Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )

Das Eigenheim mit Dividendenzahlungen mittelfristig abzahlen?

Heute möchte ich Euch ein kleines Update über meine Strategie „Eigenheim mit Dividendenzahlungen abzahlen“ geben.

Mein Plan ab Herbst 2014:
3 Giebel KFW70 Massivhaus
bauen und das Darlehen zu 100% durch Dividendeneinnahmen langfristig abzahlen. Gebaut wurde ab März 2015 bis Anfang Dezember 2015. Mittlerweile wohnen wir seit 8 Monaten in unserem neuen Haus und sind sehr zufrieden. 😉

Objektkosten KFW70 3 Giebel Massivhaus: 295.000€
In den Objektkosten sind enthalten (Grundstück, Hauskosten, Grunderwerbsteuer, Notar- und Gerichtskosten und eine neue Küche – Komplett Bezugsfertig)

Fremdmittelbedarf 260.000€ (10 Jahre Sollzinsbindung)

  • Beleihungswert von 88,14%
  • 160.000€ Darlehen (Baufinanzierung 2,27% p.a. Effektiver Jahreszins)
  • 50.000€ (Wohneigentumsprogramm 1,92% p.a. Effektiver Jahreszins)
  • 50.000€ (Energieeffizient Bauen 1,27% p.a. Effektiver Jahreszins)
  • Sondertilgung jährlich maximal 8.000€
  • Tilgung Darlehen mit 1,887% jährlich
  • Monatliche Finanzierungskosten: 889,48€

Mein Dividenden Depot (181.409,71 € Investitionssumme – Stand: 30.07.2016) schüttet aktuell im Durchschnitt 900,00€ Netto pro Monat aus. D.h. die monatliche Tilgungsrate von 889,48€ an die Bank ist durch meine monatlichen Dividendenzahlungen bereits komplett gedeckt (s.u.).

Die restliche Nebenkosten für das Haus wie z.B. (Wohngebäudeversicherung, Mülltonnen,Trinkwasser/Schmutzwasser,Strom,Gas und Grundsteuer) in Summe von aktuell 199,11€ pro Monat werden in naher Zukunft auch komplett durch die monatlichen Dividendeneinnahmen gedeckt sein.

In meinem Dividenden Depot befinden sich einige Dividenden Growth Werte, die ihre Dividendenzahlung Jahr für Jahr um 5-10% anheben. Sobald ich monatlich über 1.090,00€ Netto an Dividendeneinnahmen erhalte, wird der Überschuss der Dividendeneinnahmen in die jährliche Sondertilgung für das Darlehen fließen.

Beispiel:
Gehen wir davon aus, dass ich nach 10 Jahren ein Nachfolgedarlehen für die Restschuld über den gleichen effektiven Zinssatz von 1,82% p.a. erhalte, dann wäre das Haus mit einer monatlichen Rate von 889,48€ nach 32 Jahren und 2 Monaten abgezahlt. Dann wäre ich 69 Jahre alt.

Sollte sich am Ende der Bindung der Zinsatz für das Darlehen von aktuell 1,82% auf 3,82% steigen, so wäre ab dem 11. Jahr eine monatliche Rate von 1.213,02€ an die Bank zu zahlen und bei einem effektiven Zinssatz von 5,82% p.a. eine monatliche Rate von 1.537,93€.

Da ich nicht vorhabe das Haus bis zu meinem 69. Lebensjahr abzuzahlen, kommt der Faktor Sondertilgung mit ins Spiel. Ich plane jedes Jahr eine Sondertilgung von 5.000€ zu leisten.

Das ist für mich als IT-Berater möglich, da alle meine monatlichen Kosten bereits durch Dividendeneinnahmen und Interneteinnahmen gedeckt sind. Somit würde sich die Laufzeit bis zur Volltigung des Darlehens auf 19 Jahre und 7 Monate reduzieren (inkl. jährlichen Sondertilgungen).

Somit kann ich durch meine Tätigkeit als freiberuflicher IT-Berater (ab August 2016 bis Dezember 2016 bin ich als IT-Berater kurzfristig angestellt) auch locker die jährliche Sondertilgung von 5.000€ leisten.

