Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )

Gewinn oder Verlust in der Niedrigzinsphase

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Niedrigzinsphase – Renditen gesucht
Was den einen freut, ist des anderen Leid. Geld ist im Moment billig wie nie. Das ist gut für die, die investieren wollen, denn dann kann mit historisch niedrigen Zinsen gerechnet werden. Schlecht ist es für den, der Geld anlegen möchte. Die Niedrigzinsen drücken auch die Rendite im Segment der einfachen Geldanlagen, wobei Festgeld oder Spareinlagen bestenfalls die Inflation ausgleichen. Doch es gibt Alternativen, die immer noch gute Renditen bieten.

Geldanlage – Worauf ist zu achten
Zunächst gilt auch in Niedrigzinsphasen, dass die Intention des Anlegers entscheidend ist. Soll das Geld in eine risikoarme Anlagestrategie gehen oder ist ein Risiko und der damit mögliche höhere Ertrag, die gewollte Zielgröße. Beides hat seine Berechtigung.

Im höheren Risikosegment können beispielsweise Tradingprogramme bedient werden. Bei entsprechendem Marktwissen kann der Anleger täglich mit speziellen Finanzinstrumenten auf fallende oder steigende Kurse setzen. Zu den Spekulationsobjekten gehören nicht nur Aktien, sondern auch Rohstoffe, Währungen oder Indizes. Die Renditen sind bei Erfolg hoch, aber das Risiko Geld zu verlieren existiert trotzdem. Gemäßigter, aber auch nicht ohne Risiko, sind in Niedrigzinsphasen Anlagestrategien in Immobilien, Kunst oder Edelmetalle. Auch hier müssen genaue Marktbeobachtungen die Anlagestrategie begleiten. Kein absolut sichererer Hafen, aber eine solide Renditestrategie ist die Orientierung auf dividendenstarke Aktien.

Dividendenstarke Aktien – Was sind die Vorteile
Eine Aktie hat grundsätzlich zwei Renditepotentiale. Zum einen steigende Kurse und zum anderen die Dividende. Erfolgreiche Unternehmen lassen ihre Aktionäre am Erfolg teilhaben und schütten einen Teil des Jahresgewinns als Dividende aus. Das erfolgt üblicherweise einmal im Jahr und wird vorher angekündigt. So hat der Anleger eine gute Übersicht, welche Unternehmen diese Renditemöglichkeit bieten.

Als Privatanleger gibt es dabei zwei Möglichkeiten mit diesen Dividenden der Niedrigzinsphase zu begegnen. Zum einen überlässt der Anleger die Entscheidung Profis, die den Markt ständig beobachten und Dividendenfonds anbieten. Mit dem Erwerb von Anteilen an einem solchen Fonds, partizipiert der Privatanleger von diesem Wissen. Er muss seine Aktien nicht ständig beobachten, denn die Fondsmanager übernehmen das. Da die meisten am Erfolg interessiert sind, ist die Fixierung auf solide und risikoarme Entscheidungen vollkommen berechtigt.

Wer als Privatanleger die Dividendenstrategie für seine Geldanlage selber managen möchte, sollte zwei wichtige Kriterien nicht aus den Augen verlieren. Dabei spielt nicht die nominelle Dividende für die Entscheidung eine große Rolle, sondern eher ihre Relation zum Aktienpreis. Erst diese Dividendenrendite gibt Auskunft, welcher Aktienkauf sich gegenüber einer anderen Aktie mehr lohnt. Als zweites sollte nicht einfach der höheren Dividendenrendite folgen. Gerade junge Unternehmen im Aufwind leisten sich hohe Ausschüttungen, bergen aber das Risiko von starken Kursausschlägen nach unten. Daher ist ein Blick in die Vergangenheit der Ausschüttungspraxis des Unternehmens wichtig. Gibt es eine Dividendenkontinuität, spricht das für eine solide Unternehmensentwicklung.

In einer Niedrigzinsphase sind Dividendenrenditen verstärkt in der Lage festverzinsliche Anlagen zu schlagen. Der Privatanleger kann diese Chance nutzen, indem er in spezialisierte Dividendenfonds investiert oder gezielt eine eigene, dividendenorientierte Aktienstrategie umsetzt.

Dies ist ein Gastartikel der Deutschen Bank.

 

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