Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller, Milliardär )

Einfamilienhaus bauen – Pro & Contra

Prefabricated house.jpg

In unserem Dänemark-Urlaub im September diesen Jahres haben wir für unseren Wohnort nach Grundstücken im Internet gesucht und ein inseriertes Grundstück gefunden, dass sich ca. 9km entfernt von unserer Stadt befindet.

Nach unserem Dänemark-Urlaub habe wir uns das ca. 530 m2 Grundstück angeschaut und unser Bauchgefühl hat uns gesagt, dass es das richtige Grundstück für uns ist.

Ein paar Tage später sind wir dann zur Fertighauswelt in Hannover gefahren und haben uns Häuser von diversen Fertighaus Herstellern angeschaut und uns für ein regionales Baugeschäft entschieden, dass uns ein 150m2 Einfamilienhaus (KFW70) in Massivbauweise auf dem Grundstück baut.

Da es ein KFW70 Haus wird, werden die monatlichen Gaskosten für 150m2 Wohnfläche bei ca. 50€ liegen. Durch eine Solaranlage auf dem Dach, wird das Warmwasser in einem 800l Tank bereits erhitzt – dadurch sind die monatlichen Gaskosten so niedrig.

Viele Stunden habe ich verbracht und gerechnet wie man eine optimale Finanzierung für das EFH-Projekt umsetzen kann. Eine Zeit lang hatte ich überlegt evtl. das komplette Dividenden-Depot zu verkaufen, um nur noch ein geringes Darlehen bei der Bank aufzunehmen. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden.

Das Einfamilienhaus Projekt bekomme ich mit 10 Jahre Sollzinsbindung für 2,01% (Effektiver Jahreszins) p.a. finanziert. Mein Dividenden-Depot generiert jedoch ca. 6% Netto p.a. an Dividenden-Einnahmen. Somit habe ich das EFH-Projekt mit 10% Eigenkapital finanzieren lassen und zahle die monatliche Tilgungsrate zu ca. 82% durch meine monatlichen Dividendeneinnahmen.

Ich denke das ist schon eine sehr komfortable Finanzierung. Wir haben in der Fertighauswelt in Hannover von den Hausverkäufern auch in Beratungsgesprächen gehört, dass viele Familien wirklich um jeden Euro feilschen müssen.

Hier in meinem Blog fand in der Vergangenheit bereits eine interessante Diskussion zum Thema Mieten, oder Kaufen statt. Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ich in den letzten 5 Jahren bereits eine fünftstellige Summe an Kaltmiete an meine Vermieter gezahlt habe. Diese Summe hätte ich auch in die Tilgung eines Darlehens investieren können.

Wohnst Du auch in einem selbst gebauten Einfamilienhaus? Wie hast Du Dein Einfamilienhaus finanziert? Möchtest Du immer eine Wohnung/Haus nur mieten, oder auch in naher Zukunft Wohnungseingentum erwerben? Ich freue mich über Dein Feedback.

 

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Einfamilienhaus bauen - Pro & Contra, 2.3 out of 5 based on 15 ratings

55 Responses to “Einfamilienhaus bauen – Pro & Contra”

  1. Annette sagt:

    Hallo Markos,
    Glückwunsch zu der Entscheidung! Ich finde es gut, dass Du mit dem Denken des Investors und aus Renditegesichtspunkten Dein Dividendendepot behälst.
    Das Thema „Ist das Eigenheim gut oder schlecht“ ist eine spannende Frage. Mein Lehrer Robert Kiyosaki sagt etwas provokant, dass das eigenen Haus „eine Verbindlichkeit“ ist und nicht zu empfehlen sei…Ich würde das relativieren, denn dem steht die oben erwähnte Mietersparnis bzw. zumindest die Möglichkeit einer Vermietung gegenüber.
    Das „kostenlose“ Wohnen im Alter ist m.E. hingegen kritisch zu sehen, da meist dann Renovierungen anfallen oder das Haus auch evtl. nicht mehr den Bedürfnissen entspricht (z.B. viele Treppen hat oder zu groß ist).
    Das Risiko besteht beim Haus dann, wenn man sich deutlich mehr Wohnluxus gönnt als beim Wohnen in Miete (mit den entsprechenden Kosten) und dies nicht bewusst sieht und sich bewußt dafür entschieden hat. Ein anderer Punkt ist, dass man sich meist langfristig bindet – hier ist es gut, vorab eine Exitstrategie überlegt zu haben, falls sich die Lebensplanung dann doch anders entwickelt.
    Viele Grüße Annette

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Annette: Das schöne ist doch im Leben, dass das Leben nur bedingt planbar ist und das Leben unverhofft die Richtung ändert. An das Rentenalter im Bezug auf das Haus denken wir noch nicht. Wir haben z.B. im EG ein Gästezimmer, was man später auch als Schlafzimmer nutzen kann. Es gibt ja auch Treppenlifte die man einbauen kann. Das ist aber noch sooo weit in der Zukunft. Bestimmt 35 Jahre und persönlich plane ich erst mal so 10-15 Jahre in dem Haus zu wohnen…. Ich finde auch, dass das Haus nicht umbedingt eine Verbindlichkeit ist. Wenn man alle anfallenden monatlichen Kosten für das Haus durch passive Einkommensquellen bezahlen kann, dann genieße ich einfach die tolle Zeit in einem neuen Einfamilienhaus. Wir haben mit dem Haus noch 30m2 Ausbraureserve im Spitzboden….

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  2. olli0816 sagt:

    Ehrlich gesagt befasse ich mich nicht mit dem Gedanken, mir ein Haus zu bauen. München ist aber preislich auch ein anderes Kaliber als Hannover. Ich denke, es ist Typsache, ob man das gerne machen möchte. Rein finanziell gesehen ist es Unsinn, da – wie Du schon richtig festgestellt hast, dein Depot mehr abwirft. Andererseits gibt es den Wohlfühlfaktor, der die Mehrkosten aufwiegen kann. Ich persönlich möchte aber nicht so abhängig von einem festen Platz sein und bevorzuge möglichst viele monatliche Einnahmen. Für die sogenannte finanzielle Freiheit ist es noch ein weiter Weg, aber es entwickelt sich ähnlich wie bei dir nach und nach. Interessante Betrachtungen zu Eigenheimbau findest Du z.B. im Zendepot. Man muss dazu sagen, dass der Autor nicht plant, etwas zu kaufen und seine persönliche negative Sicht etwas überwiegt. Viel Spaß mit deinem neuen Haus.