In 10 Jahren sollten meine monatlichen Dividendenzahlung jedoch schon bei ca. 2.000€ Netto pro Monat liegen, so dass die jährliche Sondertilgung auch komplett von den Dividendeneinnahmen für die restlichen ca. 10 Jahre geleistet werden.

Was hältst Du von meinem Plan?

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Das Eigenheim mit Dividendenzahlungen mittelfristig abzahlen?, 3.7 out of 5 based on 7 ratings

41 Responses to “Das Eigenheim mit Dividendenzahlungen mittelfristig abzahlen?”

  1. Klingt nach einem coolen Plan!
    Eine kurze Nachfrage:
    Hast du die monatlichen Finanzierungskosten im späteren Verlauf des Artikels einfach als „Tilgungsrate“ weitergeführt?

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Einkommensmillionär: Danke 😉 Zu Deiner Frage: Ja.

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  2. Der Plan klingt sehr gut. Mich würde interessieren, was die Bank dazu sagt bzw. ob er schon umgesetzt wird.

    Denn: Banken sind sehr vorsichtig und ich könnte mir vorstellen, dass sie ein wenig zusammenzucken, wenn als „Sicherheit“ bzw. „Abzahl-Vehikel“ ein wenn auch imposantes Aktiendepot dienen soll.

    Weiter viel Erfolg!!!

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @wirtschaftswaise: Plan ist umgesetzt. Bank hat dazu geraten nicht das Dividenden Depot zu verkaufen. Die 3 vergangenen Billanzen haben ausgereicht, um die entsprechende Finanzierung zu bekommen. Wird schon alles klappen, wie ich es mir so vorstelle.

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  3. Paul Beutner sagt:

    Hallo Markos,
    die anfängliche Tilgung von 1,89% p.a. der Darlehen wäre mir zu niedrig. Ich bevorzuge lieber ein Annuitätendarlehen als Volltilgung innerhalb der Zinsbindung.

    Wenn ich richtig gerechnet habe, beträgt der durchschnittliche Sollzinssatz Deiner drei Darlehen bei 2,01%. Dein Depot muss somit stetig mehr als 2,0% plus X für Tilgung erwirtschaften. Das wäre zu schaffen. Somit ist Deine Haus-Finanzierung einigermaßen solide.

    Besorgt bin ich über die hohe Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung von 10 Jahren. Daher würde ich 66 Monate vor Ablauf der Zinsbindung nach einem Forward-Darlehen suchen, um mir einen niedrigen Zinssatz zu sichern. Die Konditionen, 30.07.2016, interhyp: der gebundene Zinssatz liegt zwischen 1,70% und 2,41%, Darlehensbetrag 150.000 EUR, Zinsbindung 10 Jahre.

    Das Anschluss-Darlehen hätte ich dann als Volltilgung gewählt: Monatliche Rate von 1.361,25 Euro bis 1.450,39 Euro (je nach Zinssatz 1,70% bis 2,41%), 10 Jahre Zinsbindung.
    Viele Grüße, Paul

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Paul: Danke für den interessanten Hinweis bzgl. des Forward Darlehens. Die hohe Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung wollte ich versuchen durch die Sondertilgungen zu drücken. Das sollte möglich sein. Die monatliche Rate von 1.361,25 EUR bis 1.450,39 EUR ist dann doch etwas happig, allerdings kann ich diese Summe in 9-10 Jahren wahrscheinlich mit Dividendeneinnahmen zu 100% abedecken. Das ist jedenfalls meine Planung.

