10% auf ein neues Rekordhoch (20.100 Punkte) geklettert. Die bisher größten Gewinner in den USA waren Bauwerte und Investitionsgüterkonzerne, sowie amerikanische Banken (JP Morgan Chase und Goldman Sachs).

Auch mein Dividenden Depot hat sich weiter positiv entwickelt. Aktuell hat das Dividenden Depot in Summe 46.996,73 EUR Netto seit Mai 2011 ausgeschüttet. Dieses Jahr werden weitere mindestens ca. 11.000 EUR Netto an Dividendeneinnahmen dazukommen und somit wird Ende 2017 eine Summe von fast 60.000 EUR Netto an Dividendeneinnahmen zustandegekommen sein. Weiterhin kommen on top noch die realisierten Aktiengewinne aus dem Dividenden Depot.

Fazit:
Wir sehen es in den Medien (TV,Internet,Radio). Der neue US-Präsident Donald Trump prägt durch seine „neue“ Politik des Protektionismus ganz entscheident das Börsenjahr 2017. Seine Gegenspielern ist Janet Yellen von der US-Notenbank. Im Wahlkampf hatte er angekündigt sie zu feuern. In einem Artikel hatte ich in den vergangenen Tagen jedoch gelesen, dass er Sie wohl mindestens für 1 Jahr im Amt lassen wird u.a. um die Glaubwürdigkeit der FED nicht zu beschädigen. Janet Yellen hat wie wir wissen bereits die Zinswende eingeleitet.

Sollten die Zinssteigerungen in 2017 kommen, dann wird der US-Dollar weiter aufwerten und unsere Gemeinschaftswährung Euro wieder stark in Richtung Parität abfallen. Ein weiter steigender US-Dollar bedeutet für das Dividenden Depot mit >90% Kapital in US-Aktien, dass meine US-Aktien weiter ihre Gewinne ausbauen werden und meine monatlichen Dividendeneinnahmen alleine durch den weiteren steigenden US-Dollar positiv profitieren werden.

Es mag mal wieder ein bewegendes Jahr werden, doch ich bin da recht gelassen. Dividenden automatisch kassieren, reinvestieren und seine passiven Dividendenströme kontinuierlich ausbauen.

Was denkst Du über Donald Trump, seine Politik, die weltweiten Aktienmärkte in 2017? Freue mich auf Deinen Kommentar.

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2017 - Wird die EU und der Euro zerbrechen?, 4.7 out of 5 based on 3 ratings

7 Responses to “2017 – Wird die EU und der Euro zerbrechen?”

  1. kaunlaran sagt:

    Ich glaube nicht, daß der Euro bereits in 2017 zerbricht. Dafür ist die Zeit zu kurz. Allerdings könnten in diesem Jahr bereits die ersten Schritte in die Richtung erfolgen.
    Geht man davon aus, daß die Wahlen in IT und F im Frühsommer von den EU-kritischen Parteien/Kandidaten gewonnen werden, wird man zunächst versuchen, sich den Verbleib im Euro von D. bezahlen zu lassen. Das kann durch direkte Zahlungen (Finanzausgleich), Aufweichung der Stabilitätskriterien oder künftige Zahlungsverpflichtungen (EuroBonds) geschehen. Der Abstand zwischen den entscheidenden Wahlen in F. und IT und der BTW im September ist zu kurz, um hier bereits endgültige Entscheidungen zu treffen. Das wird in 2018 erfolgen und der Wähler kann sich dann nicht mehr „wehren“. Ein Vergleich mit der ersten GR-Rettung im Frühjahr 2010 – also ein halbes Jahr nach der BTW in 09/09 – paßt da schon. Losgelöst von dem Damoklesschwert nahender Wahlen kann die Kanzlerin dann mit finanziellen Zusagen den Euro „retten“.

    Mit einem Depot, das überwiegend mit US-Werten bestückt ist, ist da man schon auf der sicheren Seite, ebenso wie mit Schweizer oder britischen Werten.