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Olli: Ich denke jeder muss für sich entscheiden, was die richtige Vorgehensweise ist. Es gibt bestimmt auch viele Menschen in Deutschland, die mit einer Mietwohnung sehr glücklich sind und flexibel sind. Durch den „hohen“ Dividendeneinkommensstrom ist jetzt einfach für michd er Zeitpunkt gekommen, wo ich einen grossen Teil der monatlichen Darlehensrate durch meine monatliche Dividendeneinnahmen tilgen kann. Somit kann ich trotz Hausbau im 2.Halbjahr 2015 bestimmt wieder neue Werte für mein Dividenden Depot kaufen bzw. Aktien aus meinem Dividenden Depot nachkaufen, damit die Dividendeneinnahmen in Zukunft auch 100% der monatlichen Tilgungsrate decken.

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  3. Michael sagt:

    Der Fehler der meisten beim Hauskauf/Hausbau ist, viel zu gross zu bauen. 150qm ist nicht wenig, das muss gepflegt und instand gehalten werden, im Rentenalter bringt dies viele Probleme mit sich. Dazu vergleichen viele ihre Miete für eine viel kleinere Mietwohnung von z.B. 80qm mit der Hausrate. Für ein doppelt so grosses Haus fallen jedoch auch höhere Nebenkosten an (Heizung z.B.).

    Ich bin generell für ein eigenes Grundstück mit Haus, weil es sehr viel Freiheit bedeutet, und betrachte es nicht nur rein finanziell. Für mich persönlich wäre ein 500qm Grundstück viel zu klein, ich würde gern viel im Garten machen wollen, aber das ist natürlich bei jedem anders. Mit der Finanzierung an sich wirst du bei deinem Depot eher wenig Probleme haben. Nur falls du vor hast, bis an dein Lebensende dort zu wohnen, solltest du dir über Hausgrösse, Lage usw. gut Gedanken machen. Ich weiss ja nicht, wie lange dir schon konkretere Pläne im Kopf herumgeistern, jetzt rein aus deinem Beitrag liest es sich etwas „spontan“, im Urlaub mal nach Grundstücken geguckt, ein paar Tage später Haus ausgesucht. Nehm dir ruhig Zeit, bedenke die verschiedenen Jahreszeiten usw. beim Hausbau, Ausrichtung, evtl. Gauben/Terrasse/Garten usw., ein paar Monate mehr oder weniger zur Miete sind eher in Kauf zu nehmen als wenn du dich danach Jahrzehnte ärgerst weil du XY nicht bedacht hast o.ä. 😉

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Michael: Könnte man so aus dem Artikel interpretieren – allerdings war es nicht „spontan“. Ich persönlich befasse mich mit einem möglichen Hausbau schon seit Jahren und ein Grundstück suchen wir schon seit mehreren Monaten. Es gibt heutzutage tolle Internetportale, die dir z.B. den Sonnenverlauf am Tag und Monat auf Deinem Grundstück anzeigen. Tolle Sache. ( sonnenverlauf.de )

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  4. kaunlaran sagt:

    Ich habe mir in jungen Jahren auch eine ETW gekauft. Der Vorteil ist, daß man nur noch Hausgeldzahlungen hat, sobald alle Kredite zurückgezahlt wurden. Der Nachteil, daß man nicht so „frei“ ist, seine Wohnung zu verlassen und woanders seine „Zelte“ aufzuschlagen.
    Deinen Überlegungen zur Finanzierung stimme ich voll zu. Bei mir sah das in den frühen 80’iger Jahren noch ganz anders aus: 7% bei 93% Auszahlung – da hätte sich die Beibehaltung eines Dividendendepots nicht gerechnet. Deswegen habe ich die Kredite zurückgezahlt – eine bessere Verzinsung erhielt ich nirgendwo.
    Wenn Du Dein Dividendendepot auflösen würdest, wäre das ein Minusgeschäft – und falls die Zinsen in 10 Jahren hoch sein sollten, kannst Du das noch immer machen.
    Alles in allem:
    Glückwunsch und viel Spaß beim Bauen.

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @kaunlaran: Stimmt bei Dir war es eine andere Zeit mit Zinsen von >7% für ein Darlehen. Ich bin gespannt, wie es beim Bauen so läuft. Vielleicht werde ich ab und zu mal hier im Blog berichten.

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  5. ich lese schon länger dein Blog und versuche dein Depot nachzubauen. Mit Seadrill und Awilco Fehltritt hehabt. Aber sonst zahlen alle Ihre Dividende.
    Ich plane auch demnächst mein Haus mit den Dividenden zu finanzieren.
    Frohe Weihnachten Markus

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Michal: Freut mich zu lesen, dass Du Stammleser von meinem Blog bist. Awilco zahlt ja noch Dividende. Ich habe auch keine Glaskugel. Sorry. Kannst Du Dein Haus zu 100% durch Dividendeneinnahmen tilgen?

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      • Nein nicht zu 100% bin erst bei ca.400 mnt.
        Schichte mein Depot um, besparte ETF´s die nicht so gut laufen verkauft und kaufe weiter DIvidendentitel um die monatlichen DIvidenden zu erhöhen. Habe da auch den einen oder anderen Wert, selbst gefunden.

        Habe mal risikohalber bei Seadrill, Nortatlantic Drill und Awilco nachgekauft. Mal schauen wie sich das die nächsten Jahre entwickeln wird.

        Schöne Grüße aus Berlin

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  6. Kai sagt:

    Hallo,
    ich kann dir ein eigenes Haus auch nur empfehlen, bzgl Lebensqualität.Ansonsten denke ja nicht das es günstiger ist.
    Ich habe am Haus oder im Gartten immer etwas zu tun und auch zu renovieren. Man will es ja schön haben und somit gibt man auch mehr für sein EIGEN aus.
    Wir haben es fast Bar bezahlt, da Beide arbeiteten. Bin auch froh, denn irgendwann kommen die Kinder und dann kann nur noch ein Familienteil arbeiten gehen.Dann sieht die Rechnung schon ganz anders aus.
    Ich denke es sollte jeder für sich selbst entscheiden wie er ruhig schlafen kann. Schulden und dann noch ein Depot das täglich fällt, ich weiß nicht.
    Bei uns ist jetzt der Fall das Alles bezahlt ist und wir ein großes Vermögen in Bar zu Null % Zinsen da liegen haben.
    Habe ich es richtig gemacht, wohl eher nicht.
    Jetzt investieren bei Höchstkursen, ebenso wenig.
    Ich warte schon seit geraumer Zeit auf fallende Kurse und lese und lese, komme aber nicht weiter.
    Wird der Zyklus bald sein Ende finden und uns günstigere Kurse für einen Einstieg geben, wer weis.