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  4. Alexander sagt:

    Alles richtig gemacht.
    Ich habe auch die ersten Jahre ziemlich viel gearbeitet und mein Haus nach 20 Jahren abbezahlt. Es lebt sich ziemlich gut, schuldenfrei zu sein.
    Ich glaube auch nicht, dass die Zinsen in 10 Jahren 2% höher stehen. Vielleicht kannst du ab und an dem Dividendendepot auch noch etwas zuführen, dann geht es noch entspannter zu.
    Wie gesagt, gut geplant und durchgeführt.
    Gratuliere

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Alexander: Du hast Dein Haus schon abbezahlt. Ich habe noch ein paar Jahre vor mir 😉

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  5. Markus sagt:

    Mache es genau wie du. Ich investiere weiterhin fleißig in mein Depot und finanziere meine Immobilie voll. Sollte der Zins ansteigen würde ich sogar eher auf 1% Tilgung minimieren.
    Meine Investsummen und ImmoKredite sind vergleichbar mit deiner.
    Ich plane jedoch keinerlei Sondertilgung ein. Da ich mir sicher bin, dass die Börse den kleinen Zinsen langfristig extrem davongallopieren wird.
    Habe gerade meine ersten 2 ETW gekauft um das passive Einkommen noch zu stärken. Auch das erachte ich langfristig als geeignetes Mittel in Alternative zur Sondertilgung…
    Einen schönen Sonntag noch …

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Markus: Ist eine sehr gute Strategie finde ich. Vielleicht muss man einfach die nächsten Jahre die Zinsen verfolgen und kann dann immer noch entscheiden, ob man einen KfW-Kreidt komplett zurückzahlt nach 10 Jahren. An die 2 ETWs zusätzlich zum Haus habe ich mich noch nicht rangetraut.

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      • Markus sagt:

        Guten Morgen,

        ich habe vor dem Kauf 3 Bücher zu dem Thema studiert. Ich habe mich auch sehr schwer getan, den ersten Schritt zu tun.

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  6. Markus sagt:

    @finanzielle Freiheit:
    ich habe hier auch eine Menge recherchiert und 3 Bücher durchgearbeitet.

    Ist ja gerade nicht das Thema aber mit einer ETW kann man das Zinsrisiko dahingehend minimieren, da unterschiedliche ( lange und kurze) Zinsbindungen in Anspruch genommen werden können

    Somit fühle ich mich bei den Krediten dann sicher.
    Allen noch einen schönen Sonntag Abend

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  7. Elmar sagt:

    Eine Immobilie mit Dividenden bezahlen – perfekter Plan. Alles richtig gemacht!

    Wie lange hast Du zum Aufbau Deines Dividenden-Depots gebraucht? Du hat als Selbstständiger sicherlich eine entsprechende Sparquote über eine langen Zeitraum investiert, oder?

    Aktuell plane ich eine ETW zur Vermietung zu kaufen. Die Finanzierung soll dann zum Großteil über die Mieteinnahmen und einen Anteil von mir erfolgen. Wäre mein Depot größer und die Dividenden entsprechend höher würde ich es auch so machen wie du. 🙂

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Elmar: Thx. Das Dividenden Depot baue ich seit 2011 auf. Also etwas über 5 Jahre. Das Kapital dazu habe ich mir seit 2006 (Start der Vollzeit Selbständigkeit im IT-Bereich) angespart. Dein Plan mit der ETW klingt auch gut. Mein Steuerberater hat vor 20 Jahren in einige Mietshäuser investiert. Fast jeweils 100% auf Kredit. Jetzt sind fast alle Mietshäuser abgezahlt. Der monatliche Cashflow muss gigantisch sein. Ist eigentlich wie Monopoly. No Risk – No Fun 😉

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  8. easydividend sagt:

    Finde ich eine sehr gute Idee.
    Ich stehe auch noch vor dem Grundstücks und Hauskauf. Ich hoffe, dass mir die Bank eine Vollfinanzierung anbieten kann, denn ich würde nur ungern mein Depot liquidieren.

    mfG Chri

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Chri: Ich wollte auch mein Dividenden Depot nicht liquidieren. 😉 Drücke Dir die Daumen.

