Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )

Wertpapierleihe als Steuersparmodell für Dividendenzahlungen

Im Netz habe ich gelesen, dass es möglich ist die Wertpapierleihe als Steuersparmodell für Dividendenzahlungen zu nutzen. Wikipedia erklärt den Begriff Wertpapierleihe folgendermaßen:

Eine Wertpapierleihe (bei Aktien auch Aktienleihe oder selten auch Aktiendarlehen) ist ein Geschäft, bei dem der Verleiher einem Entleiher ein Wertpapier für eine begrenzte Zeit zur Nutzung überlässt, wofür er normalerweise eine Gebühr erhält.

Eine Möglichkeit der Wertpapierleihe ist das Steuersparmodell für Dividendenzahlungen. Dazu habe ich bei Gevestor.de folgendes gefunden:

Wertpapierleihe als Steuersparmodell für Dividendenzahlungen

Anders sieht das Verfahren bei Steuersparmodellen von Banken aus. Viele Banken ermöglichen es wohlhabenden Investoren ihre Aktien explizit für den Zeitraum der Dividendenzahlung auf die Bank zu übertragen.

Die Bank transferiert die Aktien dann in Steuerparadiese, wo die Dividenden mit einem sehr viel geringeren Steuersatz besteuert werden. Der Investor senkt so seine Steuerlast und die Bank erhält eine dem zusätzlich generierten Ertrag entsprechende Gebühr.

Wenn man also ein wohlhabender Investor ist, dann kann man sogar seine Steuern auf Dividendenzahlungen über viele Banken optimieren lassen. Die Frage ist natürlich, ab welcher Summe man ein wohlhabender Investor ist und die o.g. Leistung bei den Banken in Anspruch nehmen kann.

Ich persönlich würde darauf verzichten wollen, da die Steuern benötigt werden, um die Infrastruktur in Deutschland weiter unterhalten zu können. Wir alle haben Kindergärten und das Schulsystem hier in Deutschland genutzt.

Anderseits optimieren wohl „alle“ Konzerne auch in Deutschland ihre Steuerabgaben. Schwierige Entscheidung, darum:

  • Würdest Du als wohlhabender Investor die Steuern auf Deine Dividendenzahlungen auch gerne optimieren wollen?

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4 Responses to “Wertpapierleihe als Steuersparmodell für Dividendenzahlungen”

  1. kaunlaran sagt:

    Die Ausführungen von Gevestor.de sind Blödsinn.

    Bei Aktien wird eine Kapitalertragsteuer (in D.) bzw. eine Quellensteuer (im Ausland) einbehalten. Der Unterschied zur Abgeltungssteuer ist, daß bei Kapitalertragssteuer der Schuldner nicht die Bank ist (wie bei der Quellensteuer), sondern das ausschüttende Unternehmen, also z.B. in D. Bayer, BASF usw.. Das Unternehmen ist verpflichtet, 25% an das Finanzamt abzuführen – die Besonderheiten bei Freistellungsaufträgen bzw. NV-Bescheinigungen lasse ich mal außen vor. Entsprechendes gilt auch bei Dividenden ausl. Unternehmen. Dort werden Quellensteuer ebenfalls einbehalten, die Sätze variieren zwischen 0% z.B. in GB und 35% in CH.
    Erhält ein Ausländer Dividenden von einer deutschen Gesellschaft, kann er sich meist einen Teil erstatten lassen. Wie hoch das ist, hängt vom jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) ab. Meist bleiben 15% in D., der Rest von 10% wird vom Bundeszentralamt für Steuern auf Antrag erstattet. Ähnlich funktioniert das Verfahren, wenn ein Deutscher Dividenden z.B. einer Schweizer Gesellschaft erhält.
    Durch die Übertragung der Aktien und Verlagerung in irgendein Steuerparadies ändert sich an diesem Verfahren nichts. BASF oder Novartis werden weiterhin ihre 25% (D) bzw. 35% (Schweiz) Quellensteuer einbehalten. Inwieweit eine Erstattung möglich ist, hängt dann vom DBA mit dem Steuerparadies ab. Besteht kein DBA gibt es auch keine Erstattung.
    Geht man davon aus, daß die Erstattung normalerweise (25% – 15% =) 10% ausmacht und die Bank die Kosten usw. in Rechnung stellt, ist für mich nicht nachvollziehbar, wo der Gewinn für den Aktionär liegen soll. Statt der Dividende erhält er nur eine Vergütung der Bank – die 15% oder sogar 25% Kapitalertragsteuer sind in jedem Fall beim Fiskus und von den verbleibenden 85% oder 75% gehen die Gebühren ab.
    Wo ist der Gewinn?

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  2. Axel sagt:

    nein, ich wäre auch als Millionär noch steuerehrlich. Wer viel Geld hat kann auch die Gewinne des Geldes locker und ohne Schmerz Steuern zahlen.
    Wir leben in so unglaublichen Luxus, damit meine ich alle die, die hier mitlesen und von Ihrem Geld Aktien kaufen. Wir sollten uns an der eigenen Nase fassen und nicht noch mehr wollen!
    Und von dem eingefahrenen Gewinn nach Steuern spende ich auch gern einen Teil für soziale Projekte mit Kindern in meiner Stadt.

    Das mache ich mit Überzeugung und ich hoffe das tuen andere hier ähnlich!

    Ich bin auch davon überzeugt das der aktuelle Antrag im Europaparlament einen Untersuchungsausschuss LUX LEAKS zu Praktiken der Steuervermeidung angenommen wird und diese Steuervermeidungspraktiken der Unternehmen aufgearbeitet werden.

    Europa kann sich so einen Egoismus nicht leisten! Wer verdient kann auch abgeben!

    Viele Grüße

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  3. Alexander sagt:

    Ich habe mich mit unserem Steuersystem arrangiert und kann damit leben. Ist halt so. Ich würde und werde solche Modelle nicht wahrnehmen, wobei man sich Fragen muss, ob da nicht die Grenze zur Illegalität überschritten ist. Mir ist mein Schlaf und mein Wohlergehen wichtiger. Die Energie kann ich anderweitig besser einsetzen. Ich spare gerne Steuer, aber alles im Rahmen unserer Gesetze und legal. Wem es nicht in Deutschland passt, muss halt auswandern (z. B. nach Russland wie der dicke Franzose^^).

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Alexander: Das mit dem Auswandern muss jeder für sich entscheiden. 😉

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