    Frohe Weihnachten u. ein Danke für den tollen Blog, den ich täglich kurz besuche.

    LG
    Kai

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Kai: Danke für Deinen Kommentar und schön zu lesen, dass ihr Euer Haus schon abbezahlt habt.

      Zu Deinem Satz:
      „Ich denke es sollte jeder für sich selbst entscheiden wie er ruhig schlafen kann. Schulden und dann noch ein Depot das täglich fällt, ich weiß nicht.“

      Mein Depot fällt nicht. Es ist aktuell mit +19.578,05 EUR im Gewinn und ich habe bisher über 25.000 EUR Netto an Dividendeneinnahmen bereits mit dem Depot eingenommen. Ich kann bestens schlafen – auch wenn es in der Korrektur runtergehen wird. Es gibt Aktien die kürzen und streichen ihre Dividendenzahlungen und ich habe Aktien im Depot, die Jahr für Jahr ihre Dividendenzahlungen anheben. Wie im Artikel bereits geschrieben, werde ich wohl im 2. Halbjahr 2015 wieder anfangen Geld in das Dividenden Depot zu investieren.

      Ich wünsche Dir auch ein erholsames und schönes Weihnachtsfest!

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  7. JEH sagt:

    Herzlichen Glückwunsch!

    Zum Mieten oder Kaufen:

    Wir haben auch schon einen hohen Mietpreis (weit über 10k) in den letzten Jahren gezahlt.

    Nun ja, uns wurden jetzt neue Fenster eingesetzt. Kosten für den Vermieter ca 10k bei 4 sehr großen und bodentiefen Fenstern.
    Von daher muss ich sagen, dass die Investitionen kaum gegenrechnen lassen. AUßER: Man kauft neu/baut neu und hat dann erst mal einige Jahre ruhe, vorausgesetzt die Qualität stimmt.

    Dennoch tendiere ich eher zum Eigentum.

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @JEH: Danke. Erstmal sehe ich den Neubau recht positiv und die Qualität sollte stimmen. Habe vorab einige Bauherren gesprochen, die bereits mit dem Bauträger ein EFH gebaut haben. Die Bauträgerfirma gibt es bereits am Markt seit 122 Jahren.

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  8. Ralf sagt:

    Hallo Markos,

    wie du bereits weist, haben wir hier auch ein kleines Häuschen. Ursprünglich als 1 Familenhaus geplant, wurde es dann aus dir bekannten Gründen ein etwas größeres Häuschen mit 3 Wohneinheiten, wovon 1 vermietet ist, und eine Einheit die Kiddies bewohnen (noch). Die Sollzinzbindung von 2% ist aktuell ok, jedoch schau, dass du die möglichkeit hast, jederzeit SOndertilgungen zu leisten. Bezüglich Wärme/Ernergiekosten kann ich dir nur raten, lass die Finger von Gas und investiere in z.b. eine LuftWasserWärmepumpe oder ähnlichem. Es ist ja anzunehmen, dass Fossile Elemente immer teuerer werden und mit einer LWP sowie Photovolt und SOlar ist man auf Jahre hinweg autark. Solltest du mit dem Gedanken spielen von der KFW eine „Finanzierung“ zu machen, dann kann ich dir nur sagen, dass die KFW recht starke Knebelverträge hat, aus denen man ggf. später nur sehr schwer wieder rauskommt. Die angesprochenen 150qm für 2 Personen sind schon sehr großzügig dimensioniert, gerade im Alter fällt einem die „Unterhaltung“ doch zunehmends schwerer. Vor allem wenn du schon neu baust, dann schau, dass diverse Einrichtungen sozusagen altersgerecht geplant/gebaut werden ( Treppen, Badenwannen, Dusche etc.). Bezüglich Grundstück. Schau dir vor allem auch sehr intensiv die Nachbarschaft an, denn eine funktionierende Nachbarschaft ist nicht zu unterschätzen, und z.b. ständiger „Kleinkrieg am Gartenzaun“ kann einem das schönste Grundstück/Häuschen vermießen. Ein weiterer Aspeckt sind die Folgekosten der Gemeinde wie Grundsteuer/Wasser/Abwassersätze allgemeine Wegehaltungskosten etc. Gerade die letzten Jahre haben hier manche Gemeinden diese Sätze enorm angehoben. Manchmal ist es auch so, dass Gemeinde sagen wir mal für die ersten 10Jahre sozusagen ermäßigte Sätze anbieten um Leute zu ködern, um dann 100 oder 200% aufzuschlagen ! Vor allem eines ist wichtig. Plane nicht überstürzt, und lass dich nicht von deinem fertighauslieferant zu irgend welchen Unterschriften drängen, plane lieber etwas länger und intensiver, dafür hast du später mehr Ruhe. Und wenns dann wirklich zum Bauen selber geht, schau dass du so viel wie möglich selber auf der Beustelle bist, um die handwerker zu kontrollieren ( mach auch ein bautagebuch mit Photos). Damit kannst dir viel vorprogramierten Pfusch am Bau ersparen. So, dass sollst nur mal auf die Schnelle gewesen sein….. Dir noch ein schönes Fest und ein erfolgreiches neues Jahr, allezeit ein glückliches Händchen beim „Geldvermehren“.

    VG Ralf

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      Hallo Ralf, ich kann jedes Jahr 8.500€ als Sondertilgung leisten, wenn ich das möchte. Das war mich schon sehr wichtig für ein Darlehen. Danke für Deinen Kommentar. Vieles davon steht schon auf meiner ToDo Liste. VG, Markos

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  9. Andreas S. sagt:

    In der jetzigen Niedrigzinsphase macht es durchaus Sinn einen Vergleich zur Kaltmiete zu ziehen. Wenn man es annähernd schafft seine Ausgaben konstant zu halten (Mieter vs. Eigentümer), dann baut man sich mit dem Abtrag einen zusätzlichen „Vermögenswert“ * auf und kann nach X Jahren die „Mietersparnis“ indirekt als zusätzliche „Rente“ verbuchen.