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  9. plutusandme sagt:

    Allles okay.
    Sondertilgung haben wir immer voll ausgeschöpft, sogar jetzt bei den beiden Mietobjekten. Vielleicht falsch, aber wir fühlen uns wohler.
    Eine abbezahlte Immobilie ist ein tolles Gefühl, da schließ ich mich Alexander an. Unsere Hütte hatten wir auch nach 10 Jahren vollständig bezahlt um diese dann 10 Jahre lang zu renovieren.( Das Haüschen ist Bj. 1896 ! ) Da ist vielleicht noch ein Punkt den Du nachpflegen solltest. Nach 10 Jahre eine Reparaturreserve miteinplanen. Ich glaube ( da müßtest Du mal recherchieren ) es werden 10€/m2 im Jahr als Rücklage gerechnet.
    Aber sonst, toller Plan.Da Du selbstständig bist und quasi über kein geregeltes Einkommen verfügst, übernimmt dies Dein Divideneinkommen für Dich. Super !

    mfg
    Plutusandme

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @plutusandme: Klar fühlt man sicher, wenn die Immobilie abbezahlt ist. Wenn ich jedoch entscheiden müsste, ob die Immobilie abbezahlt sein soll, oder in 10 Jahren meine monatlichen Dividendeneinnahmen bei 2.000€ Netto pro Monat sein sollen, dann entscheide ich mich lieber für die hohen monatlichen Dividendeneinnahmen.

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  10. Alexia sagt:

    Ich finde deinen Plan genial. 🙂 Da kann man echt noch was lernen. Bleibt zu hoffen, dass die Kreditzinsen niedrig bleiben, auch gerade in Bezug auf deine Anschlussfinanzierung. Ich drück die Daumen, dass alles klappt so wie du es dir vorgestellt hast.

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Alexia: Danke. Wird schon alles klappen. Zur Not eben ein paar Sondertilgungen und in 9 Jahren sind meine monatlichen Dividendeneinnahmen bestimmt schon bei mindestens 2.000€ pro Monat.

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  11. S1H1 sagt:

    Hallo „Finanzielle Freiheit“,

    wenn ich richtig rechne, bekommst du über 7% Dividende p.a. ausgeschüttet?!

    Verrat uns doch deine aktuelle Depotzusammensetzung;-)

    Danke und viele Grüße
    S1H1

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @S1HI: Ist in der Unterseite Dividenden Depot auf diesem Blog aufgelistet. 😉

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  12. FjodorForex sagt:

    Hallo Markos,

    ich finde es sehr interessant und schön, dass Du / Ihr euch getraut habt ein Haus zu bauen. Dies ist ja für Sparer wie uns eher untypisch beziehungsweise ein häufig diskutiertes Thema ob sich das wirklich alles lohnt oder nicht. Mit all den Vor- und Nachteilen die Kauf und Miete so mit sich ziehen.

    Ich selbst bin immer noch am zweifeln ob die langfristige Zukunft für mich in der Miete, dem Neubau oder vielleicht dem Kauf eines gebrauchten Hauses endet.

    Viele Grüße
    FjodorForex

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @FjodorForex: Ich kenne einige Kollegen und Freuende, die zum Thema Haus kaufen / Miete alles genau überlegen und einfach keine Entscheidung treffen können. Das ist wirklich sehr schade, weil irgendwann muss man einfach eine Entscheidung treffen, sonst plätschert das Leben einfach an einen vorbei.

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  13. Mir ist nicht klar, was das Haus mit dem Depot zu tun hat. Es sind 2 völlig getrennte Investitionen. Aktuell bist Du in Dividenden-Aktien investiert und nun folgt die Investition in ein Haus. Die Frage ist nun, wie viel Eigenkapital möchtest Du dafür verwenden. Wenn Du Eigenkapital verwenden möchtest und kein anderes hast, musst Du die Aktien verkaufen. Eigenkapital sollte sich verzinsen, wähle die beste Möglichkeit aus. Aktien sind gut und für 5-6% langfristig gibt es keine Alternative.
    Solltest Du generell in eine Immobilie investieren? Wird es besser, wenn Du dies auf Kredit tust? Keine Ahnung, kommt auf den Kaufpreis an. Wenn der Zins des Kredites über der Wertsteigerung liegt, lieber nicht, ansonsten schon. Aber am Ende hängt alles am Wiederverkaufspreis, den die wenigsten Leute erfahren, weil sie es bis zum Tod halten.
    Insofern kann ich die Investition ins Haus nicht beurteilen, aber warum nicht Miete zahlen und den Stress dem Vermieter aufbürden. Besserer Mieterschutz als in Deutschland geht nicht!

