Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )

Mythos Eigenheim im Ruhestand: Vorsicht vor den Zusatzkosten

Ich habe gerade von der Deutschen Gesellschaft für RuhestandsPlanung mbH eine interessante Presseinformation erhalten.

In Deutschland setzten viele Menschen bei der Altersvorsorge immer noch auf die eigenen vier Wände. Doch bringt die eigene Immobilie mehr Risiken als Chancen? Vor allem die derzeit günstigen Finanzierungsmöglichkeiten verleiten zu einer Investition in Immobilien. Dabei können die Kosten im Alter immens steigen. Im Artikel „Einfamilienhaus bauen – Pro & Contra“ hatten wir bereits Ende 2014 hier im Blog darüber diskutiert.

Ich habe Ende 2014 meine Risiken soweit minimiert, dass meine monatlichen Netto Dividendeneinnahmen die monatliche Tilgungsrate für das Darlehen zu 100% abdecken. Somit muss ich mir mittelfristig um das Abzahlen der Immobilie keine Gedanken machen.

Ich kenne jedoch einige Bekannte, die gerade so ein Darlehen für den Hausbau von Ihrer Bank erhalten haben. Somit müssen beide Vollzeit arbeiten gehen und können sich im Monat wenig leisten.

Wie hast Du Deine Immobilie (Haus/Eigenheim) finanziert? Siehst Du mehr Risiken mit dem Eigenheim für Deinen Ruhestand?

Presseinformation

Mythos Eigenheim im Ruhestand: Vorsicht vor den Zusatzkosten

•          Steigende Zinsen können Finanzierung gefährden
•          Risiken von Investitionen werden unterschätzt
•          Eigengenutzte Immobilien selten als Altersvorsorge geeignet

Altötting, 31. Mai 2016

In Deutschland setzten viele Menschen bei der Altersvorsorge immer noch auf die eigenen vier Wände. Doch das birgt mehr Risiken als Chancen. Vor allem die derzeit günstigen Finanzierungsmöglichkeiten verleiten zu einer Investition in Immobilien. Dabei können die Kosten im Alter immens steigen, warnt die Deutsche Gesellschaft für Ruhestandsplanung.

Die eigengenutzte Immobilie ist nach wie vor die beliebteste Anlage zur Altersvorsorge. Aufgrund der extrem expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und den damit einhergehenden gesunkenen Zinsen für Immobilienkredite ist die Nachfrage zuletzt sogar noch gestiegen.

Der Traum der eigenen vier Wände scheint realisierbar und viele Sparer glauben, damit zeitgleich auch etwas für die Altersvorsorge zu tun. Doch das ist ein gern geglaubter Trugschluss – allen voran in Deutschland. „Die eigene Immobilie ist sicherlich schön, um in ihr zu wohnen, für die private Altersvorsorge taugt sie häufig allerdings nicht“, so Peter Härtling, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Ruhestandsplanung. Denn es gebe sehr viele Unwägbarkeiten.

Zum einen unterschätzen viele Käufer die hohen Kosten für den Unterhalt, sowie den altersgerechten Umbau der Immobilie. „Es altern eben nicht nur die Besitzer, sondern auch die eigenen vier Wände. Die Ausgaben für die Instandhaltung und die Nebenkosten können später die Rente stark belasten“, warnt Experte Härtling.

Dass die derzeit günstigen Finanzierungsmöglichkeiten nicht von Dauer sind, sollte ebenfalls beim Immobilienkauf beachtet werden, zumal „die EZB nicht kurz-, aber mittelfristig die Zinsen wieder anheben wird“, so Härtling. Die höheren Belastungen für die dann fällige Anschlussfinanzierung können viele Immobilien-Besitzer in die Bredouille bringen. Der Tipp des Experten lautet, die niedrigen Zinsen möglichst langfristig festzuschreiben.

Problematisch sind auch die Preisschwankungen an den Immobilienmärkten. „Wer plant, seine Immobilie im Alter zu verkaufen, um seinen Lebensabend zu bestreiten, kann das Pech haben, sein Haus in einer Tiefpreisphase verkaufen zu müssen“, warnt Peter Härtling. Nicht unterschätzen dürfe man außerdem das Risiko von Immobilienblasen. Und das steige derzeit wegen des niedrigen Zinsniveaus. „Mancherorts sind die Preise bereits stark gestiegen, in einigen Regionen sind die Immobilienmärkte bereits überhitzt.“ Platze eine Immobilienblase könnten die Preise schlagartig fallen und mit ihnen auch der für das Alter vorgesehene Erlös, erklärt Härtling.

Wer in die eigengenutzte Immobilie investiert, sollte immer zusätzlich zur Finanzierung diszipliniert für den Ruhestand ansparen, um sich eine entsprechende Zusatzrente zu verschaffen, mit der Instandhaltungskosten der Immobilie finanziert werden können.

Wer sein ganzes Geld zur Finanzierung in das eigene Haus steckt und im Alter neben der staatlichen Altersversorgung kein Geld angespart hat, läuft in Gefahr, seine Immobilie zwangsweise verkaufen zu müssen.

Kontakt:
Deutsche Gesellschaft für RuhestandsPlanung mbH
Martin-Moser-Str. 27
84503 Altötting
Tel. (08671) 9641-0
presse@monad.de

Hintergrund Deutsche Gesellschaft für RuhestandsPlanung mbH:
Die Deutsche Gesellschaft für RuhestandsPlanung mbH mit Sitz in Altötting ist ein bundesweit tätiger Dienstleister für unabhängige Finanzberater. Als Gründungsmitglied des Bundesverbandes Der Ruhestandsplaner Deutschland e.V. BDRD ist die Deutsche Gesellschaft für RuhestandsPlanung in besonderem Maße der Qualität und hohen ethischen Standards in der Beratung verpflichtet.

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2 Responses to “Mythos Eigenheim im Ruhestand: Vorsicht vor den Zusatzkosten”

  1. willi sagt:

    Letztlich gilt hier der Uraltspruch von der „Lage,Lage,Lage“ Sitzt man in Deutschland nicht in einer absoluten Wegzugegend, sollte der Wert der Immobilie moderat steigen. Ich hatte Glück und wohne in Frankfurt. Meine vor 10 Jahre gekaufte Wohnung ist jetzt ca 70 Prozent mehr wert. Die Anschlussfinanzierung reduziert meine sowieso schon geringe monatliche Rate demnächst auf ein Viertel.
    Problematisch wird es für Familien, die jetzt kaufen mit niedrigem EK. Wenn dann in 10 Jahren die Anschlussfinanzierung ansteht ist die Chance recht groß, dass die Zinsen dann mal wieder auf Normalniveau stehen (5-7) Prozent.

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @willi: In 10 Jahren wird es wirklich für einige Familien mit niedrigem EK und Haus für die Anschlussfinanzierung spannend. Vielleicht nehmen dann die Zwangsversteigerungen in Deutschland wieder zu …

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