    * Die Aussage von Kiyosaki, dass man eine selbstgenutzte Immobilie nicht als Vermögenswert sehen kann, gilt nur wenn ich nach dem Kauf mehr Ausgaben wie zuvor erzeuge. Im Idealfall zahlt man weniger „Miete“ und erzeugt somit einen positiven Cashflow. Zudem kompensiert man zukünftige Mieterhöhungen und stabilisiert somit seine persönliche Inflationsrate.

    Wenn man bei der Kaufentscheidung noch die Folgen im Alter betrachtet und die Immobilie + Grundstück danach ausrichtet (z.bsp. Bungalow + kleineres pflegeleichtes Grundstück) , dann hat man gerade in der jetzigen Zeit eine sinnvolee Maßnahme getroffen.

    Die Auflösung des Depots wäre sehr ungünstig gewesen. Was nützt es 200.000 Euro „Betongeld“ + z.B. 100.000 Restkredit zu haben, wenn man die Raten durch Arbeitslosigkeit etc. nicht mehr bedienen kann. So kann man mit dem Teilverkauf des Depots schlechtere Zeiten überbrücken.

    Zum Thema Kursverluste :

    Legt man den Focus auf den Ertrag und nicht auf den Kurs bei gleichzeitiger Reinvestition der Erträge in „schlechten“ Börsenphasen, dann ist es nur eine Frage der Zeit bis die Erträge die Verluste kompensieren.

    Bei einer Seadrill und Co. muß man die äußeren Rahmenbedingungen abwarten. Da der Ölpreis unter einem bestimmten Kurs das Fracking unrentabel werden läßt, bietet sich der „Tiefstkurs“ evtl. für einen Nachkauf guter Ölaktien an.

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    • Arthur Dent sagt:

      @Andreas S.: Stimmt genau mit den Öl-Aktien, zumindest sehe ich das genauso. In 10 Jahren wird Öl teurer sein als heute und die Gewinne der Ölfirmen höher.

      10.000,- Investment sind für mich auch nicht im Kopf nächstes Jahr 20.000,-, sondern jetzt 500,- Cashflow p.a..

      Nur im Kopf findet alles statt, was um Kursgewinne und -verluste herum veröffentlicht wird. Die ganze Finanzpresse lebt davon.

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  10. Ric sagt:

    Hallo Marcos,

    es gibt beim Vermögensaufbau wohl kein emotionaleres Thema als die eigene Immobilie.
    Ich persönlich sehe dies eher Kritisch. Meine Bedenken sind:
    Du versuchst mit deinen Divideneneinnahmen eine finanzielle Freiheit zu erreichen. Du hast Recht, du sparst die Miete und zahlst den Kredit ab, dadurch hast du in ca. 20 Jahren dein eigenes Haus und wohnst mietfrei.
    Bis dahin reinvestierst du deine Dividenden jedoch nicht sondern gibst sie her. Dadurch wird der Zinseszins nicht voll mitgenommen weil du erst in 20 Jahren wieder die volle Summe deiner Dividenden und deines Einkommens zum kauf von Aktien zur Verfügung hast.
    Und ein Haus ist kein Vermögenswert sondern allemal Luxus. Warum? Man spart doch die Kaltmiete! Klar, aber ich persönlich würde ein Haus oder eine Wohnung die ich selbst bewohne, nach ganz anderen Kriterien auswählen als eines welches ich vermieten will. Wenn ich für mich und meine Familie bauen würde, dann soll auch alles etwas „großzügiger“ sein. Das Haus ist ein Vermögenswert, aber für die Bank.
    Nach ca. 10 Jahren gehen die Reparaturen und Erneuerungen los wie auch eine Baumarktkette mit „es gibt immer was zu tun“ ausdrückt…
    Weiterhin besteht immer die Gefahr, dass der Staat ein neues Gesetz erlässt, was dich dazu zwingt, hohe Kosten einzugehen, wie z.B. die energetische Sanierung.
    Durch die eigene Immobilie (Immobil =Unbeweglich) legt man sich sehr stark fest. Passt einem der Nachbar bei der Mietwohnung/Miethaus nicht oder wechselt man seinen Job kann man im schlimmsten Fall umziehen. Bei dem eigenen Haus nicht.
    Wann baut man ein Haus? Meistens dann wenn man sich grade eine Familie aufbaut, sprich man plant das Haus für sich, seinen Partner und seine Kinder. Wenn die Kinder jedoch ausgezogen sind ist das Haus viel zu groß.
    Und was häufig nicht bedacht wird aber leider doch häufig vorkommt. Was ist bei einer Scheidung/Trennung?
    Dann muss das Haus verkauft werden (meist unter Wert).
    Natürlich gibt es auch viele Vorteile: Man hat alle Freiheiten, kann ein Haus sein eigen nennen und ist von keinem Vermieter abhängig.
    Jeder muss seine Entscheidung letztendlich selbst treffen, jedoch sollte jedem Bewusst sein das eine Immobilie Luxus ist und aus finanzieller Sicht keinen Sinn macht.

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Ric: Deine Annahme ist falsch. Ich werde auch versuchen die Dividenden in das Dividenden-Depot zu reinvestieren. 😉

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  11. MB sagt:

    @ all

    Ich hab`s etwas anders gemacht. Habe 2008 eine selbstbewohnte ETW gekauft und jedes Jahr kräftig Sondertilgungen gemacht. Nächstes Jahr im Juli ist die Wohnung bezahlt und wird ca. 500 € Kaltmiete einbringen. Die Darlehensrate fällt weg und der Sondertilgungsbetrag ( an den ich mich schön gewöhnt habe ) wird ebenfalls frei. Diese Summen zusammen addiert reichen dann aus, um unseren Hauskauf – ganz entspannt – zu finanzieren. An mein Depot gehe ich nicht ran.

    Schöne Weihnachten und alles Gute für Euch!!!

