Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )

Ist der Brexit problematisch für Dividenden Depots?

In den letzten 2 Wochen wird in den Medien überwiegend über den möglich bevorstehenden Brexit berichtet. Brexit ist ein Kunst- und Kofferwort aus „Britain“ und „Exit“. Es steht für einen möglichen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU).

In den Online Newsportalen gibt es verschiedene Meinungen/Neuigkeiten zum Brexit. Eine kleine Übersicht für Euch:

  • FAZ 13.06.2016 „Für sie bleibt der „Brexit“ sehr unwahrscheinlich“
  • Spiegel 13.06.2016 „Angst vor Brexit: Unsicherheit lässt Goldpreis steigen“
  • Bild 13.06.2016 „So geht das „Brexit“-Referendum aus“
  • Handelsblatt 11.06.216 „Die EU steht vor dem Kollaps“

Auf jeden Fall ist der Brexit ein gefundenes Fressen für die Medien, um ausreichend in vielen Artikeln tagtäglich bis zum 23. Juni 2016 über den Brexit zu berichten. Die Bild-Zeitung weiß natürlich schon das Ergebnis mit dem Titel „So geht das „Brexit“-Referendum aus“ und stützt sich in dem Artikel auf die Vorabinformationen der englischen Buchmacher.

Investoren schauen mit großem Interesse auf die nahezu täglich veröffentlichten Quoten der Buchmacher. „Wetten sind der Versuch der Märkte, die Umfragen zusammenzufassen und von all deren Anfälligkeiten zu bereinigen“, sagt Fondsmanager Paul Lambert von Insight Investment. Der Devisenexperte schaut deshalb mehr auf die Buchmacher als auf die Meinungsforscher, bevor er mit dem britischen Pfund oder auch dem Euro handelt.

Egal, ob die Briten am 23. Juni 2016 für einen Brexit stimmen, oder gegen einen Bexit. Für mein Dividenden Depot sehe ich langfristig keine negativen Auswirkungen. Sollte Großbritannien aus der EU austreten, dann sehe ich schwarz für unsere EURO-Währung und somit müsste sich der Depotwert meines Dividenden Depot dramatisch positiv in die Gewinnzone entwickeln.

Aktuell steht mein Dividenden Depot mit ca. 20.000€ im Gewinn. In meinen Augen macht es gar keinen Sinn jetzt alle Aktien zu verkaufen. Man kann doch günstiger Dividenden-Aktien nachkaufen, um somit seinen monatlichen Dividenden Cashflow zu erhöhen. Es besteht auch noch die Möglichkeit sich mit einem PUT abzusichern.

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15 Responses to “Ist der Brexit problematisch für Dividenden Depots?”

  1. Ökonomisch sehe auch ich keine „Bedenken“ bei einem Austritt. Wie ich gehört habe, soll es auch anderen Nicht-EU-Ländern wie z.B. der Schweiz gar nicht SO schlecht gehen.

    Politisch beneide ich die Briten, können Sie doch selbst entscheiden, ob sie aus dem völlig kranken System der Vorschriften-, Verwaltungs- und Verbots-EU austreten wollen, das so gar nichts mehr mit Europa und dem ursprünglichen europäischen Gedanken zu tun hat.

    Wenn ich die geldgierige Horde von abgehalfterten, aus ihren nationalen Parlamenten entsorgten „Volksvertretern“ in Brüssel und Straßburg sehe, dann sehne ich mich immer nach britischen Verhältnissen in Deutschland!

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @wirtschaftswaise: Ist schon unglaublich, dass EU-Abgeordnete mehr verdienen als im Deutschen Bundestag als Abgeordneter,oder?

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  2. Ralf sagt:

    Hallo Markos,

    hmmm also wirklich auf lange Sicht sehe ich da auch nicht wirklich ein Problem für meine Depots…. Gut kann sein, dass der ein oder andere Weg kurzfristig ein bissel einbricht, das sehe ich aber auch gerade als Chance für uns „Jäger“ ein paar Stücke etwas günstiger einzusammeln. Wenn man allerdings auch Werte im Depot habt, welche rein auf den UK Markt ausgerichtet sind, dann kann es da schon zu heftigen Verwerfungen kommen, hier sollte man schon ein bissel ein Auge drauf haben.
    *Ironie on* Aber selbst wenns da kracht, so bleibt ja auch noch ein Ausweg…. einfach noch mehr Werbung schalten und da die fehlenden Dividenencents wieder reinholen 🙂 *Ironie off*

