Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )

Der Vanguard REIT ETF (VNQ)

Hier auf meinen Blog habe ich schon des öfteren über das Thema REITs aus den USA berichtet. Es gibt die Möglichkeit direkt in einen REITs zu investieren (155 US REITs Excel Datei Übersicht), oder in einen ETF wie den Vanguard REIT ETF (VNQ).

Nachfolgend möchte ich Euch kurz den Vanguard REIT ETF  (VNQ) vorstellen. Der Vanguard REIT ETF hat u.a. das folgende Ziel:

Goal is to closely track the return of the MSCI US REIT Index, a gauge of real estate stocks.

Vanguard REIT ETF (VNQ)
Aktueller Kurs: 76,09$ ( 69,90€)
Dividendenrendite p.a.: 5,77%
3 Jahre Dividendensteigerung Durchschnitt: 10,1%
Summe Dividendenauszahlung p.a.: 4,39$

Performance über die letzten 10 Jahre:

Zum 30.11.2015 ergibt sich folgende Sektorverteilung im REIT:

Sektor Prozentuale Verteilung
Diversified REITs 7.20%
Health Care REITs 11.90%
Hotel & Resort REITs 6.60%
Industrial REITs 4.50%
Office REITs 14.10%
Residential REITs 16.90%
Retail REITs 24.30%
Specialized REITs 14.50%

Die aktuell größten Aktienpositionen (35.9% of total net assets) zum 30.11.2015 sind folgende:

  1. Simon Property Group Inc.
  2. Public Storage
  3. Equity Residential
  4. AvalonBay Communities Inc.
  5. Prologis Inc.
  6. Welltower Inc.
  7. Boston Properties Inc.
  8. Ventas Inc.
  9. Equinix Inc.
  10. HCP Inc.

Von den aktuell Top 10 Aktienpositionen im Vanguard REIT ETF, bin ich selber seit 2015 als Direktinvestment im REIT HCP Inc. investiert. In Summe ist der Vanguard REIT ETF aktuell in 154 REITs investiert.

Wer sich den Vanguard REIT ETF genauer anschauen möchte, kann das direkt auf der Seite des ETF-Anbieters Vanguard tun. Vanguard REIT ETF (VNQ) Übersicht

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Der Vanguard REIT ETF (VNQ), 4.0 out of 5 based on 3 ratings

4 Responses to “Der Vanguard REIT ETF (VNQ)”

  1. Simon sagt:

    In der Ordermaske schreibt mein Online-Broker Consorsbank folg. Text:
    Steuer intransparenter Fonds
    „Sie haben einen Fonds gewählt, welcher von den deutschen Finanzbehörden gegenwärtig als „intransparent“ eingestuft wird, weil dieser die für Deutschland steuerlich relevanten Daten bisher nicht vollständig offenlegt. Wir möchten Sie deshalb darauf hinweisen, dass bei solchen, sog. „intransparenten“ Fonds beim Anleger die Ausschüttungen auf Investmentanteile, der Zwischengewinn sowie 70 Prozent des Mehrbetrags anzusetzen sind, der sich zwischen dem ersten und dem letzten im Kalenderjahr festgesetzten Rücknahmepreis des Investmentanteils ergibt; mindestens jedoch 6 Prozent des letzten im Kalenderjahr festgesetzten Rücknahmepreises. Dies unabhängig davon, ob Sie im Veranlagungszeitraum tatsächlich Kursgewinne realisiert haben. Die Besteuerungsgrundlagen können sich ändern. Aus Gründen der Aktualität oder für weitere Einzelheiten, die den von Ihnen ausgewählten Fonds betreffen, wenden Sie sich deshalb ggfs. bitte an Ihr Betreuungsteam.“

    Was bedeutet dies?
    Hat jemand zufällig mit diesem oder vergleichbaren Fonds/ETFs Erfahrung?

    Danke im voraus

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  2. Watson sagt:

    Ich überlege mir auch grade, VNQ ins Depot zu legen. Allerdings stimmen die Daten zur Rendite nicht ganz, sondern sind anhand der letzten Ausschüttung im Dezember hochgerechnet. Da der ETF im Dez immer die höchste Ausschüttung vornimmt, täuscht die daraus berechnete Rendite. Tatsächlich hatte VNQ in 2015 eine Dividendenrendite von 4,1%.
    Das Thema „intransparenter Fonds“ taucht immer wieder bei US-ETF’s auf. Als solche gelten nach Ansicht der Bafin in Deutschland Fonds, die in Deutschland nicht regelmäßig ihre Zahlen veröffentlichen. Diese Fonds sollen deshalb strafbesteuert werden. Ein Urteil des EuGH von 2014 hat diese Vorgehensweise der Bafin aber für unzulässig erklärt. Dennoch: Consors gibt diesen Warnhinweis, Ing-Diba auch, Comdirect aber nicht. Ich habe mit sogenannten intransparenten Fonds bei Comdirect bislang keine solchen Sonderbesteuerungen gehabt. Alles ganz normal, nur 15% QSt.
    Absurd finde ich, dass die weiltweit bedeutendsten und größten ETF’s (DIA, SPY und QQQ) in Deutschland als intransparent gelten und hier nicht vertrieben werden dürfen. Man kann sie aber – wie auch VNQ – über Tradegate ordern. Die großen Fondsgesellschaften vertreiben in Deutschland wegen der Bafin auf die großen Indices gesonderte ETF’s (oft mit dem Namenszusatz „DE“), für die die Daten hier veröffentlicht werden und die die dadurch erhöhte Gebühren kosten. Der iShares ETF auf den S&P 500 kostet in DE Verwaltungsgebühren von 0,4% pro Jahr, die US-Variante nur 0,07%, Die Kurs-Perfomance ist die durch die Index-Abbildung die gleiche, die Dividendenrendite aber beim DE-ETF 1,5%, beim US-ETF 1,9%. Von der Dividende wird also sozusagen eine Bafin-Gebühr abgezogen.
    Ich kaufe eigentlich nur Einzelwerte. Wenn dann mal ein ETF, dann grundsätzlich nie die DE-ETFs sondern lieber über die Börse die schönen „intransparenten“ ETFs mit geringeren Gebühren bzw. besseren Renditen. Der Vanguard REIT ETF hat übrigens vergleichsweise geringe 0,19% Verwaltungsgebühren.
    Gruß, Watson

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  3. Simon sagt:

    @Watson sagt
    Vielen Dank für deine Ausführungen.
    Ich habe meinerseits bei der Consorsbank nachgefragt und um Aufklärung gebeten und folg. Antwort erhalten:
    Das EuGH Urteil ist uns bekannt. Es ist jedoch bisher keine Umsetzung durch das Bundesministerium für Finanzen erfolgt.
    Die Strafbesteuerung kann aktuell im Rahmen der Einkommen-steuererklärung geltend gemacht werden!

    Steuerrelevanten Erträge (§ 6 InvStG) bei intransparenter Fonds:
    1. Die Ertragsausschüttungen
    Diese werden wie bei den bekannten Fondsarten durchgeführt und besteuert.
    2. Die Strafbesteuerung über den Mehrbetrag bei Veräußerung

    Soweit die Mitteilung der Consorsbank die ich verkürzt wiedergegeben habe.

    Ich habe das so verstanden:
    zu 1. Ertragsausschüttungen werden mit 15% (wie bei USA üblich) Quellensteuer reduziert.
    zu 2. bei Veräußerung über die Einkommensteuererklärung.

    Soweit die Info der Consorsbank:
    Das hört sich für mich bei Pkt. 2. so an, dass das davon abhängt was ich in der Einkommensteuererklärung angebe.
    Auch stellt sich für mich die Frage wie die Bank diese Vorgänge in der jährlichen Steuermitteilung deklariert.

    @Watson wie ist das bei Dir ?

    Danke im voraus.

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  4. Watson sagt:

    @Simon
    Ich habe bislang nur Erfahrungen mit zwei sogenannten intransparenten ETF’s: REM (iShares Mortgage Reit ETF) und QQQ (Nasdaq 100 ETF).
    Die Ertragsabrechnungen von REM waren bei mir immer ganz normal wie bei US-Aktien, also mit Abzug von 15% Quellensteuer. QQQ habe ich grade erst gekauft. Die erste Ausschüttung kommt im März. Mal sehen was passiert…
    REM habe ich in 2014 verkauft. Die Verkaufsabrechnung war auch normal, also mit 15% Quellensteuer auf den Veräußerungsgewinn. Allerdings hatte ich den ETF in einem Zweitdepot, welches ich noch im selben Jahr aufgelöst habe. Ich finde leider dazu keine jährliche Steuerermittlung mehr. Auf jeden Fall ist mir von Comdirect bei den Ausschüttungen und beim Verkauf keine Strafsteuer abgezogen worden.
    Bei beiden ETF’s hat mir Comdirect beim Kauf keinen Warnhinweis hinsichtlich einer möglichen Strafbesteuerung gegeben. Vielleicht geht Comdirect damit einfach entspannter um und setzt auf das EuGH-Urteil. Wie es Consors macht weiß ich nicht.
    Gruß, Watson

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