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  12. Felix sagt:

    Ich denke, dass sich derzeit die Börse am oberen Rand bewegt. Nach über 5 Jahren Rally ist eigentlich eine deutliche Korrektur von z.B. – 30 % überfällig. Wann sie kommt, wissen natürlich nur die Dirk Müllers dieser Welt.
    Deshalb hätte ich die Hälfte des Depots liquidiert, um antizyklisch dann wieder von unten aufzubauen. Die gesparte Tilgung hätte ich dann genommen, um das Depot wieder nach und nach zu bestücken.
    Aber das muss jeder für sich entscheiden.

    Herzlich Glückwunsch zum Heim und alles Gute bei Einzug!

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Felix: Ich teile Deine Meinung nicht. Im DAX sind noch locker die 14.000 bis 16.000 Punkte in der nächsten Zeit – also Jahren – drinn. Was machst Du, wenn die deutliche Korrektur von 30% in den nächsten Jahren nicht kommt? Ich möchte auf meine Dividendeneinnahmen in den nächsten Jahren jedoch nicht verzichten.

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  13. Auch wenn die Tilgung des Kredits aus passivem Einkommen erfolgt, bleibt das Haus eine Verbindlichkeit. Außerdem gehören viel mehr Kosten dazu als die Kredittilgung: Versicherung, Sanierungen, Grundsteuer, Gebühren für Straßenmodernisierung (wird alles auf die Grundstückseigentümer angrenzender Grundstücke abgewälzt!) usw. usf.

    Manchmal frage ich mich, was viele Menschen mit so großen Häusern auf dem Land wollen. Ich bin ja jemand, der sowohl dem Land- als auch dem Stadtleben etwas abgewinnen kann und ich koste das auch aus, z. B. indem ich auf dem Lande ausgiebige Spaziergänge durch den Wald mache (vor wenigen Jahren 7 bis 10 km lange Spaziergänge mit Dackel) und in der Stadt nutze ich die Nähe zur Bibliothek, zum Sportverein, zum Theater usw.

    Das Stadtleben hat zu viele Vorteile, gerade auch bezüglich kurzer Wege zur Arbeitsstätte, zu Supermärkten, zu Ärzten und vieles mehr, sodass ich dabei bleibe. Und zum Spazieren und zu Wandern kann man auch rausfahren.

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Couponschneider: Mir ist bewusst, dass ein paar mehr Kosten als die Kredittilung anfallen. Allerdings werde ich das Haus auch nach 10 Jahren komplett abgezahlt haben. Deine Bedenken bzgl. dem Landleben verstehe ich, allerdings ist es mit dem Auto gerade mal ca. 7 Minuten bis in die Innenstadt. Also wir wohnen zwar auf dem Dorf im Spätherbst 2015, allerdings doch recht Stadtnah.

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  14. Lutz sagt:

    Hallo,

    wir haben vor 17 Jahren gebraucht gekauft, wir hatten 3 Kinder und brauchten mehr Platz. Wir konnten nach 7 Wochen Renovierung erst mal einziehen, der schrittweise Umbau erfolgte dann nach und nach auch abhängig davon wie es finanziell lief. So blieben die Raten für den Kredit für den Erwerb immer unter 450 Euro im Monat (die man auch als Miete hätte aufbringen müssen).

    Es lief dann besser als gedacht, die Umbauten sind abgeschlossen, der Kredit war nach 11 Jahren getilgt. Mittlerweile sind auch die Kinder ausgezogen, heute nutzen wir den Platz für 2 Büros (wir betreiben 2 Gewerbe) und einen Sportraum.

    Das hat also gut funktioniert, man muss aber vorher gut überlegen was man wie macht und wo man es umsetzt.

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Lutz: Freut mich zu lesen, dass es bei Euch so gut lief. Ich plane nach 10 Jahren die Restschuld komplett zu tilgen…

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  15. Paul sagt:

    Der Bau eines EFH begeistert mich nicht, weil:
    a) die Anschaffungskosten im Verhältnis zu einem Mehrfamilienhaus zu hoch sind;
    b) die Entwicklung des Neubaugebiets ist noch nicht abgeschlossen, der Grundsatz beim Erwerb einer Immobilie: „Das schlechteste Haus in der besten Straße“ wird durchbrochen;
    c) der Wiederverkauf der Immobilie ist meist mit Verlust verbunden: Der Verlust hindert einen, den Standort zu wechseln;
    d) die schwache Rendite des Objekts bzw. der Verlust wird verbucht auf das Konto „Wohlfühl-Faktor“;
    e) die Laufzeit der Investition beträgt meist > 20 Jahre;
    f) Bauherren das EFH nicht als umbaute Kubikmeter sehen, sondern wohnliche Phantasie dem Objekt einhauchen;
    g) sich sehr schnell finanziell überheben können.

    Ich bevorzuge Bestands-Immobilien vor Neubau.

    Mein Beginner-Haus war ein EFH in Norddeutschland. Alle 5 bis 7 Jahre wechselte ich die Immobilie bis zum jetzigen MFH. Ein Haus ist für mich nur ein Gebrauchsgegenstand.

    Mit meiner Familie bewohne ich nun ein eigenes 3-Familienhaus (darlehensfrei, ohne Mieter), Stadthaus mit Garten, mittelgroße Stadt in Bayern.

    Finanziert habe ich den Hauskauf – ausschließlich – wie folgt:

    Kauf und Wiederverkauf von unbebauten Grundstücken, keine Baugrundstücke oder Bauerwartungsland, vielmehr Wiesen, Brachland, etc., die als Restflächen im Wege einer Flurbereinigung oder anderer Maßnahmen aus der landwirtschaftlichen Nutzung herausgefallen sind. Verkäufer dieser Grundstücke sind u.a. die Ämter für ländliche Entwicklung, Immobilienmakler, Amtsgerichte (Zwangsversteigerung) oder Sozialämter (Refinanzierung der Vorleistung für Pflegekosten).

    Diese Grundstücke parzelliere und veredele ich in Obstgärten. Hierbei lernt man, auf dem Klavier der Subventionen zu spielen.

    Wichtig finde ich, für seine Immobilie eine fiktive Miete zu berechnen. Diese fiktive Miete ergibt den Richtwert des Kaufpreises: Zunächst wird der Kaufpreis plus Nebenkosten durch die Jahreskaltmiete abzüglich Kosten (20 Prozent der Kaltmiete) geteilt, analog der Kennzahl KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis, Aktien-Investition). Das Ergebnis gibt an, wie viele Jahre es dauert, bis die Kaltmiete minus Kosten den Kaufpreis refinanziert. Eins geteilt durch den Vervielfältiger ergibt die Rendite, die das Objekt abwirft.