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  14. Oliver sagt:

    Hallo Markos,

    ein interessanter Ansatz, der in der Praxis mal Dividendenstrategie mit Immobilienaufbau verbindet.

    Ich muss gestehen, dass mein Weg etwas anders geht:
    Mittlerweile halte ich mich mit Tilgungen sehr zurück und mache mir wegen der Restschuld am Zinsbindungsende keine Sorgen. Die Zinsen sind mittlerweile so niedrig, dass ein Forward kaum noch Geld kostet.
    Idealerweise werde ich mir so günstige Zinsen für einen sehr langen Zeitraum von 20 Jahren sichern können. Meine Immobilie werde ich dann aller Voraussicht nach vermieten, da ich so monatlich eine Marge auf die Miete habe, die mein Einkommen passiv wachsen lässt.

    Ich werde das in nächster Zeit mal in meinem Blog ausführen.

    Viele Grüße

    Oliver

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Oliver: Ich finde auch, dass eine intelligente Strategie ist. Ich bekomme mehr an prozentualer Dividendenrendite pro Jahr, als mich das Darlehen pro Jahr kostet. Wenn Deine Idee/Thema im Blog gepostet hast, dann informier mich mal.

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  15. Hartmut sagt:

    Warum macht mich Dein Plan nervös?
    Würdest Du ein (bezahltes) Haus, das 300’000 EUR gekostet hat, mit 200’000 EUR beleihen, um diese am Aktienmarkt anzulegen?
    Das käme Deiner Finanzierung ziemlich nahe.
    Andererseits ist es faszinierend, dass die Aktiengewinne (d. h. Dividenden) das Rad am Rollen halten (werden/sollen).
    Aber für mich ist das Spekulieren auf Kredit.
    Ich bin sehr froh, dass meine Haus-Finanzierung nicht so gelaufen ist. Für mich wäre das zu riskant.

    Gruß
    Hartmut

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Harmut: Die Dividenden werden das Haus mittelfristig schon abtilgen. Da bin ich mir ziemlich sicher. Das hat auch nichts mit Spekulation zu tun, da ich keinen Kredit für das Dividenden Depot aufgenommen habe. Mit Mr. Market muss man einfach leben können…. Ich kann es seit ca. 17 Jahren mittlerweile an der Börse.

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  16. Det sagt:

    Hallo Markos , guter Plan , habe ich schon immer so gemacht.
    Spread zu Deinen Gunsten nutzen. Richtig so .
    Hyp. Kredit in der Finanzierung einfach unschlagbar günstig , aber immer auch sicher sein , das NOTFALLS immer ( also zu jeden Zeitpunkt ) der Kredit zurückgeführt werden kann .
    Verstehen halt Viele nicht , das Banken einfach NUR Sicherheiten wollen. Bei mir bereits mehrere Immos so durchgelaufen. Jedoch habe ich andere Einkunftsarten zum Gegenrechnen genutzt .( Bei mir u.a. Versicherungen / Renten ) Wichtig dabei aber nur das positiver Cash Flow daraus entsteht . Diesen kannst Du dann weiter nutzen.
    Kleiner Tip . Vorteilhafter wäre hier noch gewesen , wenn Du 2 Kredite genommen hättest . Einen FEST , einen Variabel . Damit wärst Du noch etwas flexibeler gewesen . Die evt. entstehenden Vorfälligkeitsentschädigungen für den über den geplanten Sondertilgungsanteil hinnausgehenden Betrag kannst Du sonst nicht zurückführen . Aber ein ENTSCHULDEN sollte ja doch das eigentliche Ziel sein , da Du dann wiederrum die Sicherung eines Kredits über eine Immo günstig bewerkstelligen kannst . Also kannst Du hier einen günstigen Wertpapierkredit über Realzinskonditionen erhalten , wenn denn von Dir gewünscht.
    Dir weiterhin gutes Gelingen in Deinen Anlagen .
    LG Det

