Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )

Wie Investoren Ihre Dividenden wiederanlegen können. Mit mehr oder weniger Risiko!

Dividenden sind eine tolle Sache. Als Investoren können wir uns entspannt zurücklehnen und müssen uns um den Kurs unserer Aktien keine großen Sorgen machen. Stattdessen kassieren wir monatlich eine schöne Dividende ein. Soweit so gut.

Lasst uns mal einen Schritt weiter denken. Was machen wir eigentlich mit den Dividenden? Schön essen gehen? Warum nicht! Ab und zu mal darf das sein. Ich würde jedoch nicht alles in Schnitzel investieren, ein Teil des Geldes sollte zurück in den Finanzmarkt fließen. ;-)

Dividenden mit DRIPs reinvestieren. Keine oder kaum Gebühren, aber nicht viele Unternehmen bieten das an.

Da wir die Vorteile von Dividenden zu schätzen wissen, liegt es nahe, die Ausschüttungen wieder in Dividendenaktien zu investieren. Vielleicht sogar in das gleiche Unternehmen? Der Nachteil dabei: Es fallen erneut Order-Gebühren an.

Einige Großunternehmen, vor allem in den USA, bieten jedoch sogenannte Dividend Reinvestment Plans (DRIPs) an, die es den Investoren erlauben, ihre Aktien direkt von der Firma zu erwerben. Es muss also nicht über einen Broker/eine Bank gehandelt werden, sondern das Konto wird direkt beim jeweiligen Unternehmen eröffnet. Auf diese Weise fallen in der Regel kaum oder gar keine Gebühren an.

Solche DRIPs werden beispielsweise von General Electric (GE), ExxonMobile (XOM) oder Pfizer (PFE) angeboten. Da die Bank mit den DRIPs nichts am Hut hat, sollten Interessenten sich direkt beim jeweiligen Unternehmen erkundigen.

Dividendenaktien sind relativ sichere Investitionen – vor allem jüngere Anleger können ihrem Portfolio jedoch mehr Risiko beimischen.

DRIPs sind eine tolle Sache für sicherheitsbewusste Dividenden-Investoren. Wer allerdings etwas mehr Risiko eingehen will, der sollte sich auch mit anderen Anlageklassen beschäftigen. Insbesondere für jüngere Leute macht es Sinn ab und zu ein etwas höheres Risiko einzugehen.

Dazu gibt es genug Möglichkeiten, von herkömmlichen Aktien bis hin zu Derivatekontrakten. Letztere kommen jedoch nur für jene Anleger infrage, die sich gut auskennen und wissen was sie tun. In letzter Zeit erfreuen sich beispielsweise binäre Optionen immer größerer Beliebtheit, und das nicht ohne Grund.

Binäre Optionen sind riskant aber auch profitabel. Mit etwas Geschick und vielleicht auch Glück lässt sich eine deutliche höhere Rendite erzielen als mit Dividendenaktien. Die meisten Geschäfte werden in einem Zeitraum von 10 Minuten bis zu einer Stunde abgewickelt und die Rendite kann bis zu 80% betragen. Man kann jedoch auch 100% verlieren, das sollte man nicht aus den Augen lassen.

Eine binäre Option ist im Prinzip ein Termingeschäft, bei dem zwei mögliche Szenarien eintreten können. Entweder der Kurs des zugrundeliegenden Assets entwickelt sich so wie vom Käufer prognostiziert, dann erhält er einen zuvor festgelegten Betrag. Sollte das entgegengesetzte Szenario eintreten, verliert er entweder den gesamten Anlagebetrag oder er erhält eine vorher festgelegte Rückzahlung.

Hierbei kann man ebenso wie bei herkömmlichen Optionen sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse des zugrundeliegenden Assets wetten. Im Gegensatz zu herkömmlichen Optionsscheinen kann man binäre Optionen jedoch nicht während der Laufzeit ausüben.

Binäre Optionen sind jedoch ein recht riskantes Spiel und sie erfordern aktives Handeln. Wer nicht dazu bereit ist, neben Geld auch Zeit zu investieren, der sollte sich mit Aktienfonds auseinandersetzen.

Wer nicht aktiv handeln möchte, der kann in Aktienfonds investieren. ETFs sind in der Regel günstiger als aktiv gemanagte Fonds

Hierbei unterscheidet man im Wesentlichen zwei Arten: aktiv und passive gemanagte Fonds. Ein aktiv gemanagter Fonds wird von einem Portfoliomanager verwaltet, der das Fondsvermögen regelmäßig umschichtet und reinvestiert. Ein passiver Fonds („Exchange Traded Fund“ oder kurz „ETF“) bildet einen festgelegten Index ab, beispielsweise den DAX, und entwickelt sich exakt genauso wie dieser Index.

Wie ihr euch bereits denken könnt, müsst ihr bei einem aktiv gemanagten Fonds natürlich Gebühren bezahlen. Die sind meistens deutlich höher als bei ETFs. Außerdem ist die Performance aktiv gemanagter Fonds oftmals nicht besser als die des Marktes. Persönlich würde ich daher eher zu ETFs tendieren.

Hierbei kann man aus einer Vielzahl von ETFs auswählen, die alle ein unterschiedliches Risiko mit sich bringen. Wenn man also hauptsächlich sichere Dividendenaktien im Portfolio hat, warum nicht einen etwas riskanteren ETF beimischen. Ein guter Risikomix im Portfolio kann nicht schaden.

Ob es nun Derivate, ETFs oder andere Instrumente sind, das Argument bleibt gleich: Es ist sinnvoll die ausgeschütteten Dividenden auch in andere Assetklassen zu investieren. Auf diese Weise wird ein gesunder Risikomix erreicht. Dividendenaktien sind ein guter Weg um für das Alter vorzusorgen, aber längst nicht der einzige.

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Wie Investoren Ihre Dividenden wiederanlegen können. Mit mehr oder weniger Risiko!, 4.7 out of 5 based on 3 ratings

One Response to “Wie Investoren Ihre Dividenden wiederanlegen können. Mit mehr oder weniger Risiko!”

  1. Andreas S. sagt:

    Der Artikel hat so schön angefangen, bis zu dem Zeitpunkt, wo plötzlich das Wort Binäre Optionen gefallen ist. Ich würde diese Anlageformen genau wie CFD´s etc. nicht mit Dividenden in Verbindung bringen. Es treffen hier 2 verschiedene Mentalitäten aufeinander. Auf der einen Seite der Investor und auf der anderen Seite der Spekulant. Man kann es auch mit dem Hasen und dem Igel vergleichen … der Igel geht gemächlich seinen Weg und kommt irgendwann recht gradlinig an (Dividenden – Investor) während der Spekulant ein ständiges Auf und Ab durchläuft und mit Glück (Binäre Optionen) mehr grüne wie rote Zahlen nach intensiven Zeitaufwand und den ständig in Reichweite liegenden “Defibrilators” vorweisen kann … ;-)

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