    Ich hoffe, Du hast vom Bauträger eine Fertigstellungs- und Gewährleistungsbürgschaft ausgehändigt bekommen. Geht die Baufirma in Pleite, dann steht eine Bank gerade und die Bank muss für die Fertigstellung gemäß Bauvertrag sorgen. Gut ist auch eine Baugarantie- bzw. Baufertigstellungsversicherung; sie wird vom Bauunternehmer abgeschlossen. Verweigert Deine Baufirma den Abschluss dieser Police oder wird sie von der Versicherung abgelehnt, dann ist die Baufirma in einer finanziellen Schieflage.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deinem Neubau!

    Paul

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Paul: Danke für Deinen wertvollen Kommentar. Interessant wie Du vorgegangen bist!

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  16. Friedrich sagt:

    Ein Haus plane ich auch aber hat noch Zeit mit mitte 20.Das Problem was ich sehe ist, die Sprüche wer jetzt nicht kauft zu günstigen Zinsen ist selbst Schuld.Da wird schön gerechnet Mietkosten,…Aber Hauskauf vs Miete könnte man ewig auswalzen. Ich sage aber wer sich kein Haus leisten kann soll sich kein´s kaufen. Wird man sehen in 10-15 Jahren wenn die Zinsen steigen und die Leute dann ihre Kredite nicht zurück zahlen können.Da stehen dann sicher viele Häuser zum verkauf. Mein ziel Haus mit Aktiengewinnen zu zahlen und so 5-10 Jahre Kredit zu xx Summe.30Jahre Kredit abzuzahlen ohne mich.
    Auch das man fest gebunden ist. Wird vieleicht in der nähe z.b ne Autobahn,Mastanstalt,.. gebaut fällt der Verkaufswert des Hauses extrem.

    Ich wünsche dir viel Glück im neuen Heim gute Entscheidung

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Friedrich: Ich hatte Anfang 20 immer den Wunsch mit 30 ein Haus zu bauen. Nun wird es was mit 36 Jahren nächstes Jahr. 😉 Ich werde mein Haus nicht länger als 10 Jahre abbezahlen. 20 Jahre mehr Jahre Darlehenslaufzeit ist mir einfach zu lang….

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  17. Alexander sagt:

    Hallo Markos,
    ich habe die anderen Beiträge nur quergelesen, daher nur meine „Erfahrungen“, kann sein dass die eine oder andere Wiederholung dabei ist 😉

    Ein Hausbau ist eine psychologische und eine finanzielle Sache.
    Finanziell muss dir keiner was dazu sagen, weißt du selber und kannst bestens rechnen. Ein EFH ist langfristig ein Draufzahlgeschäft, vielleicht nicht unbedingt in den Ballungsräumen bedingt durch die Bodenwertsteigerung, aber am „flachen Land“ ist es von der Vermögensbildung her ein schlechtes Investment. Da ich beruflich mit Immobilien und deren Wertentwicklung zu tun habe, glaube ich, mich etwas auszukennen.

    Nun aber das Psychologische und mein Hausbau.
    Der Wunsch meiner Frau und auch meiner war eben das eigene Häusle, wie bei vielen anderen auch. Also Grundstück gekauft, Plan gemacht und losgelegt. Ich war zum Baubeginn gerade 29 Jahre und konnte fast alles selber machen. Extrem hart, aber in dem Alter ging es noch^^. Unser Grundstück hat 533 m², was mir anfangs viel zu klein erschien, zumal die Nachbarn 1.000+x m² haben. Inzwischen bin ich froh, da ich in 20 min Rasen gemäht habe und auf der Terrasse beim Kaffee sitze, während die anderen 2 oder 3 Stunden brauchen. Wohnfläche haben wir ca. 170 m², was für zwei Leute mehr als ausreichend ist. Seit November 2014 sind wir schuldenfrei (20 Jahre abgezahlt). Hurra!
    Bisher haben wir es nicht bereut, wir fühlen uns wohl in unserem Haus und der Unterhalt hält sich in Grenzen, wie gesagt, ich mache viel selber. Die Psychologie ist befriedigt und die freie Energie kann ich in andere Projekte investieren. Ich würde wieder ein Eigenheim bauen.

    Einen „heißen“ Tipp habe ich. Baue von der Küche eine Tür auf die Terrasse, das Beste was es gibt 😉

    Falls du irgendwelche Fragen hast, einfach eine kurze Mail senden.

    Viel Glück, wenig Ärger und genieße Dein Eigenheim. Kannst mal ein Bild reinstellen, wenn du eingezogen bist.

    Alexander

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  18. franz sagt:

    prinzipiell ist es ganz einfach:

    finanzierst du ein haus und wohnst darin: massive verbindlichkeit (egal wie billig die kosten sind und ob durch dividenden gedeckt)

    finanzierst du ein haus und vermietest: gute investition

    da du anscheind selbst im haus leben willst ist dies ein großer schritt weg von der finanziellen freiheit und eine massive erhöhunh der verbindlichkeiten auf lebzeiten – solange du das haus nicht verkaufst (vielleicht mit verlust da haus irgendwo am land).

    für die meisten menschen die den blog hier lesen und das ziel haben finanziell unabhängig zu sein ist diese art von anschaffung absolut NICHT zu empfehlen. Wir sprechen noch nicht einmal von den dingen die bei einem hauskauf schief gehen können (mangels erfahrung).

    eine immobilie mit ziel der vermietung kann man bei der aktuellen zinslage absolut empfehlen und ist zurzeit attraktiv.

    ps: ich lege keinen wert auf groß/kleinschreibung im internet

    lg franz

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Franz: Warum NICHT zu empfehlen? Was ist wenn alle Ausgaben (Darlehen und Nebenkosten) für das Haus durch Dividendeneinnahmen, sowie Lebenshaltungskosten (Essen und Trinken) durch weitere passive Einkommensströme gedeckt sind? Das ist doch eine optimale finanzielle Lage! Ich kann ruhiger schlafen, als einige andere Hausbauer die das Haus durch das aktive Einkommen zu 100% tilgen müssen. Weißt Du Franz was noch günstiger ist? Eine Höhle auf Mallorca – die ist kostenlos zu bewohnen ;-)))

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  19. Arthur Dent sagt:

    @all: Spannendes Thema. Wir haben Anfang September den 1. Spatenstich gehabt. Noch ca. 8 Monate und wir wohnen drin. Emotional wunderbar. Ich stimme allen Vorrednern insoweit zu, dass es beim Hausbau/-kauf nicht zuerst um Vermögensaufbau gehen sollte.