    VG Ralf

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      Ralf: Man sollte über mehrere Länder seine Investments streuen. Da ich gelesen habe, dass viel jetzt verstärkt in den US-Markt investieren bzgl. drohenden BREXIT und EUR Währung kann ich mich weiter über mein Dividenden Depot und die Dividendenzahlung freuen 😉 Bzgl. Werbung: Es ist genug Werbung auf meinem Blog. Mehr werde ich nicht mehr integrieren…

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  3. Fliegerone sagt:

    Hallo,
    ich sehe es auch so, falls der Brexit kommt, dann werden wir mal in einem Jahr sehen, was von dem „Schock“ übrig geblieben ist.
    Ich habe die „riesigen Vorteile“ der EU für die EU Bürger bis heute nicht entdeckt………..aber überall wurde ja die EU den Leuten vorher schmackhaft gemacht……..wie war das noch damals, als zwei Kripo-Beamte Deutschland auf die T-Aktie scharft machte ?
    Viele Grüße
    Raymund

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  4. kaunlaran sagt:

    Warum sollte ich z.B. eine CocaCola, eine Microsoft oder eine BASF oder Bayer verkaufen, nur weil die Briten der EU den Rücken kehren (könnten)?
    Ganz im Gegenteil, vielleicht gibt es um den 23. 06 herum noch gute Gelegenheiten, den einen oder anderen Titel günstig zu kaufen.
    Langfristig, da gebe ich Dir Recht, wird sich auf Austritt auf EU und Euro auswirken. Es ist gut denkbar, daß das der Anfang vom Ende der EU in der herkömmlichen Form ist.
    Aber auch dann bin ich sicher, mit einem gute diversifizierten Dividendendepot langfristig richtig zu liegen.

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      Kaunlaran: Irgendwie muss das Geld ja investiert werden. Wenn man nicht in Immobilien investieren will, dann gibt es eigentlich nur Aktien als Sachwerte. Mit Oldtimern kenne ich mich leider nicht aus 😉

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  5. Dominik sagt:

    Ich sehe auch keine bis wenige Probleme beim Investieren.

    Der einzige, der vielleicht ein Problem haben könnte, ist jemand, der ausschließlich in englische Aktien investiert hat. Hier könnte es einen enormen Einbruch und im Moment sehr starke Schwankungen geben.

    Solange die Aktien nicht verkauft werden sollen, hat dieses Ereignis schließlich nur eine Auswirkung auf den Buchwert, der sich jedoch wieder erholen wird. Falls die Briten aus der EU austreten, könnte es sogar die Möglichkeit geben solide britische Unternehmen billig nachzukaufen und so einen Vorteil für sich aus der Situation zu ziehen.

    Schöne Grüße

    Dominik

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      Dominik: Bestimmt werden die cleveren Anleger am 23. Juni und danach keine Aktien verkaufen, sondern Aktien günstiger nachkaufen.

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  6. willi sagt:

    Also meine Depot (nur amerikanische und kanadische Werte) ist heute mit 8 Prozent im Plus, soviel hatte ich noch nie an einem Tag. Jetzt wäre eigentlich die Chance europäische Dividendentitle einzusacken.

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @willi: Mein Depot ist im Depotwert auch nach dem Brexit gestiegen. Ich schreibe dazu noch einen Artikel heute.

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  7. Ralf sagt:

    Sooooo…der Brexit ist FAKT.
    Bin ganz verwundert, dass beide Depots NUR um die 1,x% abgerutscht sind. Da zahlt sich ein sehr breit aufgestelltes Depot halt aus. Sicherlich sind auch Einzelwerte bei mir dabei die verhältnismäßig heftig unter die Räder gekommen sind. Wenn ich mir hier meine Daimler anschaue. Hat heute Morgen aber trotzdem spass gemacht bei 52 ein kräftigen Schluck aus der Pulle zu nehmen. Zumindest bis heute Abend war´s die richtige Entscheidung. Würde ich hier das Paket verkaufen, dann wäre die Brexitperformance bei marginalen -0,7%. Mich würde hier mal interessieren, welche Werte in eurem Depot am stärksten unter die Räder gekommen sind.
    VG Ralf

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Ralf: Bei mir sieht es mit meinem Depot auch sehr gut aus. Schreibe dazu noch einen Artikel. 😉

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  8. […] mehrheitlich für den Ausstieg aus der EU gestimmt. Schon am 13. Juni habe ich im Artikel “Ist der Brexit problematisch für Dividenden Depots?” folgendes geschrieben: Egal, ob die Briten am 23. Juni 2016 für einen Brexit stimmen, oder […]

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