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Det: Ich habe sogesehen 3 Kredite. Darlehen + 2 KFW Kredite. Die 2 KFW Kredite kann ich zu jeder Zeit zu 100% sofort tilgen. Das ENTSCHULDEN für die eigene Immobilie ist natürlich das Ziel. Soll jedoch über die Dividendenzahlungen langfristig laufen. Wird schon funktionieren. Ich habe ja einige Unternehmen im Depot, die Jahr für Jahr die Dividendenzahlungen leicht anheben.

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  17. Det sagt:

    Oh Markos , jetzt lese ich gerade das Du Selbstständig bist.
    Dann hast Du GROßEN MIST gemacht . Deine Investition hättest NICHT DU sondern DEINE Firma ( Bist Du ja auch ) machen sollen . Ansonsten alles soweit richtig , nur das EIGENTUM nicht bei Dir richtig aufgehoben, sonder besser bis zur vollständigen Bezahlung in Deiner Firma Sinnvoller aufgehoben !!!! ????? . Denk da nochmal , insbesondere bei den entstehenden Kosten , darüber nach . Hier jedoch eine Zweiteilung A) Grund und Boden
    ( Nicht der AFA unterwerfbar )
    B) Hauswert ohne Grundstück ( AFA ) C) Kosten des Kredits und der Anschaffung im Unternehmen verteilbar und sofort eine Gewinnreduzierung ( EKST ) . Aber wenn jetzt zu spät , dann eh zu spät , nicht mehr ärgern , aber fürs nächste mal berücksichtigen. LG Det

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Det: Danke für den Hinweis. Ja jetzt ist es wirklich zu spät ;-(

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  18. Det sagt:

    Hallo Markos , ich habe über Deine Situation nochmal nachgedacht.
    Folgende Fragen würde ich mir stellen .
    1) Wie ist das Eigenheim wo bei wem steuerlich zu berücksichtigen?
    2) Kann meine Firma evt. einen Teil mieten ??? , ME dann bei dem Privaten Teil zurückzuführen ( evt. nachträgliche Kostenheilung ??? ) . Hier auf genaue Trennung achten .
    3) Sollte es sich hierbei ausschließlich um eine PRIVAT genutzte Immobilie handeln , würde ich Immo überhaupt nicht finanzieren
    wollen , da die Kosten bei Niemanden gegengerechnet oder steuerlich berücksichtigt werden können ( war früher bei Eigenheimzulage mal anders , aber selbst da Kreditkosten nirgends Berücksichtigungsfähig ) .
    4) Da würde ich jetzt nochmal genau meine ( und die Dich umgebenden Personen / Personenkreis ) Steuerliche Situation auf der Einkommensseite , hier ist dann wirklich alles zu berücksichtigen , und die Rendite NACH Steuer ( also Nettorendite ) mit den notwendig zurückzuführenden Kreditkosten
    ( Hier Brutto incl. aller darauf entfallenden Kosten ) vergleichen , und erst wenn daraus ein positiver Cashflow entstehen kann , ist ein Kredit überhaupt erst Sinnvoll .Privat mag ich es eh lieber wenn ich keine Belastungen habe die irgendwie erbracht werden müssen . Daher ist Privat Immo , nicht in meinen Eigentum und auch nicht bei mir zu berücksichtigen , die Kosten für Unterhalt müssen irgendwie mitgetragen werden . Ein wenig Geld wird man auch zum Leben verbrauchen müssen ( Zumindest lt. FA ) welches ja auch erst mal verdient ( und hierbei besteuert )
    werden muss . Ggf. kann ja der sich umschließende Personenkreis hier sein Kapital besser anlegen.
    Bevor ich also den Fokus auf mögliche hohe Einkünfte legen würde , würde ich eher meine Persönliche Situation auf oben genannte Punkte ( insbesondere Nachsteuerbetrachtung auf Eigenverbrauch / Immoeigennutzung ) prüfen . Also erst wenn tatsächlich ein positiver Cashflow entsteht ist Kredit SINNVOLL .
    Für die Tilgung ( Kreditsumme ohne Zinsen ) wären dann am besten bereits schon versteuerte GESCHENKE oder ERBE oder sonstige Kapitalstöcke die bereits bei der Gewinnung versteuert wurden einzusetzen .
    Da hier dann die durch Deine/Fremde Arbeitskraft/Kapitalkraft aufgebaute und mit der EKST VERSTEUERTEN Kapitalstockbildung am günstigsten Berücksichtigung finden kann .
    Da ich jedoch auch Beiträge von 2013 von Dir gelesen habe , vermute ich mal das Du Dir hier umfängliche Gedanken gemacht hast und das meiste eh berücksichtigt ist .
    LG Det