    Cash ist durch nichts zu ersetzen!

    Bei uns ist es so, viele sind auch da nicht ehrlich, dass die Nebenkosten sogar spürbar niedriger sein werden, als z.Zt. in unserem gemieteten Haus. Obwohl es wurde erst 2004 kernsaniert. Aber heute ist technisch so viel mehr möglich. Was für uns auch ganz entscheidend war, ist die Klarheit über unsere Lebensumstände. Wir werden auf jeden Fall da bleiben, wo wir jetzt sind. Ich bin schon Pensionär und meine Frau hat auch einen auch räumlich sicheren Arbeitsplatz.

    Da ich unfallbedingt Rollstuhlfahrer bin, bauen wir natürlich barrierefrei. Das wird also später auch kein Thema. Ich empfehle auf jeden Fall mit einem Architekten zu bauen, in der Planungsphase fällt dir selber so viel ein. Das Haus wird auf jeden Fall besser.

    Wenn man dann noch bedenkt, dass sich das Haus komplett über die Jahre von den Dividenden tragen wird, geht es eigentlich nicht besser. Wir müssen von unserem Gehalt/Ruhegehalt genau 0 Euro dazulegen.

    @Markos: Die Finanzierung großteils mit Fremdkapital zu machen, ist richtig. Wir selber haben 80%. Ganz entscheidend ist die Erkenntnis, das Geld immer ein Fließgleichgewicht ist. Solange pro Monat 1 Euro mehr zufließt als abfließt, ist keine Gefahr.

    Einen Vorteil hat die Immobilienfinanzierung noch: günstiger kommt man nie wieder an einen Kredit. Wir haben uns gesagt, das ist unser letzter Kredit, gleichzeitig unser günstigster. Geld kostet heutzutage eben fast nichts!

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Arthur Dent: Euer Hausbau dauert ganz schön lange! Liegt es an der Barrierefreiheit? Ich denke auch, dass man günstiger nicht mehr an einen Kredit für einen Hausbau rankommen wird. Bei mir wird sich das Haus im 1. Jahr komplett durch die Dividenden tragen und ab dem 2. Jahr dann zu 80-90% durch die Dividendeneinnahmen. Somit werde ich auch locker über die 10 Jahre das Haus komplett bei der Bank abzahlen können und muss wenig von meinem aktiven Einkommen für den Kredit aufwenden.

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      • Arthur Dent sagt:

        @FF: Ich weiß, das es Fertighausbauer gibt, die mit 3 Monaten Bauzeit werben. Das muss man immer sehen, ob ein Fertighaus sich so gestalten lässt, wie man es zur Selbstverwirklichung gern hätte.

        Wie lange der Bau dauern wird, weiß keiner. Im Architektenvertrag sind 10 Monate Bauzeit vereinbart, es kann also schneller gehen. Ein Vorteil noch mit Architekt ist, das du Vertragspartner aller Handwerker wirst und somit, das was steht, immer zeitnah von dir bezahlt ist und die gehört. Außerdem gibt es bestimmt Unternehmer, die Rabatt-Deals mit den Baufirmen aushandeln, von denen der Endkunde nie erfährt und die den Gewinn des Unternehmers aufpeppen.

        Wie viel der Generalunternehmer selber bezahlt, siehst du ja gar nicht. Du bezahlst deine Vertragssummen gem. MABV an ihn und das war es.

        Auf jeden Fall Glückwunsch für die Entscheidung.

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        • Finanzielle Freiheit sagt:

          @Arthur Dent: Wir bauen mit Architekten und haben auch einen Sachverständigen für den Einfamilienhaus Neubau. Es wird auf jeden Fall ein Massivbau und da realisieren wir unseren Traum wie wir ihn gerne für ein Haus haben wollen. Wir haben uns bewußt gegen ein Fertighaus entschieden.

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          • Arthur Dent sagt:

            @FF: Genau wie wir. Unterstützung durch einen Sachverständigen haben wir uns auch geholt und zwar von der DEKRA. Mehr kannst du als Laie eigentlich nicht tun.

            Fertighaus haben wir auch geschaut aber dann hat uns ein gut bekanntes Paar, die 1 Jahr vorher genau hatten etwas gesagt, das ich noch nie gehört hatte: „Wenn ich noch einmal bauen würde, ich würde es genauso wieder machen. Der Architekt hat alle Probleme für uns gelöst und es gab keine Schwierigkeiten.“ Ich kannte sonst nur Aussagen von allen denkbaren Problemen beim Bauen.

            Wie du dir denken kannst, sind wir bei dem Architekten gelandet.Ästhetisch hat der uns auch zugesagt. Das Haus der Bekannten kannten wir ja.

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          • Arthur Dent sagt:

            @FF: KfW-Mittel habe ich übrigens bewusst rausgehalten, 1. hat man dann weniger Auflagen, die du erfüllen musst und 2. ist das bei der aktuellen Zinssituation nicht mal mehr finanziell ein Vorteil.

            Kleiner Tipp noch aus de Erfahrung: feilsche nicht um das letzte Hundertstel bei den Zinsen, ich fand es wertvoll eine regionale Bank zu nehmen, die Gegend kennt. Es wurde letzten Endes die Sparkasse, die noch den Vorteil hatte, meine Idee voll zu verstehen, da der Chef der Sachbearbeiterin aus dem Wertpapierbereich kam. Die haben mein Depot geprüft und haben dann die Dividendeneinkünfte als Einkommen angerechnet. Nicht alle machen das!

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            @Arthur: Wir haben auch eine regionale Bank und die Dividenden Einkünfte wurde auch mit eingerechnet und somit haben wir noch mal einen niedrigeren Zinssatz bekommen. Allerdings hat das finanzierende Bankinstitut keinen Zugriff auf mein Dividenden Depot. Das wollte ich nicht.