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  2. denkfabrik sagt:

    Hey, man kann es wohl unter „angespanntes 2017“ zusammenfassen. Trump scheint kein diplomatisches Gespür zu haben und in Europa sieht es auch nicht rosig aus. „Starke“ Persönlichkeiten sind wieder hoch im Kurs. Es kann sein, dass in diesem Jahr einzelne Branchen im weiteren Verlauf stärker profitieren als sonst, andere wenig bis gar nicht. Aber das ist nur eine Vermutung.

    Lg johannes

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  3. Fliegerone sagt:

    Hallo Markos,
    ich sehe es wie kaunlaran und habe bereits im letzten Jahr ausschließlich US- und GB-Werte ins Depot gelegt.
    Die Zukunft der EU / des Euro sehe ich nicht rosig, die EU wird aufgeweicht und weitere Länder werden austreten, der Euro könnte sich länger halten als die EU selbst.
    Das Jahr 2017 wird bewegt werden, das steht fest, welche negativen Entwicklungen sich durchsetzten werden, können wir nur abwarten, jedoch gibt es immer mehr Vollpfosten auf dieser Welt, die einen aktiv, die anderen passiv, aber diese Entwicklung stimmt mich nicht positiv auf unsere Zukunft, den solche Menschen sind weder zuverlässig noch vertrauenswürdig, aber so sieht unsere Entwicklung nun mal aus, Politik wird heute über Twitter oder Facebook gemacht, wundersam aber offensichtlich machbar.
    Wollen wir für uns hier das Beste hoffen.
    Viele Grüße
    Raymund

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  4. Alexander sagt:

    2017 wird richtig spannend. Langfristig sehe ich auch Probleme beim Euro und der EU. Ich fühle mich auch mit meinen US-Aktien relativ wohl. Die Ära Trump wird vorübergehen und der nächste Präsident kann den Schlamassel aufräumen. Die Probleme Euro und EU bleiben aber.

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  5. Plutusandme sagt:

    Moin, es scheint als ob eine Person in US machen kann, was sie will. Aber auch die sogenannten Berater sin in Amerika m.M. nach sehr mit Vorsichtig zu geniessen. Für Deutschland sehe ich es ehr kritisch. In der Branche, in der ich tätig bin, erwarten wir stagnierende Zahlen. Der Bau kann nicht weiter wachsen, da. Schon auf hohem Niveau. Der Export der Automobilbranche wird durch US sicher schwerer werden, neue Absatzmärkte können so schnell nicht aufgebaut werden. EU wird 2017 sehr spannend, ich sehe es auch dort kritisch,aber auch dadurch,das einzelne Politiker eine neue Position suchen werden,d.h. das Gemeinwohl EU steht nicht im Vordergrund. Bleibt also nur der asiatische Markt. Da fehlt mir einfach die Erfahrung,aber wenn ich sehe, wie einfach ein Handelsabkommen gekippt wird, erwarte ich da auch nichts Gutes. Also Kanada ? Oder doch vielleicht ein wenig Russland, so als spekulative Beilage. Auch dort gibt es interessante Dividendenwerte, da würde ich aber wirklich nur mit ( für uns ) kleineren Beträgen rangehen. Die Suche nach Perlen wird auf alle Fälle nicht einfacher und wir werden wohl zu Kompromissen bereit sein müssen.

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  6. Fliegerone sagt:

    Hallo,
    an meinen US Papieren werde ich zur Zeit nichts ändern, allerdings kaufe ich auch in Russland und England.
    Viele Grüße und gutes Gelingen
    Raymund

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  7. Sanja sagt:

    Auf der Börsenmesse in Dresden, hat Bernecker ebenfalls gemeint dass das Jahr 2017 sehr interessant wird, viele Rekorde und ebenfalls viele negative schlagzeilen, aber im großen und ganzen sollte alles passabel laufen.
    Niemand kann in die Zukunft sehen, aber wir hoffen wie immer nur auf das beste.
    Und 60.000€ für 2017, das ist stark!

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