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Det: Danke für Deinen Kommentar und das Du Die so viele Gedanken zu meiner Situation gemacht hast. Ich habe soweit alles mit meinem Steuerberater abgeklärt. Das Arbeitszimmer wird abgesetzt. Ich habe die private Immo finanziert, weil die Zinsen für das Darlehen niedriger sind, als die Rendite auf mein Vermögen. Ich habe hier eine Differenz von 4% p.a.. Somit macht es für mich aktuell keinen Sinn mein Vermögen in die Immo zu investieren. 😉 Wünsche Dir noch einen schönen Sonntag Abend.

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  19. Wolf sagt:

    HAllo,

    an sich ist es eine tolle Strategie – ich hatte die auch ein paar Jahre, aber:
    hast du mal irgendwann pflegebedürftige Eltern, wirst du an den Kosten beteilligt und dein Aktiendepot und anderes Vermögen wird dabei aufgelöst werden müssen !
    Lieber gleich massiv monatlich tilgen und Sondertilgen !!

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Wolf: Es gibt jedoch Freigrenzen an Kapital. Unter 250.000€ wird das eigene Kapital für die Pflege der Eltern nicht angetastet….

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      • Wolf sagt:

        Hallo,

        danke für Antwort, aber könntest Du das bitte irgenwie belegen?

        Ich habe einen Bekannten, der den Pflegefall der Schwiegermutter hatte und er hatte die Kosten zu grossen Teilen zu tragen, trotz normalen bezahlten Job, Frau, 2 Kinder und Haus abzahlen. Er hat die Erfahrung das finanzielle Vermögen sollte weg vom Konto und das Haus schnellst möglich abgezahlt werden, da dieses (selbstgenutzt) nicht angreifbar ist. Er hat lieber jetzt vorbeugend konstant 500 Euro im Minus auf dem Konto für den nächsten Pflegefall in der Familie…. der genante Freibetrag erscheint mir viel zu hoch… es gibt wohl in jedem Bundesland Tabelle zur Orientierung…

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        • Finanzielle Freiheit sagt:

          @Wolf: Das ist bitter zu lesen. Natürlich würde das dann jeder so machen und erst mal das ganze Vermögen in das Haus investieren… Belegen kann ich es nicht. Ich hatte mich in der Vergangenheit mit einem Anwalt in Niedersachsen und meinem Steuerberater zu diesem Thema beraten.

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  20. Wolf sagt:

    So hier was offizielles das gegen deinen genannten Freibetrag von 250000 Euro spricht.

    http://www.finanztip.de/elternunterhalt/

    Daher ist die Dividendenstrategie eine gute Idee aber nicht sicher genug in deinem Interesse.

    Erst nachdem das Risiko nicht mehr besteht, werde ich wieder ein Dividendendepot neu aufbauen. Der Zeitverlust ist bitter – ja, aber es geht nicht anders. Bis dahin möglichst viel Tilgen und Zinsen sparen…

    Beste Grüße

    der Wolf

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Wolf: Für mich spielt das Thema Elternunterhalt gar keine Rolle ?!? In Deinem Fall tut es mir leid, dass Du Dein Dividenden Depot erst später wieder aufbaust…

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