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          • Arthur Dent sagt:

            @FF: Wie kommt es eigentlich, das deine Deckungsrate durch die Dividenden sinkt und ab dem 1. Jahr nur noch 80-90% betragen? Die Einnahmen erhöhen sich doch absehbar.

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          • Finanzielle Freiheit sagt:

            @Arthur Dent: Im 2 Jahr ist unsere Tilgungsrate nun mal höher, als die Netto Dividendeneinnahmen pro Monat. Darum gibt es da eine Differenz. Diese kann ich jedoch durch meine passiven Einkünfte über das Internet decken.

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      • Arthur Dent sagt:

        @FF: Wir werden uns ganz bewusst dagegen entscheiden, dass Haus schnell abzubezahlen. Vorausgesetzt, die Zinsen bleiben niedriger als unsere Dividendenrendite.

        Es soll ja unser letzter Kredit werden! Auf andere werden wir konsequent verzichten.

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  20. Chris sagt:

    Beim Thema EFH-Neubau kann ich nicht mitreden, aber wir haben das MFH, in dem wir zuvor jahrelang zur Miete gewohnt haben, gekauft und bar bezahlt – jetzt könnte man denken, huch ihr habt ja soviel Geld auf Lager, warum habt ihr das nicht genommen um eine fette Finanzierung für ein Wunsch-EFH im Grünen anzuleiern ? Weil wir eigentlich immer schon gern hier gewohnt haben, und es also eigentlich kein Traum/Bedürfnis bestand selbst zu bauen. Am wichtigsten ist aber, dass wir eben als Vermieter einen weiteren regelmäßigen Einkommensstrom aufgebaut haben, der (da kein Kredit) die Investition ins Haus mittlerweile schon mehr als aufgewogen hat.
    Zumal man als Vermieter auch gewisse zusätzliche, sagen wir mal, steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten hat, die sich einem normalen Eigenheimler so nicht bieten.

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  21. plutusandme sagt:

    Moin Markos
    Eigenes Heim ist Goldes wert. Das stimmt.
    Unsere „Hütte “ ist von 1891 und von uns 1996 gekauft worden. Nach 10 Jahren abgezahlt und dann in aller Ruhe bis 2014 renoviert.
    Kosten über Alles …wir hätten locker neu bauen können, hätten dann allerdings nicht den Charme der alten “ Hütte“.
    Neubau machen wir ja auch, diese Häuser werden allerdings ab Feb. 2015 komplett vermietet.
    …und ich denke in Sachen finanzierung wirst Du es schon richtig machen, ansonsten hättest Du nicht so ein interessanten Blog.

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @plutusandme: Das Eigenheim zu 80-90% pro Monat durch Dividendeneinnahmen abzubezahlen – was will man mehr? Man muss nicht mehr sein aktives Einkommen dafür aufwenden.

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      • plutusandme sagt:

        Markos,
        wenn Du die Dividendeneinnahmen mit einkalkulierst kannst Du sie (die Wertpapiere ) dann auch noch verleihen?

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        • Finanzielle Freiheit sagt:

          @plutusandme: Ich habe ein zweites Depot. Siehe auch hier Dividenden Depot + Prämie und nur dort setze ich das Thema „Aktien vermieten“ um. Also Prämien kassieren für Optionen verkaufen.

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  22. Tom sagt:

    Hallo Markos,
    lass dich mal nicht verrückt machen…
    Die Finanzierung ist durchdacht. Ein Haus bringt dir eine viel höhere Lebensqualität und Freiheiten, die du in einer Wohnung zur Miete nicht hast. Du kannst auch jederzeit das Haus komplett abbezahlen, vermieten oder verkaufen. Was willst du mehr?
    Wenn und Aber gibt es überall. Eine gewisse Sicherheit am Bau hast du nur, wenn du viel kontrollierst/ kontrollieren lässt oder es größtenteils selbst machst.
    Bei mir/uns ging es da stwas chaotischer zu:
    – 1996 – 2000 ca. 100 K€ „angesammelt“
    – bis 2002 wieder auf 45 K€ runter
    – davon ETW gekauft
    – mit 2 Kinder inzwischen Wohnung zu klein
    – mit knapp 100 K€ Ende 2005 Hausbau angefangen
    – Schiffbruch beim Hausbau
    – bis 2009 vor Gerichten –> leider verloren
    – 2010 mit EK und wieder voll beliehener ETW neuen Hausbau gestartet
    – 2011 eingezogen (sehr viel selbst gemacht)
    – ETW vermietet (trägt sich selbst und wirft was ab)

    Den mittleren Teil würde ich zwar nicht mehr so machen, aber alles andere schon.

    Gruß
    Tom

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    • Finanzielle Freiheit sagt:

      @Tom: Ich lasse mich ganz bestimmt nicht verrückt machen. Wie Du ja schreibst, ist die Finanzierung schon sehr durchdacht. Sicherlich sind im ersten Jahr noch viele Extrakosten für Möbel und Gartenanlage zu investieren und dann geht es auch spätestens ab dem zweiten Jahr daran auch einige Sondertilgungen pro Jahr vorzunehmen. Das Haus kann ich nur mit Extra Sonderzinsen wohl auf einmal abbezahlen. Erst mal kommt das nicht in Frage. Sicherlich gibt es eine noch mal mehr Sicherheit, wenn das Haus komplett abbezahlt ist, allerdings möchte ich mir damit schon ca. 10 Jahre Zeit lassen und weiterhin in mein Dividenden Depot investieren. Tut mir leid zu lesen, dass Euer Hausbau nicht so geklappt hat, wie Du es Dir vorgestellt hast und bestimmt hat es auch viel Energie, Zeit und Nerven für Euch gekostet. ;-( Freut mich jedoch zu lesen, dass Du es im zweiten Anlauf dann doch geschafft hast. Drück mir mal die Daumen! Nächste Woche ab 11/12 März 2015 geht es los! 😉

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  23. […] durch den Hausbau und die Aufpreise für den Hausbau und dem ungeplanten Kauf eines neuen gebrauchten Autos, muss ich […]

  24. […] 2) Bedingt durch den Hausbau in 2015 – ich hatte dazu bereits im Dezemeber 2014 einen Artikel hier veröffentlicht […]

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